Zwar zeigt sich der Montag meist wechselhaft und mit +17/+23 Grad, örtlich bis +25 Grad deutlich frischer als die Tage zuvor, aber bereits zum Dienstag und Mittwoch setzt sich erneut hoher Luftdruck durch, was die Temperaturen mit +20/+25 Grad, örtlich bis +28 Grad wieder in den sommerlichen Bereich ansteigen lassen kann (Details s. Wetter August).

Im Zeitraum vom 1./5. September zeigt sich auf dem Atlantik eine hohe Tiefdruckaktivität. Entscheidend ob der sommerliche Wettercharakter sich auch noch Anfang September halten kann, oder die atlantische Frontalzone das Wettergeschehen maßgeblich mit beeinflusst, ist die Position der Wettersysteme zueinander.

Das amerikanische Wettermodell berechnet im Zeitraum vom 1./4 September eine weitgehend stabile Südwestwetterlage, bei der Tiefdruckausläufer durchaus mit Schauern und Gewittern auf Deutschland, Österreich und die Schweiz übergreifen kann. Das Temperaturniveau bleibt mit +20/+25 Grad weitgehend im sommerlichen Bereich.

Das europäische Wettermodell positioniert das Hochdrucksystem in seiner Simulation im Bereich zwischen Skandinavien und dem östlichen Europa, was den Tiefdruckeinfluss auf Mitteleuropa abschwächen kann. In Folge daraus wäre weniger Niederschlag bei etwas höheren Temperaturwerten zu erwarten, bevor zum 4./5. September ein Tiefdruckausläufer mit einem unbeständigeren und auch kühleren Wettercharakter auf Deutschland übergreifen kann.

Zusammenfassend: die ersten September-Tage werden mit hoher Wahrscheinlichkeit gegenüber dem Jahreszeit-typischen Werten etwas zu warm ausfallen. Tiefdrucksysteme, bzw. deren Ausläufer sorgen aber für eine ansteigende Tendenz zu Schauern und Gewittern. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter Herbst / Winter 2016/17.

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