Bereits Ende August dominiert ein Hochdrucksystem das Wettergeschehen über Deutschland, Österreich und der Schweiz mit viel Sonnenschein und sommerlich warmen Temperaturen (Details s. Wetter August).

Anfang September erstreckt sich das Hochdruckgebiet von den Azoren über die Mittelmeerregion, Deutschland bis über Polen und Weißrussland. Somit wird die atlantische Frontalzone weitgehend blockiert, so dass der Wettercharakter im Zeitraum zwischen dem 1./3. September als sommerlich bewertet werden kann. Im Zeitraum vom 3./5. September bleibt nach der Simulation der Wettermodelle die Hochdruckdominanz mit hoher Wahrscheinlichkeit erhalten, jedoch zeigt sich eine höhere Einflussnahme von Tiefdruckausläufern der atlantischen Frontalzone.

Mit anderen Worten wird es Anfang September mit hoher Wahrscheinlichkeit warm, aber zunehmend unbeständiger, so dass mit einer ansteigenden Schauer- und Gewitterneigung zu rechnen ist.

Wie warm kann es werden? Die Kontrollläufe der Wettermodelle weisen ein Überschuss der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert von +2/+5 Grad aus und liegt damit im deutlich zu warmen Bereich. Das Temperaturspektrum schwankt mit seinem Mittelwert meist im Bereich zwischen +24/+26 Grad. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit ist vom 1./4. September als gering bis schwach und zwischen dem 4/5. September als schwach bis mäßig zu bezeichnen.

Wie wahrscheinlich ist ein zu warmer Start in den September 2016? Bereits seit Tagen werden von den Wettermodellen Varianten simuliert, welche gegenüber dem langjährigen Mittelwert als zu warm ausgewiesen werden. Da sich die Simulationen von Tag zu Tag bestätigen, ist ein zu warmer Start in den September zwischenzeitlich sehr wahrscheinlich geworden. Wie lange sich die sommerliche Wetterlage halten kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter Herbst / Winter 2016/17.

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