In einem breiten Streifen entlang der Mittelgebirge ist im Verlauf des Samstags mit Schauern und Gewitter zu rechnen, welche sich am späten Abend und am Sonntag weiter nach Süden verlagern und unwetterartig ausfallen können (Unwetterwarnungen | Warnlagenbericht). Die Temperaturen erreichen am Samstag über dem Norden +21 bis +26 Grad und über dem Süden sind hochsommerlich heiße +25 bis +30 Grad und örtlich gar über +30 Grad möglich. Am Sonntag sind südlich der Mainlinie und über dem Westen +24 bis +29 Grad und örtlich noch einmal über +30 Grad möglich, während es weiter nach Norden mit +21 bis +26 Grad etwas kühler bleiben kann.

Sommerlich heiß in die letzte Augustwoche

Am Montag und Dienstag positioniert sich über Deutschland ein Hochdrucksystem und führt aus südlichen Richtungen sehr warme Luftmassen über die Alpen, was die Temperaturen bis zum Dienstag auf heiße +24 bis +28 Grad und örtlich bis auf +32 Grad ansteigen lassen kann! Die Neigung zu teils kräftigen Schauern und Gewittern ist am Montag südlich der Linie von Stuttgart und Nürnberg erhöht, sonst als gering einzustufen.

Hochsommerlich heiß zur Wochenmitte

Die Anströmung der heißen Luftmassen von der Mittelmeerregion über Frankreich bis nach Deutschland findet am Mittwoch und Donnerstag mit Werten von +25 bis +30 Grad und örtlich bis +34 Grad wohl ihren Höhepunkt. Die Neigung zu Schauern und Gewittern ist am Mittwoch zunächst als gering einzustufen und steigt im Verlauf vom Donnerstagnachmittag von Westen her an - ein örtliches Unwetterpotential ist zum heutigen Stand sehr wahrscheinlich.

Wetterwechsel Anfang September?

Noch lassen die Wettermodelle den Spielraum für eine Verlängerung des Sommer bis in den September hinein offen und im Detail wird es darauf ankommen, ob sich ein Hochdrucksystem über Mitteleuropa stabilisieren, oder ob ein Tiefdrucksystem über der Nordsee und dem südlichen Skandinavien das Wetter über Deutschland Österreich und der Schweiz beeinflussen kann.

Zum heutigen Stand sind drei wesentliche Wetterentwicklungen für Anfang September gegeben:

  • In der ersten Variante stabilisiert sich das Hochdrucksystem über Mitteleuropa und sorgt in den ersten Septembertagen für einem warmen, trockenen und spätsommerlichen Wettercharakter.
  • In der zweiten Variante entwickelt sich das Tiefdrucksystem zwischen der Nordsee und dem südlichen Skandinavien und kann sich in den ersten Septembertagen weiter intensivieren. In Folge daraus wird der Aufbau des Hochdrucksystems unterbunden und mit teils unwetterartigen Wetterereignissen vollzieht sich ein Wetterwechsel, welcher in den nachfolgenden Septembertagen zu kühleren Temperaturen führen kann.
  • In der dritten Variante zentralisiert sich zwischen Island und England ein Tiefdruckgebiet der atlantischen Frontalzone und unterbindet ebenfalls die Stabilisierung des Hochdruckgebietes über Mitteleuropa. So würde das wechselhafte Wetter mit einem Auf und Ab der Temperaturen aus dem Sommer auch zum Herbstbeginn noch seine Fortsetzung finden.

Kontrollläufe: warm, aber nicht trocken in den September

Die Kontrollläufe stützen gegenüber dem langjährigen Mittelwert eine etwa um +1 bis +4 Grad zu warme Temperaturentwicklung bis zum 4. September bei einer mäßig erhöhten Niederschlagerwartung. Noch also ist nicht klar, ob eine Stabilisierung der Wetterlage Anfang September möglich erscheint, wohingegen warme Temperaturen zum aktuellen Stand wahrscheinlicher als zu kalte Werte sind. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Herbst und Winter 2017/18.

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