Wetter Oktober 2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Oktober 2014 - Wettertrend vom 24. September

Auch heute zeigt sich in den Simulationen der Wettermodelle kaum eine Veränderung gegenüber den letzten Tagen. So simuliert das amerikanische Wettermodell in den ersten fünf Oktober-Tagen ein kräftiges Tiefdrucksystem auf dem Atlantik, dessen Gradienten sich von Neufundland bis nach Skandinavien erstrecken können. Auf der anderen Seite liegt ein kräftiges Hochdruckband, welches sich von den Azoren über Spanien, Frankreich und Deutschland bis über das östliche Europa ausweiten kann. In einem breiten Streifen zwischen England und Skandinavien werden die Gradienten zueinander enger, so dass dort die Frontensysteme aufeinander prallen und dort mit entsprechenden Wind- und Niederschlagsereignissen zu rechnen ist. Deutschland liegt zum heutigen Stand außerhalb dieser Gradientenzone, so dass ruhiges, vielfach trockenes Wetter bei warmen Temperaturen die Konsequenz daraus ist. Das europäische Wettermodell zeigt mit seinen Simulationen eine ähnliche Konstellation, so dass die Wahrscheinlichkeit zum heutigen Stand recht hoch ist, dass der Grundcharakter beim Wetter bis zum 5. Oktober weitgehend trocken und für die Jahreszeit viel zu warm bleibt. Die Kontrollläufe bestätigen diesen Trend mehrheitlich. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 3. Oktober zwischen +13/+23 Grad bei einem Mittelwert von +19 Grad im Westen, Süden und Osten und +17 Grad im Norden. Die Niederschlagserwartung bleibt insgesamt gering ausgeprägt, steigt aber langsam im Norden und Osten ab dem 3. Oktober an. Typisches "Herbstschmuddelwetter" ist aber zum heutigen Stand im ersten Oktober-Drittel - zumindest nach den Kontrollläufen - wenig wahrscheinlich. Das Langfristmodell simuliert gegenüber den vieljährigen Mittelwerten weiterhin eine leicht erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen zu warmen Temperaturverlauf im Oktober bei einer überwiegend normalen Niederschlagserwartung, wobei insbesondere der Süden auch zu trocken ausfallen kann.

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Wetter im Oktober 2014 - Wettertrend vom 23. September

In den kommenden Tagen setzt sich voraussichtlich bis zum Sonntag von Südwesten her zunehmend hoher Luftdruck durch und lässt bei nachlassender Niederschlagsneigung die Temperaturen wieder über die +20 Grad Marke steigen. In Konstellation der Systeme zueinander kommt es zwischen Island und Skandinavien zu einer regen Tiefdruckaktivität, welche sich aber - Aufgrund des nachrückenden Hochdrucksystems - nicht weiter nach Süden ausweiten können. Insofern bleibt mit hoher Wahrscheinlichkeit der Charakter des warmen Altweibersommers bis zum Monatsende erhalten. Für Anfang Oktober zeigt sich in den Simulationen des amerikanischen Wettermodells ein beeindruckender Tiefdruckwirbel auf dem Atlantik, welches das Hochdruckgebilde über Mitteleuropa langsam weiter nach Osten verschiebt. Insofern bleibt der hochdruckdominierte und warme Wettercharakter in den ersten Oktober-Tagen voraussichtlich erhalten, da im Zusammenspiel beider Systeme die Luftanströmung aus südlichen Richtungen kommt. Geht es nach dem europäischen Wettermodell zeigt ebenfalls eine rege Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik, wobei die Tiefdrucksysteme zeitweilig bis zu den Azoren hinunter "abtropfen" können. Auch diese Simulation ist einer südlichen und damit warmen Luftanströmung über Deutschland zuträglich. Gleichzeitig positioniert sich auch nach dem europäischen Wettermodell ein Hochdrucksystem über Mitteleuropa, so dass zusammenfassend - zum heutigen Stand - die ersten Oktober-Tage durchaus "golden" und warm ausfallen können. Die Kontrollläufe stützen diesen Trend mehrheitlich - so ist im Zeitraum zwischen dem 27. September bis 4. Oktober nur einer geringe Niederschlagsausprägung zu erkennen. Der mittlere Temperaturverlauf ist um etwa +3 bis +5 gegenüber dem Jahreszeit-typischen Wert erhöht. So liegt das mögliche Temperaturspektrum bspw. am 3. Oktober zwischen +10/+24 Grad bei einem Mittelwert von +18/+20 Grad. Insofern sind kühlere Varianten für Anfang Oktober nicht gänzlich auszuschließen, jedoch zeigt der Mittelwert des Temperaturspektrums eine deutliche Tendenz. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr mit einem neuen Wettertrend zum Wetter im Herbst / Winter.

Wetter im Oktober 2014 - Wettertrend vom 22. September

Vieles deutet in den Simulationen der Wettermodelle darauf hin, dass sich bis Ende September eine weitgehend hochdruckdominierte Wetterlage über Mitteleuropa einstellen kann. Darüber hinaus differenzieren sich die Simulationen untereinander zunehmend. Das europäische Wettermodell simuliert für Anfang Oktober ein Hoch mit Kern über dem Nordmeer, welches eine Hochdruckverbindung über Skandinavien und England bis zum Azorenhoch aufbauen kann. In Folge daraus wird das aktiv dynamische Atlantikwetter blockiert, jedoch stellt sich eine meridionale Grundströmung ein, welche über Deutschland zum heutigen Stand in einer Nord-Süd Richtung verläuft. Somit steigt demnach die "Gefahr" einer recht kühlen Witterungsperiode in den ersten fünf Oktober-Tagen. Das amerikanische Wettermodell favorisiert eine rege Wetteraktivität vom Atlantik her, wobei sich auf einer südlichen Bahn der hohe Luftdruck für Mitteleuropa dominierend zeigt. Somit bleibt der Grundcharakter für die Jahreszeit zu warm, die Niederschlagswahrscheinlichkeit nimmt jedoch von Süd nach Nord zu. Auch heute ist noch ein breites Spektrum an Möglichkeiten für Anfang Oktober gegeben, wobei in Summe der Simulationen Deutschland überwiegend unter dem Einfluss von hohen Luftdruck liegt. Die Kontrollläufe simulieren mehrheitlich in den ersten Oktober-Tagen einen etwa um +3 Grad zu warmen Trend bei einer schwach ausgeprägten Niederschlagsneigung. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 3. Oktober zwischen +10/+21 Grad bei einem Mittelwert von +16 Grad im Norden, +17 Grad im Süden und Osten und +18 Grad im Westen. Das Langfristmodell simuliert - gegenüber den langjährigen Mittelwerten - heute einen überwiegend normalen Temperatur- und Niederschlagstrend für Oktober.

Wetter im Oktober 2014 - Witterungstrend vom 19. September

Die mögliche Umstellung der Großwetterlage im letzten September-Drittel lässt noch keine wesentlichen Rückschlüsse auf das Wetter Anfang Oktober zu. Im Wesentlichen sind aber zum heutigen Stand drei Varianten zum Start in den Oktober im Bereich des Möglichen. Zum einen eine "stramme" Südwestwetterlage, bei der die Temperaturen überwiegend im mäßig warmen bis warmen Bereich liegen können und der Wettercharakter im Nordwesten grundsätzlich wechselhafter als im Südosten einzustufen ist. In der zweiten Variante dominiert mit einen Tiefdruckzentrum über Skandinavien ein westliches Zirkulationsmuster, so dass der Wettercharakter windig und wechselhaft bei kühlen bis mäßig warmen Temperaturen sein kann. Bei der dritten Variante wiederholt sich ein meridionales Zirkulationsmuster, bei der die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass Deutschland in eine wechselhafte und kühle Nord-Süd Strömung gelangt. In Summe haben alle drei Varianten einen wechselhaften Wettercharakter zur Folge, so dass eine Niederschlagswahrscheinlichkeit für Anfang Oktober nicht von der Hand zu weisen ist. Das Temperaturspektrum liegt dabei im Bereich zwischen kühlen +7 bis teils warmen +23 Grad. Der Mittelwert liegt mit +14/+16 Grad auf einem Niveau, welches durchaus der Jahreszeit entspricht. In einer theoretischen Betrachtungsweise ist aber auch ein Hoch Mitteleuropa für Anfang Oktober nicht gänzlich auszuschließen, da eine hohe Tiefdruckaktivität über dem Atlantik häufig hohen Luftdruck nach Mitteleuropa "zieht" - zum heutigen Stand ist aber die oben beschrieben erste Variante mit einer Südwest bis Nordost gerichtete Hochdruckbrücke zwischen Azoren- und Russlandhoch wahrscheinlicher. Das Langfristmodell simuliert für den Oktober vielfach leicht zu warmes Wetter gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 1961-1990, wobei die Niederschlagserwartung im Westen leicht positiv, sonst weitgehend normal simuliert wird.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2020 +5,4 +1,8 +0,2 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,0 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +1,2 +1,3 +0,0 126 l/m² - zu nass

Wetterfakten Oktober

Statistische Wetterwerte für Oktober

  • Zum Beginn häufiger die ersten Kaltlufteinbrüche bei Skandinavien
  • Das fördert die Wetteraktivität auf dem Atlantik und die ersten Herbststürme sind möglich
  • Mit einer Wahrscheinlichkeit von 73 Prozent ist im Zeitraum vom 7. bis 19. Oktober mit verstärktem Hochdruckeinfluss zu rechnen, was dem goldenen Oktober zuzuschreiben ist
  • Zähe Nebelphasen mit den ersten Nachtfrösten sind ab der zweiten Monatshälfte wahrscheinlich
  • Zum Oktoberende (25.-31. Oktober) sind erste Schneefälle nicht ungewöhnlich
  • Im Monatsverlauf nimmt die Sonnenscheindauer um 2 Stunden ab.
  • Die Uhrzeit wird am 25. Oktober auf die Normalzeit zurückgestellt

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