Der meteorologische Herbst beginnt mit dem 1. September und ob sich das Wetter daran halten mag, bleibt noch abzuwarten. Denn für das letzte August-Drittel zeigt sich nach den jüngsten Berechnungen eine weitgehend stabile Hochdruckkonstruktion über Mitteleuropa, welche die atlantische Frontalzone zunächst einmal blockiert und über Deutschland, Österreich und der Schweiz - je nach Simulation - für warme, teils aber auch heiße Temperaturen sorgen kann (s. Wettervorhersage Sommer 2016).

Gut möglich ist zum heutigen Stand noch der Fortbestand einer hochdruckdominierten Wetterlage Anfang September 2016. Geht es nach den aktuellen Berechnungen des amerikanischen Wettermodells, so liegt die Wahrscheinlichkeit für einen gegenüber dem langjährigen Mittelwert zu warmen Start in den September höher, als für einen zu kühlen oder normalen Start.

Deutlicher zeigt sich der zu warme Temperaturtrend anhand der Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+17) / normal (+18/+23) / zu warm (>+23), welche am 2. September bei 25/25/50 liegen und auch die Niederschlagsneigung ist nach den Kontrollläufen Anfang September gering bis allenfalls mäßig einzustufen.

Das Langfristmodell berechnet in seiner aktuellen Wetterprognose September 2016 mit einer Abweichung der Temperaturen von -0,5/+0,5 Grad gegenüber dem langjährigen Mittelwert keine sonderlichen Auffälligkeiten. Auch in der Niederschlagserwartung zeigt sich der September gegenüber dem Sollwert im normalen Bereich.

Was ist ein normaler September? Gemäß Statistik: zum Beginn (1./10. September) noch spätsommerlich warm (Wahrscheinlichkeit liegt bei 74 Prozent) und im Zeitraum vom 22./29. September nochmals schönes Altweibersommerwetter. Ab Mitte September können die ersten Nachtfröste auftreten. Insgesamt ist im September nicht mit allzu viel Niederschlag zu rechnen (im Mittel 61 l/m²).

Anzeige

 

Ihnen gefällt die Wetterprognose? Teilen Sie es anderen mit!