Heute ist es zu Beginn noch meist stark bewölkt (Wolkenradar) und im Südosten wird es noch etwas Regen geben, sonst bleibt es bei lokalen Schauern. Im Tagesverlauf lockert die Bewölkung von Westen her auf und die Temperaturen erreichen relativ frische 12/17 Grad. Am Donnerstag und Freitag bleibt es - abgesehen an den Küsten - weitestgehend trocken und die Sonne scheint längere Zeit. Die Temperaturen steigen im Norden auf 15/18 Grad, im Süden auf 18/23 Grad. Bereits am Freitag Abend kommt - zum heutigen Stand - von Südwesten her starke Bewölkung auf, die in den Abendstunden südlich einer Linie Mannheim - Leipzig z.T. kräftigen Regen bringen kann (simuliert werden 15-40 l/m² innerhalb 16 Stunden). Das Wochenende wird mit hoher Wahrscheinlichkeit recht wechselhaft, der Himmel zeigt sich zumeist wechselnd bis stark bewölkt und an der Küste kann es gelegentlich etwas regnen, am Sonntag im Süden wieder intensiver Dauerregen möglich. Die Temperaturen erreichen bei starker Bewölkung und Regen nur 10/14 Grad, sonst - je nach Sonnenscheindauer - 16/20 Grad. Das Wetter am kommenden Wochenende ist im Detail noch mit einer gewissen Vorsicht zu bewerten (76%), da zwischen Skandinavien und Deutschland ein kleinräumiges, aber intensives Tiefdrucksystem simuliert wird - Verändert sich die Position des Tiefdrucksystems um ein paar km kann grundsätzlich anderes Wetter vorherrschend sein. Im weiteren Verlauf stellt sich für das letzte September Drittel mit einer höheren Wahrscheinlichkeit eine südwestliche Wetterlage ein, welche das Wetter in Deutschland in zwei unterschiedliche Zonen aufteilen könnte. Tendenziell gibt es bei Südwestwetterlagen im Südosten besseres Wetter als im Nordwesten.

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Abgesehen von heute Abend bis Mittwoch Abend kann sich das Wetter in dieser Woche durchaus sehen lassen. In den Nachmittagsstunden ziehen heute von Nordwesten und Südwesten Regengebiete auf Deutschland zu, welche im Nordwesten leichte Niederschläge und etwa südlich einer Linie Mainz - Berlin recht kräftige und länger andauernde Regenfälle bringen (örtlich auch mit Gewitter durchsetzt). Die Temperaturen steigen im Nordwesten bei starker Bewölkung auf 14/17 Grad, sonst werden nochmals 19/24 Grad erwartet. In den Vormittagsstunden vom Mittwoch ist die Niederschlagsfront nach Osten hin abgewandert und nachfolgend gibt es noch örtliche Schauer - die simulierten Regenmengen werden bis 10:00 Uhr mit 10-25 l/m² angegeben (gfs. Wetterwarnungen beachten). Der Regen bringt mit einer nordwestlichen Luftströmung kühlere Luft nach Deutschland, so dass die Tageshöchstwerte nur noch 12/16 Grad erreichen werden. Am Donnerstag und Freitag gibt es in Küstennähe bei meist starker Bewölkung immer wieder Regenschauer, örtlich auch länger andauernd, sonst bleibt es weitestgehend trocken. Die Temperaturen steigen bis zum Freitag wieder auf 17/21 Grad im Süden und 14/17 Grad im Norden. Der weitere Wetterverlauf zum Wochenende wird zunehmend unsicherer - der Grund ist ein Trogsystem, das unterschiedlich simuliert wird. Der Trog wurde in den vergangenen Tagen zumeist über Deutschland simuliert - nach den jüngsten Berechnungen geht der Trog nun aber westlich von Deutschland nieder und führt auf seiner Vorderseite mit einer kräftigen Südströmung sehr warme Luft nach Deutschland (24/27 Grad) - da der Trog nicht sehr weit entfernt ist, muss zum heutigen Stand ab dem 22. September mit wechselhaftem Wetter gerechnet werden. Die Kontrollläufe zeigen aber, dass diese Wetterprognose mit einer Wahrscheinlichkeit von 45% mit Vorsicht zu genießen ist. Die Mehrzahl der Kontrollläufe geht in Richtung kühleres (16/20 Grad) und wechselhaftes Wetter ab dem 22. September.
Bedingt durch das langwellige Trogsystem bei Skandinavien und dem Hochdruck auf dem Atlantik, kommt die "Wetterküche" über Mitteleuropa etwas aus dem Tritt. Das Hochdrucksystem auf dem Atlantik blockiert zunächst die Tiefdruckausläufer, so dass in absehbarer Zeit keine klassische Westwetterlage möglich ist. Gleichzeitig entsteht über den Azoren ein sog. Tropensturm (21. Sept. 970 hpa - > 50 kt.) und hält zunächst das Hochdrucksystem auf dem Atlantik. Für das Wetter in Mitteleuropa bedeutet das eine höhere Wahrscheinlichkeit für Trogwetterlagen. So ist das Wetter in den kommenden Tagen dem von heute sehr ähnlich - wechselnde bis starke Bewölkung (Wolkenradar), gelegentlich im Nordwesten leichter Regen, am Mittwoch im Südosten (südl. Mannheim - Berlin) etwas stärkerer und lang anhaltender Regen möglich (7-14 l/m²), sonst ist nur eine geringe Niederschlagsneigung (0-3 l/m²) zu erwarten. Die Temperaturen steigen heute nochmals verbreitet auf 19/23 Grad, fallen aber bis zum kommenden Wochenende auf 13/18 Grad ab. Der herbstliche Grundcharakter beim Wetter nimmt zu - Altweibersommerwetter sieht anders aus - und dennoch kommt es bei Trogwetterlagen darauf an, wo der Trog entsteht. Geht das Trogsystem im westlichen Europa nieder, kann in Deutschland durchaus sehr warmes und z.T. wechselhaftes Wetter vorherrschend sein. Geht er über Mitteleuropa nieder, ist mit z.T. wechselhaften Wetter und zweigeteilten Temperaturen (im Westen kühler als im Osten) zu rechnen. Wenn das Trogsystem im Osten niedergeht, ist in Deutschland mit unter kühlten Temperaturen zu rechnen. Zum heutigen Stand schwanken die Wettermodelle in ihrer Simulation noch etwas zwischen dem westlichen Europa (europäisches Wettermodell) und Mitteleuropa (amerikanische Wettermodell).
Nach Auflösung von Frühnebelfeldern ist es heute mit 19/23 Grad meist sonnig. Im Laufe der Nacht zum Montag macht sich von Norden her der Einfluss des Nordmeertiefs mit starker Bewölkung und leichtem Regen an der Küste bemerkbar. Der Hochdruck kann in der kommenden Woche mehr oder minder dagegen halten, so dass es in Deutschland etwa nördlich einer Linie Köln - Rostock stark bis wechselnd bewölkt bleibt, während sich südlich davon öfters die Sonne zeigen kann. Dementsprechend zweigeteilt sind auch die Temperaturen - je nach Sonnenscheindauer werden im Nordwesten 14/18 Grad, im Süden 18/23 Grad erreicht. Insgesamt betrachtet bleibt es in der kommenden Woche bei dem relativ trockenem Wetter. Bis zum kommenden Wochenende werden nördlich der oben beschriebenen Linie bei 1-8 l/m², südlich davon zwischen 0-5 l/m². Das europäische Wettermodell zeigt zum 24./25. September hin ein langwelliges Tiefdrucksystem bei England, was vor allem den Nordlichtern vermehrt wechselhaftes Wetter bringen kann. Das amerikanische Wettermodell simuliert hingegen kräftigen Hochdruckaufbau über dem östlichen Europa und ein kräftiges Tiefdrucksystem im westlichen Europa - Deutschland liegt mit einer südlichen Luftströmung genau zwischen den beiden Systemen, so dass es in der Westhälfte wechselhaft werden könnte, während in der Osthälfte trockenes Wetter vorherrschend bleibt. Die Kontrollläufe bestätigen den positiven Temperaturtrend für September - im Schnitt liegt er bei 3-5 Grad über dem 30 jährigen Mittel.
Das Wolkenradar zeigt derzeit weiter Teile von Deutschland unter einer tiefen bis mittelhohen Wolkenschicht, welche sich im Tagesverlauf mehr und mehr auflösen wird. Örtlich kann es geringen Niederschlag in Form von Nieselregen geben. Die Temperaturen erreichen heute - je nach Sonnenscheindauer - zwischen 15/20 Grad. Am Sonntag scheint fast überall die Sonne bei 19/24 Grad und es bleibt niederschlagsfrei. In der neuen Woche kommt der Süden etwas besser weg als der Norden, die Grenze bildet in etwa die Linie des Mittelgebirges. Ein Tiefdruckzentrum bei Skandinavien kann Phasenweise immer wieder das Wetter im Norden beeinflussen und etwas Regen bringen, während im Süden mehr oder minder noch von Hochdruck beeinflusst wird. Die Temperaturen steigen dafür verbreitet auf 14/18 Grad an. Beide Wettermodelle simulieren auf dem Atlantik ein Blockadehoch, was der Wetterküche zunächst den Schwung nehmen wird - dennoch wird bei England ein "langestrecktes" Tiefdrucksystem (Island - Azoren / westlich gelagertes Trogsystem) simuliert, welches auf seiner Vorderseite um/ab den 24./25. September in Deutschland nochmals mit einer kräftigen Südströmung warme Luft bringen kann (Wahrscheinlichkeit bei 58%). Die Kontrollläufe sehen ein ähnliches Szenario - der Schnitt zeigt in etwa ein um 5 Grad zu warmes Wetter in den letzten September Tagen.