Wetter Oktober 2014 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Oktober 2014 - Wetterprognose vom 28. September

Für Ende September trübt es sich von Westen her etwas ein, es bleibt aber bei ein paar Schauern und Gewittern für die Jahreszeit zu warm. Der Grund für diese Wetterlage ist eine überaus rege Tiefdruckaktivität auf dem Atlantik, welche durch kalte Luftmassen bei Grönland ausgelöst werden. Diese Luftmassen verlagern sich weiter nach Süden und treffen auf die relativ warme Atlantikluft. Es entsteht eine Tiefdruckrinne, deren südliche Gradienten zwischen Neufundland, England und Skandinavien verlaufen. Auf der "anderen Seite" befindet sich hoher Luftdruck und verläuft im Zeitraum zwischen dem 1./5. Oktober voraussichtlich zwischen Neufundland, den Azoren über Spanien, Frankreich und Deutschland hinweg und hat über dem östlichen Europa einen weiteren Hochdruckkern. Entscheidend ist nun der zweite Kern und dessen Position, welcher maßgeblich für warme oder kühle Temperaturen verantwortlich sein kann. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell, so ist die Hochdruckposition günstig für warmes und relativ trockenes Wetter, wobei zwischen dem 1./2. Oktober der eine oder andere - teils gewittrige - Regenschauer nicht auszuschließen ist. Die Tageswerte liegen - je nach Niederschlagssituation, bzw. Sonnenscheindauer - zwischen +15/+19, bzw. zwischen +18/+23 Grad. Das europäische Wettermodell zeigt eine recht ähnliche Simulation, wobei zu Beginn des Oktobers die Schauerwahrscheinlichkeit geringer und zum 5. Oktober hin höher ausfällt. Insgesamt liegt Deutschland im Zeitraum zwischen dem 1./5. Oktober im schwachgradientigen und warmen Bereich. Die Kontrollläufe zeigen eine einheitliche Tendenz für die ersten fünf Oktober-Tage. So liegt das Temperaturspektrum gegenüber dem langjährigen Mittelwert etwa um +2 bis +4 Grad zu hoch, so dass der jeweilige Mittelwert bspw. am 4. Oktober zwischen +18/+20 Grad liegt. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit ist zwischen dem 1./2. Oktober leicht erhöht, hat aber bis zum 5. Oktober wieder eine abnehmende Tendenz. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Herbst / Winter.
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Wetter im Oktober 2014 - Wetterprognose vom 27. September

Der September endet - zum heutigen Stand - mit spät sommerlichen Temperaturen von +20/+25 Grad, ob es am Dienstag auch lokale Schauer und Gewitter geben kann, bleibt im Detail noch abzuwarten. Für Anfang Oktober gibt es bei beiden Wettermodellen ein Trend zu hochdruckdominierten Wetter bis zum 5. Oktober, was aber nicht unbedingt mit strahlendem Sonnenschein gleichzusetzen ist. Im Detail kommt es auf die Hochdruckposition an und auf welcher Gradientenseite (Strömungsseite) Deutschland liegt. Da gab es in den letzten Tagen - und auch heute - noch einiges an Interpretationsspielraum. Kleinräumige Störungen können insbesondere am 1./2. Oktober für unterschiedlich starken Bedeckungsgrad sorgen, so dass eine geringe Niederschlagsneigung nicht auszuschließen ist. Zudem kann nach dem amerikanischen Wettermodell ein Hoch bei Skandinavien zunächst von Osten, später von Süden her "unterwandert" werden, so dass der Zeitraum bis zum 5. Oktober mit einer nordöstlichen - und damit kühlen - Strömungskomponente bei einer zunehmender Niederschlagswahrscheinlichkeit in Richtung Süden beeinflusst werden. Stark vereinfacht ausgedrückt zeigen die Simulationen des amerikanischen Wettermodells heute einen Umbau der Großwetterlage noch im ersten Oktober-Drittel in eine typisch herbstlich und zunehmend wechselhafte Großwetterlage. Das europäische Wettermodell bleibt bei seiner Variante der letzten Tage, bei der ein Hochdrucksystem über Mitteleuropa sich bis zum 5. Oktober nach Skandinavien verlagert. Auf dessen östlichen Seite werden kalte Luftmassen arktischen Ursprungs nach Süden über das östliche Europa geführt. Ob diese kühlen Luftmassen über Umwege - wie beim amerikanischen Wettermodell - mit dem Hochdrucksystem über Skandinavien nach Deutschland geführt werden können, ist (noch) nicht erkennbar. Vielmehr verschiebt das skandinavische Hoch seine Position weiter nach Osten und Norden, so dass die atlantische Frontalzone von Westen her vermehrt Einfluss auf das Wetter über Mitteleuropa nehmen kann. Die Tiefdrucksysteme "rauschen" nach dieser Simulation nicht von West nach Ost über Europa hinweg, sondern "tropfen" vor Mitteleuropa ab, so dass mit einer südlichen bis südöstlichen Grundströmung relativ warme Luftmassen nach Deutschland über die Alpen geführt werden können, gleichzeitig kann von Westen her die Niederschlagswahrscheinlichkeit zunehmen. Zusammenfassend simulieren die Wettermodelle einen für die Großwetterlage dominierenden hohen Luftdruck, welcher sich im Verlauf des ersten Oktober-Drittels allmählich abbauen könnte. Die Kontrollläufe zeigen einen sehr hohen Spielraum hinsichtlich der Temperaturgestaltung im ersten Oktober-Drittel. So liegt das Spektrum am 3. Oktober zwischen +9/+22 Grad (Mittelwert: +16/+18 Grad), am 6. Oktober zwischen +6/+22 Grad (Mittelwert: +13/+15 Grad) und am 9. Oktober zwischen +7/+22 Grad (Mittelwert: +15/+17 Grad). Die Niederschlagserwartung ist bis zum 10. Oktober insgesamt schwach ausgeprägt, hat aber von Nord nach Süd eine zunehmende Tendenz. Das Langfristmodell simuliert heute einen - gegenüber den langjährigen Mittelwerten - leicht positiven Temperaturverlauf bei einer weitgehend normalen Niederschlagsneigung, welche im Süden auch leicht negativ ausfallen kann.

Wetter im Oktober 2014 - Wetterprognose vom 26. September

Ob am Ende des Septembers von Westen her die Schauerwahrscheinlichkeit etwas ansteigen kann, ist zum heutigen Stand im Detail noch abzuwarten. Denn auch heute simulieren beide Wettermodelle ein weitgehend stabiles Hochdruckkonstrukt über Mitteleuropa, welches die Tiefdrucksysteme von Westen her blockiert, bzw. nach Nordosten ablenkt. Das amerikanische Wettermodell simuliert im Zeitraum zwischen dem 1./5. Oktober eine Hochdruckachse, welche sich mit seinem Kerngebiet über Polen bis zu den Azoren hinunter erstrecken kann. Deutschland liegt dabei auf einer östlich gerichteten Gradientenseite des Hochdrucksystems, so dass die Temperaturen tagsüber weiterhin mit Werten zwischen +17/+23 Grad im warmen Bereich liegen können. Das europäische Wettermodell clustert die Hochdruckbrücke in drei Kerndruckgebiete, welche eine weiter nach Westen verschobene Position und dabei einen Winkelförmigen Verlauf haben (zwischen den Azoren, England, Skandinavien und dem europäischen Nordmeer). Zunächst einmal werden auch hier die Tiefdrucksysteme von Westen her blockiert und es ist mit überwiegend trockenem und warmen Wetter in den ersten Oktober-Tagen zu rechnen. Allerdings ist durch die steile Aufstellung der Hochdruckbrücke die "Gefahr" gegeben, dass auf dessen östlichen Seite Tiefdrucksysteme nach Süden abrutschen und somit Luftmassen arktischen Ursprungs bis nach Mitteleuropa vordringen können. Ein herbstlich kühler Verlauf mit den ersten Nachtfrösten und auch eingelagerten Graupelschauern wären nach dem europäischen Wettermodell um den 5. Oktober herum zum heutigen Stand nicht auszuschließen. Welche der Varianten ist wahrscheinlicher? Beide Wettermodelle zeigen den Trend eines hochdruckdominierten Wetters im ersten Oktober-Drittel, so dass die Niederschlagswahrscheinlichkeit weitgehend gering ausgeprägt ist. Entscheidend für die Temperaturentwicklung ist jedoch der Verlauf der Hochdruckachse, bzw. die Position der Kerndruckgebiete, welche zum heutigen Stand noch nicht feststeht. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich einen - gegenüber dem langjährigen Mittelwert - etwa um +3 bis +5 Grad zu warmen Temperaturverlauf bis zum 5. Oktober, bei einer insgesamt schwachen Niederschlagswahrscheinlichkeit, welche in Richtung Süden, bzw. Südwesten etwas ausgeprägter ist. Das Temperaturspektrum liegt bspw. am 3. Oktober zwischen +14/+22 Grad bei einem Mittelwert von +19/+20 Grad und am 7. Oktober zwischen +12/+22 Grad bei einem Mittelwert von +16/+18 Grad.

Wetter im Oktober 2014 - Wetterprognose vom 25. September

Zwar bestimmt überwiegend hoher Luftdruck bis Ende September das Wettergeschehen über Deutschland, dort wo aber die "Wetterküche" für Mitteleuropa ist - bei Neufundland - ist zum Monatswechsel eine zunehmende Dynamik in den Simulationen der Wettermodelle zu erkennen. Nichtsdestotrotz bleibt wie Tendenz zu hohem Luftdruck über Mitteleuropa für Anfang Oktober in den Wettermodellen weitgehend erhalten - jedoch ist die Hochdruckstruktur nicht mehr so kräftig, wie in den letzten Tagen simuliert wurde. Das amerikanische Wettermodell positioniert einen Hochdruckkern zum 1. Oktober zwischen Schweden und Finnland, welcher eine Hochdruckverbindung über Deutschland und dem Mittelmeer hinweg zum Azorenhoch aufbauen kann. Somit ist die Hochdruckbrücke nicht in einer "geradlinigen" Südwest-Nordost Achse aufgebaut, sondern "Winkelförmig" über das Mittelmeer, was den Tiefdrucksystemen von Westen her mehr Einfluss ermöglichen kann. In Folge daraus steigt die schwache Niederschlagswahrscheinlichkeit von Westen her an, es bleibt aber zum heutigen Stand bis zum 5. Oktober bei einer weitgehenden Hochdruckdominanz, so dass die Temperaturen im Bereich zwischen +18/+25 Grad liegen können. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist die Hochdrucksituation mit einem Kerndruck zwischen England und Skandinavien als stabiler zu bezeichnen, da hier das aktive Atlantikwetter vor Deutschland bereits blockiert werden kann. Allerdings besteht hierbei die "Gefahr", dass auf der östlichen Seite des Hochdrucksystems mit einer nördlichen Strömungskomponente kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt werden können. In Summe simulieren beide Wettermodelle auch heute eine überwiegende Hochdruckdominanz für die ersten Oktober-Tage, welche sich auch in den Kontrollläufen widerspiegelt. So ist der Zeitraum zwischen dem 1./5. Oktober nur von geringen Niederschlagssignalen geprägt, welche in Richtung Südwesten eine leicht ansteigende Tendenz haben. Im Temperaturspektrum zeigt sich in der Tendenz ein - gegenüber dem langjährigen Mittelwert - etwa um +2 bis +4 Grad zu warmes Temperaturniveau für Anfang Oktober. So liegt das mögliche Temperaturspektrum bspw. am 3. Oktober zwischen +7/+21 Grad bei einem Mittelwert von +16 Grad im Süden, +17 Grad im Norden, +18 Grad im Osten und +19 Grad im Westen. Kalte, bzw. kühlere Varianten sind zum heutigen Stand somit nicht gänzlich auszuschließen. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter im Herbst.

Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,57 +2,6 +1,3 398 l/m² - extrem zu trocken

Statistische Wetterwerte für Oktober

  • Zum Beginn häufiger die ersten Kaltlufteinbrüche bei Skandinavien
  • Das fördert die Wetteraktivität auf dem Atlantik und die ersten Herbststürme sind möglich
  • Mit einer Wahrscheinlichkeit von 73 Prozent ist im Zeitraum vom 7. bis 19. mit verstärktem Hochdruckeinfluss zu rechnen, was dem goldenen Oktober zuzuschreiben ist
  • Zähe Nebelphasen mit den ersten Nachtfrösten sind ab der zweiten Monatshälfte wahrscheinlich
  • Zum Oktoberende sind erste Schneefälle nicht ungewöhnlich
  • Im Monatsverlauf nimmt die Sonnenscheindauer um 2 Stunden ab.
  • Die Uhrzeit wird am 31. Oktober auf die Normalzeit zurückgestellt

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