Zum Start in die neue Woche sorgen teils kräftige Schauer und Gewitter - welche örtlich auch Unwetterpotential erreichen können - für eine deutliche Abkühlung der Temperaturen auf ein Jahreszeit-typisches Niveau. Zuvor sind bei meist trockenem Wetter mit viel Sonnenschein verbreitet +27/+32 Grad, örtlich auch bis +36 Grad zu erwarten. Die Hitzebelastung ist von Freitag bis einschließlich Sonntag als hoch zu bezeichnen, da insbesondere über dem Westen und über den Ballungsgebieten die nächtlichen Temperaturen nicht unter die +20 Grad Marke absinken können (Details s. Wetter August).

Der sich seit Tagen in den Simulationen andeutende Wetterumschwung für Ende August zeigt sich nun auch in der sog. Kurzfritswettervorhersage und ist damit wahrscheinlich geworden. Die Frage die sich noch stellt ist: wie nachhaltig ist der Wetterumschwung - reicht er aus, um die Großwetterlage zu verändern?

Das amerikanische Wettermodell simuliert im Bereich zwischen Neufundland, Island und Skandinavien den Verlauf der Tiefdruckrinne, welche Ende August auch auf Deutschland, Österreich und die Schweiz übergreifen kann. Gleichzeitig liegt zwischen den Azoren, der Mittelmeerregion und dem östlichen Europa hoher Luftdruck, so dass die Grundströmung überwiegend südwestlich ausgeprägt ist. Für Anfang September berechnet das amerikanische Wettermodell ein Tiefdrucksystem über England, welches auf seiner Vorderseite erneut warme Luftmassen nach Deutschland führen kann, bevor zum 2./3. September das Tiefdrucksystem mit einem unbeständigeren Wettercharakter und mäßig warmen Temperaturen das Wettergeschehen dominieren kann.

Das europäische Wettermodell stützt die kurze Störungsphase mit einer deutlichen Abkühlung Ende August mehrheitlich. Allerdings baut sich zum 31. August bereits wieder eine stabile Hochdruckwetterlage über Deutschland, , Österreich und der Schweiz auf, welche Anfang September das Wetter trocken und warm gestalten könnte.

Es kommt also im Detail darauf an, wie sich die Tiefdruckrinne und das Hoch zueinander positionieren. Im Gegensatz zu den vergangenen Tagen dominiert in den heutigen Simulationen aber vermehrt der hohe Luftdruck das Wettergeschehen über Deutschland, Österreich und der Schweiz für Anfang September. Wie die Chancen dafür stehen, dass das erste September-Drittel weitgehend von hohem Luftdruck beeinflusst werden könnte, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Wettertrend zum Wetter Herbst / Winter 2016/2017.

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