Ein zweites Niederschlagsband nähert sich heute Deutschland. So zieht im Verlauf des Vormittags von Westen Bewölkung auf und nachfolgend setzt zum Mittag Niederschlag ein, welcher bis zum Abend die östlichen Landesteile erreicht haben kann. Über dem Südosten kann es voraussichtlich den ganzen Samstag über trocken bleiben. Etwas Sonnenschein ist auch möglich, beschränkt sich aber meist auf die östlichen Landesteile. Der Wind frischt allgemein etwas auf und kommt aus südwestlichen Richtungen, was die Temperaturen allgemein auf +15 bis +20 Grad und mit entsprechendem Föhneffekt über dem Süden örtlich bis auf +23 Grad ansteigen lassen kann.

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Typisches Oktoberwetter

Im Zeitraum vom 22. bis 24. Oktober setzt sich ein für Oktober typischer Wettercharakter durch. So bleibt es von Sonntag bis einschließlich Dienstag meist stark bewölkt und sonnige Momente konzentrieren sich auf relativ kurze Phasen. Niederschlag - meist in Form von Schauern - ist auch zu erwarten, wobei die Häufigkeit und die Dauer am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag über dem Südwesten erhöht ist. Generell mit länger andauernden und ergiebigen regen ist entlang der Alpen zu rechnen. Der Wind kommt anfangs aus südwestlichen Richtungen, dreht zum Montag auf westliche und zum Dienstag auf südliche Richtungen. Die Temperaturen erreichen am Sonntag kühle +8 bis +13 Grad und steigen zum Dienstag auf +10 bi s+15 Grad und über dem Westen örtlich bis auf +18 Grad an.

Mehr Wolken, weniger Sonne
Mehr Wolken, weniger Sonne - Nichtsdestotrotz kehren die warmen Temperaturen zurück.

Goldener Oktober kommt wieder

Zumindest, was die Temperaturen anbelangt. So dominiert am 25. und 26. Oktober ein Hochdruckgebiet das Wetter über Deutschland, so dass am Mittwoch über dem Nordosten noch vereinzelt Niederschläge möglich sind und zum Donnerstag hin nachlassen, bzw. ganz aufhören. Die sonnigen Anteile nehmen von Süden her zu und die Temperaturen steigen bei einem schwachen Wind aus unterschiedlichen Richtungen auf +15 bis +20 Grad an, wobei die wärmeren Werte über dem Westen und Südwesten zu erwarten sind.

Der Grund für den neuerlichen Warmluftschub im letzten Oktoberdrittel ist ein Hochdruckkeil, welcher sich von der Mittelmeerregion bis über das östliche Europa aufbaut und damit verhindert, dass die atlantische Frontalzone sich über dem skandinavischen Raum festsetzen kann. So werden die Tiefdrucksysteme zwischen England und Island auf dem Atlantik blockiert und zwischen den Systemen können in der letzten Oktoberdekade noch sehr warme Luftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz transportiert werden. Ob das so bleibt, oder ob im November ein markanter Wetterwechsel erfolgen kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter November 2017 und gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend Herbst und Winter 2017/18.

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