Wetter Oktober 2013 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter im Oktober 2013 - Wetterprognose vom 29. September

  • M. Hoffmann
Am 1. Oktober kommt es südlich der Donau bei starker Bewölkung zu zeitweiligen Niederschlägen, sonst bleibt es bei dem überwiegend sonnigen und trockenen Wetter. Die Temperaturen steigen mit einem frischen Ostwind auf +13/+18 Grad und können im Südwesten auf bis zu +19 Grad ansteigen. Der Mittwoch startet mit starker Bewölkung südlich der Donau, sonst scheint verbreitet die Sonne bei +15/+19 Grad, wobei im Nordosten nur +12/+15 Grad erreicht werden. Im Laufe des Nachmittags nimmt von Westen her die Bewölkung zu, es bleibt aber weitgehend trocken. Mit diesen Wolken kündigt sich eine Umstellung der Luftströmung an - von Ost auf Süd bis Südwest. Mit dieser Umstellung werden auch feuchtere und wärmere Luftmassen nach Deutschland geführt. Ab Donnerstag / Freitag wird es insgesamt wechselhafter - Schauer, örtlich auch mit Gewitter einhergehend und Sonnenschein werden sich abwechseln. Dabei steigen die Temperaturen im Westen auf bis +20/+24 Grad und im Osten auf +14/+18 Grad - ob sich das Hochdrucksystem über Skandinavien darüber hinaus behaupten kann, klären wir gegen 15:00 Uhr in einer aktualisierten Wetterprognose zum Wetter im Herbst/Winter.

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Wetter im Oktober 2013 - Wetterprognose vom 28. September

  • M. Hoffmann
Hoher Luftdruck wird sich in den kommenden Tagen über Skandinavien manifestieren. Gleichzeitig gehen Tiefdrucksysteme auf dem Atlantik in Lauerstellung. Somit gerät Deutschland in den ersten Oktober-Tagen in eine trockene Süd bis Südwest Wetterlage, bei der nach Frühnebelauflösung bei +12/+18 Grad des Öfteren die Sonne zum Vorschein kommen wird - im Südwesten sind unter günstigen Bedingungen auch bis +20 Grad möglich. Ab dem 3. Oktober verlagert das Hoch sich über das östliche Skandinavien und Polen und ermöglicht dem Tief auf dem Atlantik etwas mehr Einfluß auf das Wetter in Deutschland. Anders ausgedrückt wird es im Zeitraum zwischen dem 3./5. Oktober mit höherer Wahrscheinlichkeit wechselhafter, jedoch bleibt die südliche Luftströmung bestehen, so dass die Temperaturen mit +12/+16 Grad im Osten und +16/+22 Grad um Süden warm bleiben. Darüber hinaus mehren such die Unsicherheiten. Das amerikanische Wettermodell simuliert eine Lücke in die tieferes Geopotential bis nach Deutschland vordringen und verweilen kann, was wechselhaftes und mit Werten zwischen +8/+15 Grad auch kühleres Wetter zur Folge haben kann. Das europäische Wettermodell lässt erst keine Lücke entstehen, sondern verlagert das Hoch im Schwerpunkt über Mitteleuropa von England über Deutschland bis über das östliche Mittelmeer, was wiederum klassisches Altweibersommerwetter im ersten Oktober-Drittel zur Folge hat. Woran liegt es, dass so gravierend unterschiedliche Varianten simuliert werden? Der Grund dafür liegt mit einen kräftigen Kaltluft Einschub über Grönland, was die Tiefdrucksysteme in einem engeren Kreis um den Kaltluftkörper herumführt. Erst wenn eine gewisse Intensität erreicht ist, "brechen" diese aus und nehmen Kurs in Richtung Skandinavien, was typisch nasskaltes Herbst Wetter über Mitteleuropa ermöglicht - was zwischen dem 7./10. Oktober durchaus der Fall sein kann. Die Kontrollläufe stützen den warmen Wettertrend bis zum 7. Oktober, wobei die Niederschlagswahrscheinlichkeit bereits zum 3. Oktober ansteigt. Ebenso mehrheitlich neigt sich der Wettertrend zum 8. Oktober in eine negative Richtung, wobei das Temperaturspektrum am 10. Oktober mit +7/+18 Grad und einem Mittelwert von +14 Grad noch genügend Spielräume ermöglicht. Das Langfristmodell zeigt für das Wetter im Oktober weiterhin leicht zu warmes und in der Niederschlagsprognose normales Wetter.

Wetter im Oktober 2013 - Wetterprognose vom 27. September

  • M. Hoffmann
Trotz hohen Luftdrucks nimmt in den ersten Oktober-Tagen die Bewölkung westlich einer Linie Bremen - Bayrischer Wald zu und entlang der Alpen kann es vereinzelte Schauer geben, die örtlich auch mit Gewitter einhergehen können. Das ist das Resultat einer komplexen Wetterentwicklung mit einen Hoch über Skandinavien und einem Tiefdrucksystem vor England, welches quer über die Alpen hinweg eine Verbindung zu einem weiteren Tiefdrucksystem über dem östlichen Mittelmeer aufnimmt. Der Wind kommt - Dank des Hochdrucksystems über Skandinavien - aus östlichen Richtungen, somit sind die Luftmassen nördlich der Mittelgebirge relativ trocken und die sonnigen Anteile nach Frühnebelauflösung dominierend. Im Süden bleibt es bei meist starker bis wechselnder Bewölkung, da die Luftpakete aus Südosten feuchter sind. Paradoxerweise ist es im Süden mit +15/+20 Grad wärmer als mit +13/+18 Grad im Norden, was aber an dem Wind aus östlichen Richtungen liegt. Ab dem 3. Oktober gehen die Simulationen der Wettermodelle erneut auseinander und wiederholt ist es das amerikanische Wettermodell, welches von anderen Simulationen abweicht. Zwischen dem Skandinavien- und Azorenhoch baut sich zwischen dem 3./5. Oktober eine Hochdruckbrücke auf - soweit herrscht Einigkeit. Im weiteren Verlauf zeigt das amerikanische Wettermodell eine Lücke in der Brücke, so dass sich tiefes Geopotential direkt über Deutschland mit wechselhaften und kühlen Wetter (+9/+15 Grad) positionieren kann. Ganz anders die Simulationen des europäischen Wettermodells - das Skandinavische Hoch verstärkt sich weiter und stabilisiert dabei die Hochdruckbrücke mit Hochdruckkern direkt über Deutschland zum 7. Oktober hin. Die Kontrollläufe stützen die Süd- bis Südwestwetterlage im ersten Oktober-Drittel mehrheitlich, wobei im Süden im Zeitraum zwischen dem 3./5. Oktober mit höherem Niederschlagsrisiko zu rechnen ist. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Herbst/Winter.

Wetter im Oktober 2013 - Wetterprognose vom 26. September

  • M. Hoffmann
In den den vergangen Tagen war in den Simulationen der Wettermodelle die südwestliche Variante die wahrscheinlichste Lösung für die ersten Oktober-Tage. Daran hat sich heute nichts geändert. Beide Wettermodelle simulieren zunehmend hohen Luftdruck über dem skandinavischen Raum, welcher zunächst über einen Winkel über das Mittelmeer, später über direktem Wege eine Hochdruckverbindung mit dem Azorenhoch über Mitteleuropa aufbaut. Als Konsequenz daraus werden die Tiefausläufer auf dem Atlantik blockiert. Und dennoch - die kalte Luftmasse über Grönland bleibt ein maßgebender Faktor für die Intensität der Tiefdrucksysteme - anders ausgedrückt: je intensiver die Aktivität auf dem Atlantik wird, desto größer wird die "Gegenreaktion" sein - somit ist ein Durchbruch der atlantischen Frontalzone in Richtung Mitteleuropa in den ersten Oktober-Tagen zum heutigen Stand eher unwahrscheinlich. Bei einer Südwestwetterlage kann es aber trotzdem zu Niederschlägen und starker Bewölkung kommen, was im Nordwesten mehr der Fall sein wird, als im Südosten und im Südwesten sind Schauer und Gewitter nicht ausgeschlossen. Die Temperaturen sind ebenfalls zweigeteilt - +17/+22 Grad im Südwesten und +13/+18 Grad im Nordosten. Die Kontrollläufe stützen mehrheitlich den Trend zu Hochdruckwetter bis zum 7. Oktober, wobei einzelne Simulationen schon zeigen was möglich ist. So liegt das Temperaturspektrum bspw. am 4. Oktober zwischen +7/+23 Grad, wobei der Mittelwert mit +17 Grad schon eine Richtung vorgibt.

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2019 +9,6 +2,2 +1,3 30 l/m² - zu trocken
Mai 2019 +10,9 -1,2 -2,1 80 l/m² - zu nass
Juni 2019 +19,8 +4,4 +4,0 55 l/m² - zu trocken
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +4,63 +3,5 +2,73 220 l/m² - zu nass

Wetterfakten Oktober

Spätsommer Anfang September, Altweibersommer Ende September und zum Oktoberstart, welcher nicht selten in den goldenen Oktober übergeht. So ist eine Wettersingularität schon ausgemacht. Nicht selten herrscht eine Hochdruckdominanz vor.

  • Zum Oktoberbeginn jedoch häufiger die ersten Kaltlufteinbrüche bei Skandinavien
  • Das fördert die Wetteraktivität auf dem Atlantik und die ersten Herbststürme sind möglich
  • Mit einer Wahrscheinlichkeit von 73 Prozent ist im Zeitraum vom 7. bis 19. Oktober mit verstärktem Hochdruckeinfluss zu rechnen, was dem goldenen Oktober zuzuschreiben ist
  • Längere Nebelphasen mit den ersten Nachtfrösten sind dann wahrscheinlich
  • Zum Oktoberende (25.-31. Oktober) sind erste Schneefälle nicht ungewöhnlich

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