Bis zum kommenden Wochenende bleibt das mit 20/25 Grad warme Spätsommerwetter weitestgehend erhalten mit einer Ausnahme: Der Mittwoch und Donnerstag. Am Mittwoch kann es im Südosten (Zugspitze - Nürnberg) z.T. länger andauernden Niederschlag geben (Berchtesgadener Land 5-10 l/m²), in den übrigen Gebieten bleibt es trocken. Am Donnerstag bleibt es niederschlagsfrei, von Nordwesten her wird es aber mit 17/22 Grad kurzfristig kühler. Die kühle Luft erwärmt sich zum Freitag hin relativ rasch auf 18/24 Grad und wird mit einer südlichen Luftströmung bis zum Sonntag Tageshöchsttemperaturen zwischen 20/26 Grad erreichen. Über den 10. September hinaus zeigen die Wettermodelle verstärkt kräftige Tiefdrucksysteme (960 hpa) auf dem Atlantik, die gegen das Hochdrucksystem über Mitteleuropa "anrennen". Zum heutigen Stand bleibt es beim "anrennen" und das Hochdrucksystem kann sich mit einer feucht-warmen Südwest- bis Südströmung über Mitteleuropa halten. Dadurch kann sich zum 11. September hin die Neigung zu Gewittern erhöhen, wobei die Temperaturen mit 20/25 Grad im spät sommerlichen Bereich bleiben. Die Wettermodelle zeigen etwa zur Monatsmitte hin einen größeren Einfluss der Tiefdrucksysteme auf das Wetter in Deutschland, so dass zum heutigen Stand eine wechselhafte und windige Westwetterlage zum 16./17. September hin nicht mehr auszuschließen ist (Wahrscheinlichkeit bei 48%). Der Wettertrend bleibt im September jedoch bei zumeist hochdruckdominiertem Wetter, wie es auch das Langfristmodell zeigt: Nördlich der Mittelgebirge verläuft der September normal, südlich davon deutlich zu trocken. Bei den Temperaturen zeigt die Simulation durchaus typische Werte für September.

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Die Sonne scheint nun auch im Süden verbreitet und auch im Südosten sollten sich die Wolken bis spätestens Morgen auflösen (Wolkenradar). Der Verlauf dieser Woche zeigt sich nach Auflösung von Frühnebelfeldern überwiegend sonnig und mit Temperaturen zwischen 20/25 wird es spät sommerlich warm. Einzig am Mittwoch können von Norden her Wolkenfelder durchziehen und vereinzelt kurze Regenschauer bringen. Zum Wochenende hin gewinnt das Hochdrucksystem wieder mehr an Einfluss auf das Wetter in Deutschland und sorgt mit viel Sonnenschein und Temperaturen von 21/26 Grad weiterhin für spät sommerliches Wetter in Deutschland. Somit fällt zum heutigen Stand das erste September Drittel hochdruckdominiert aus. Spannend bleibt die Frage, wie es im zweiten September Drittel weiter gehen wird. Beide Wettermodelle simulieren seit Tagen - mit einer beachtlichen Übereinstimmung - gewaltige Tiefdrucksysteme auf dem Atlantik (Kerndruck 960 hpa), die gegen das Mitteleuropäische Hochdrucksystem "anrennen". Je nach Simulation mal mit Erfolg (wechselhafte Westwetterlage), in der Mehrzahl der Simulationen jedoch mit einem scheitern (Südwetterlage mit Hochdruck). Das Langfristmodell zeigt in seinem heutigen Wettertrend für den September keine wesentliche Veränderungen. Die Temperaturen bewegen sich im September typischen Bereich und die Niederschlagsprognose zeigt weiterhin deutlich zu trockenes Wetter im September (vor allem im Süden).
Das Mittelmeertief, welches in den letzten Tagen im Südosten so große Regenmengen gebracht hat, ist weiterhin aktiv und sorgt vor allem südlich der Mittelgebirge noch für Bewölkung, wie auch auf dem Wolkenradar schön zu sehen ist. In der kommenden Woche gelangt die zwischenzeitlich eingeflossene kühle Meeresluft mehr und mehr in den Einfluss des Hochdruckrückens, welcher sich über Mitteleuropa ausbreiten wird. Bis zum Dienstag lockert sich auch im Süden die Wolkendecke auf und die Sonne kommt nach Auflösung von Frühnebelfeldern zum Vorschein. Die Temperaturen bewegen sich in der kommenden Woche zwischen 20/25 Grad. Am Mittwoch gelangt Deutschland kurzzeitig in den Einfluss eines Höhentroges, welcher sich durch kurze Schauer und Gewitter bemerkbar machen wird. Bereits zum Donnerstag hin weitet sich der Einfluss eines Boden- und Höhenhochs wieder auf Deutschland aus, so dass zum kommenden Wochenende mit spät sommerlichem Wetter und Temperaturen zwischen 21/26 Grad gerechnet werden kann. Für das zweite September Drittel zeigen die Wettermodelle in ihrer heutigen Simulation das Hoch von Afrika bis nach Skandinavien reichend, wobei die Hochdrucklage kräftigen Tiefdrucksystemen aus dem Westen gegenübersteht - es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich in Deutschland das Herbstwetter durchsetzen wird. Wahrscheinlicher wird dies wohl zur Monatsmitte. Das Langfristmodell zeigt für den September weiterhin deutlich zu trockenes Wetter in Deutschland - vor allem in den südlichen Regionen. Bei der Temperaturprognose bleibt die Simulation auf September typisches Niveau.
Beim Wettertrend für September ändert sich nur wenig. Bereits heute macht sich von Westen her eine Hochdruckbrücke bemerkbar, welche bis zum Sonntag ganz Deutschland erfassen wird. Dadurch wird das Wetter in der kommenden Woche mit verbreitet 20/25 Grad spät sommerlich. Im Norden (nördl. Köln - Usedom) muss immer wieder mal mit dem Durchzug von Wolkenfeldern gerechnet werden, es bleibt aber - abgesehen von kurzen und wenig intensiven Schauern - bei 16/21 Grad weitestgehend niederschlagsfrei. Am Mittwoch und Donnerstag wird es mit 17/23 Grad im Süden und 14/18 Grad im Norden kurzzeitig etwas kühler. Von einer dauerhaften kühlen Trogwetterlage ist in den Simulationen der Wettermodelle nichts zu sehen. Das amerikanische Wettermodell "schwankt" noch etwas zwischen einer aktiven Westwetterlage und Hochdruck über Mitteleuropa zum nächsten Wochenende hin. Das europäische Wettermodell bleibt seinen Simulationen der vergangenen Tage treu und positioniert das Hochdrucksystem über Deutschland und weitet es zum 9. September hin zu einem Omegahoch aus. Das erste September Drittel bleibt weitestgehend spät sommerlich, fraglich ist noch das zweite September Drittel, wobei auch hier der Spätsommer durchaus seine Chancen hat. Das Langfristmodell zeigt in seiner heutigen Wetterprognose für den September eine wesentliche Änderung - der Westen von Europa (Spanien, England, Frankreich), sowie Teile von Mitteleuropa (südl. Deutschland, nördl. Italien) werden gegenüber dem langjährigen Mittel deutlich zu trocken simuliert. Auch das ist ein Indiz für überwiegend hochdruchdominiertes Wetter im September.
Das Wetter Anfang September zeigt sich nach kühlem Start (14/19 Grad) vom 2. bis 5. September spät sommerlich (20/25 Grad). Nach Auflösung von Frühnebelfeldern zeigt sich zumeist die Sonne und es bleibt weitestgehend niederschlagsfrei. Zur Wochenmitte hin dreht die Höhenströmung wieder auf Nordwest und führt kühlere Luftmassen nach Deutschland (16/21 Grad). Die Niederschlagsneigung bleibt gering, wobei im Stau der Mittelgebirge und  der Alpen auch mit mehr Niederschlag zu rechnen ist. Zwischenzeitlich bestätigt sich der gestern noch fragliche Trend zu Hochdruck zum nächsten Wochenende hin. Beide Wettermodelle platzieren um den 7./8. September herum das Hoch in Mitteleuropa - das europäische Wettermodell simuliert gar eine omegastrukturierte Hochdruckwetterlage zum 9. September. Zusammenfassend bleibt das erste September Drittel überwiegend spät sommerlich. Sollte sich im weiteren Verlauf das simulierte Hochdrucksystem über Deutschland festigen können, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch das zweite September Drittel noch von schönem Wetter dominiert - wobei die Temperaturen in den Nächten schon empfindlich kühl werden können.