Zwar zeigt sich in der Mehrheit der gängigsten Simulationen der Wettermodelle ein spät-sommerlicher Wettercharakter in den letzten Tagen des Sommers. Allerdings werden in den letzten Tagen zum Ende des August auch mehr Varianten berechnet, bei der die atlantische Frontalzone sich bis nach Skandinavien durchsetzen kann. In Folge daraus würde das Wetter über Deutschland von einer aktives Westwindzirkulation dominiert werden können, was kühlere Temperaturen, mehr Niederschlag und mehr Wind zum Ergebnis haben kann. Geht es nach den gängigsten Berechnungen des amerikanischen Wettermodells, so zeigt sich zu den ersten September Tagen durchaus die Möglichkeit für den Aufbau von neuerlich hohem Luftdruck, welcher sich bis zum 4. September über dem skandinavischen Raum positionieren könnte. Insofern weichen die Simulationen nur beding von dem ab, was in den vergangenen Tagen bereits berechnet wurde. Gegenüber den letzten Tagen zeigt der Mittelwert der Kontrollläufe in Richtung eines normalisierenden Temperaturniveaus für Anfang September, welches zwischen +19/+21 Grad liegen kann. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+14) / normal (+15/+21) / zu warm (>+22), liegen am 2. September bei 20/55/25 und am 6. September bei 25/45/30. Das Langfristmodell simuliert für den September zum heutigen Stand mit einer Abweichung von -0,5/+1 Grad einen normalen bis leicht zu warmen Temperaturverlauf gegenüber dem langjährigen Mittelwert. Im Niederschlagsverhalten zeigt sich gegenüber dem Sollwert weiterhin eine negative Entwicklung auf (zu trocken).

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