Im Tagesverlauf zieht ein Tiefdrucksystem über den Nordwesten von Deutschland und sorgt etwa westlich der Linie von Stuttgart und Usedom für starke Bewölkung, während östlich davon noch häufiger die Sonne zum Vorschein kommen kann. Niederschläge sind auch zu erwarten und konzentrieren sich bis zum späten Nachmittag etwa westlich von Stuttgart und Hamburg. Örtlich sind auch Gewitter mit Unwetterpotential nicht auszuschließen (Unwetterwarnungen | Warnlagenbericht). Die Temperaturen erreichen heiße +26 bis +31 Grad und mancherorts können auch bis +34 Grad erreicht werden.

Temperatursturz bei wechselhaften Wetter

Auch in der Nacht auf Donnerstag sind weitere Niederschläge und Gewitter zu erwarten, welche sich tagsüber über ganz Deutschland ausweiten und insbesondere über dem Südosten örtlich auch kräftiger und unwetterartig ausfallen können. Die Temperaturen gehen etwa westlich der Linie Berlin - München auf +17 bis +23 Grad zurück und können über dem äußersten Osten und Südosten bis +27 Grad erreichen.

Unwetterpotential am 1. September 2017

Passend zum Herbstbeginn 2017 gibt es am Freitag etwa südlich von Frankfurt a.M. und Nürnberg teils kräftige und länger andauernde Niederschläge zu erwarten, welche in manchen Regionen ergiebig und unwetterartig ausfallen können (Niederschlagsprognose). Über dem Norden (nördlich von Köln und Berlin) sind bei wechselnder Bewölkung und gelegentlichem Sonnenschein hingegen kaum Niederschläge zu erwarten. Die Temperaturen erreichen bei Regen herbstliche +13 bis +19 Grad, sonst sind relativ warme +17 bis +23 Grad möglich.

Wechselhaft geht das Wetter im September 2017 weiter

Am 2. September ist mit hoher Wahrscheinlichkeit bei wechselnder - überwiegend starker Bewölkung - mit zeitweiligen Schauern zu rechnen, deren Schwerpunkt über dem Osten und Süden liegen kann. Der Wind kommt überwiegend aus nördlichen Richtungen, was die Temperaturen auf +17 bis +23 Grad ansteigen lassen kann

Im Zeitraum vom 3. bis 6. September sind von den Wettermodellen noch unterschiedliche Wetterentwicklungen möglich. Das amerikanische Wettermodell berechnet die Ausdehnung eines Hochdruckkeils des Azorenhochs in Richtung Skandinavien (!), gleichzeitig aber nutzt ein Tiefdrucksystem über der Ostsee den frei werdenden Raum über der Mittelmeerregion, bzw. dem östlichen Europa und könnte für die Initialisierung eines Mittelmeertiefs verantwortlich sein. Sollte sich diese Variante durchsetzen, so wäre vom 2. bis 6. September mit einem unbeständigen Wettercharakter zu rechnen, wobei der Niederschlagsschwerpunkt über Süd- und Ostdeutschland liegen kann. Die Temperaturen würden sich - je nach Niederschlagsdauer und Intensität - auf +17 bis +23 Grad, bzw. herbstliche +14 bis +18 Grad einpendeln können.

In einer weiteren Variante würde sich das Hochdrucksystem über Skandinavien in den ersten Septembertagen durchsetzen und aus südöstlichen Richtungen wärmere und auch trockener Luftmassen nach Deutschland führen können. In Folge würde im Zeitraum vom 3. bis 6. September die Niederschlagsneigung abnehmen und die Temperaturen sich mit +20 bis +25 Grad in einem spätsommerlichen Bereich bewegen können. Welcher der Varianten wahrscheinlicher ist und wie sich das Wetter darüber hinaus weiterentwickeln kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Herbst- und Winterwetter 2017/18.

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