Bis einschließlich Dienstag kommt es zu einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken immer wieder zu gelegentlichen Regenschauern, welche über dem Norden und Osten auch kräftiger ausfallen können. Der Grund hierfür ist ein sich auflösenden Tiefdrucksystem mit Kern über dem westlichen Deutschland. So werden aus südlichen bis südöstlichen Richtungen auch wärmere Luftmassen nach Deutschland geführt, was die Temperaturen allgemein auf +15 bis +20 Grad ansteigen lassen kann (örtlich auch bis +22 Grad).

Anzeige

Mehr Sonnenschein ab der Wochenmitte

Mehr und mehr setzt sich zur Wochenmitte hoher Luftdruck durch und lässt die Schauer bei zunehmender Sonnenscheindauer abklingen. Erst im Verlauf des Donnerstages macht sich von Westen her ein Tiefdruckausläufer mit seinen Wolkenfeldern bemerkbar und kann den Sonnenschein bis zum Abend auch über den östlichen Landesteilen eintrüben. Ab dem Nachmittag sind etwa westliche der Linie von Bremen und Bodensee lokale Schauer möglich, sonst bleibt es weitgehend niederschlagsfrei.
Die Temperaturen erreichen verbreitet +17 bis +23 Grad und örtlich können über dem Westen und Südwesten auch die +25 Grad erreicht werden.
Am Freitag setzt sich wieder das Hochdrucksystem durch, was die Sonne für längere Zeit zum Vorschein bringen kann. Schauer sind ab den Nachmittagsstunden etwa westlich der Linie von Köln und München wahrscheinlich. Die Temperaturen steigen mit Wind aus östlichen Richtungen auf +17 bis +23 Grad an und können über dem Westen und Südwesten auch bis zu +25 Grad erreichen.

Wetterwechsel zum Oktober 2017

Wie wird das Wetter zum Start in den Oktober und damit auch für den sicherlich von vielen verlängerten Wochenende rund um den "Tag zur Deutschen Einheit" am 3. Oktober? Einfach bleibt die Wetterprognose auch heute nicht. Als sehr wahrscheinlich aber gilt die Umstellung der Großwetterlage, was einen "goldenen Oktober" in den ersten Oktobertagen wenig wahrscheinlich macht.

So berechnet das amerikanische Wettermodell eine Verlagerung der Tiefdrucksysteme bereits zum 30. September auf eine südlichere Bahn, welche somit das Skandinavienhoch unterwandern und über Deutschland langsam aber stetig einen wechselhaften Wettercharakter herbeiführen können. Ob die Temperaturen dabei kalt oder warm werden, hängt entscheidend davon ab, wie sich das Tiefdrucksystem positionieren mag. So gibt es bspw. Varianten, welche am 3. Oktober Tageshöchstwerte von +4 bis +10 Grad in Aussicht stellen, was die ersten Schneeflocken in höheren Lagen nicht ausschließt. Andere Varianten - wenn z.B. das Tief westlicher liegt - berechnen Tageswerte zwischen +17 bis +23 Grad.

Zum aktuellen Stand simuliert das amerikanische Wettermodell am Samstag und Sonntag etwa südlich der Linie von Bremen und Berchtesgaden eine rege Niederschlagsneigung, während weiter nördlich häufiger die Sonne zum Vorschein kommen kann. Am Montag scheint wieder verbreitet die Sonne, bevor zum Dienstag das nächste Tiefdrucksystem auf Deutschland übergreift und von West nach Ost für Regen sorgen kann.

Die Temperaturen erreichen mit Sonnenschein warme +17 bis +23 Grad und bei Dauerregen über dem Südwesten könnten am Sonntag auch nur +11 bis +16 Grad erwartet werden. Am Montag steigen die Werte wieder allgemein auf +17 bis +23 Grad an und gehen zum Dienstag auf +10 bis +15 Grad zurück.

Kontrollläufe: Deutlich kühler in den Oktober?

Wie wahrscheinlich ist zum einen der Wetterwechsel und zum anderen der Temperaturrückgang in der ersten Oktoberwoche? Die Kontrollläufe berechnen für Ende September Temperaturen, welche etwa um 3 bis 6 Grad über dem langjährigen Mittelwert im zu warmen Bereich liegen. Passend zum Monatswechsel normalisieren sich die Temperaturen zunächst und können bis zum 4. Oktober örtlich auch in den leicht zu kühlen Bereich absinken. Gleichzeitig steigt die Niederschlagsneigung von Nord nach Süd an. Das unterstreicht noch einmal, wie wahrscheinlich der Wetterwechsel Anfang Oktober ist.

Wie sich das Wetter darüber hinaus entwickeln kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Herbst 2017 mit Ausblick auf den Winter 2017/18.

Anzeige

 

Ihnen gefällt die Wetterprognose? Teilen Sie es anderen mit!