Der November zwischen frostigem Winterwetter und ansteigenden Temperaturen
In Richtung der Alpen schneit es in den kommenden Stunden noch munter weiter, was bis Donnerstag nochmals Neuschneemengen zwischen 30 bis 50 cm bringen kann. Über dem Rest von Deutschland stellt sich bei ansteigenden Temperaturen zunächst verbreitet trübes und graues Novemberwetter ein. Erst zum Wochenende mehren sich die sonnigen Momente und über dem Südosten kann sich der Frost erhalten.
Ein schwaches Tief zieht heute auf einer Vb-Zugbahn von Frankreich in Richtung der Alpen und wird über Deutschland bei überwiegend starker Bewölkung kaum Sonnenschein zulassen. Im Gegenteil - mancherorts trübt Nebel den Novembertag noch weiter ein. Aus den Wolken löst sich gelegentlich etwas Niederschlag, der südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Dresden länger andauernd und in Richtung der Alpen, dem Bayerischen Wald und dem Schwarzwald ergiebig ausfallen kann. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen östlich einer Linie zwischen Rostock und München +0 bis +4 Grad und nach Westen sind +4 bis +8 Grad möglich. Die Schneefallgrenze schwankt über dem Westen zwischen 600 und 900 Meter und über dem Osten zwischen 200 und 600 Meter (Schneeprognose).
Niederschlag lässt über den Alpen nach
In der Nacht auf den 26. November (Mi.) schneit es über dem Süden von Baden-Württemberg und Bayern munter weiter, wobei der Schnee unterhalb von 400 bis 700 Meter auch in Schneeregen oder Regen übergehen kann. Über dem restlichen Deutschland sind bei Temperaturen von +0 bis +4 Grad ein paar Schneeregen- oder Graupelschauer möglich. Über tieferen Lagen geht der Niederschlag zumeist in flüssiger Form nieder. Tagsüber verlagert sich der Niederschlag in Richtung der Alpen und schwächt sich zum späten Nachmittag allmählich ab. Bei Temperaturen von +0 bis +4 Grad schwankt die Schneefallgrenze zwischen 300 und 700 Meter. Weiter nach Norden halten die Wolken dicht und mit Nebel und einer hohen Luftfeuchtigkeit ist ein weiterer trüber, jedoch weitgehend trockener Novembertag zu erwarten. Nördlich der Linie von Köln und Berlin sind zum Nachmittag ein paar sonnige Momente möglich.
Hochdruckwetter mit Sonnenschein
Der Trog löst sich am 27. November (Do.) über Deutschland weiter auf. Die Niederschläge über den Alpen klingen vollständig ab und verbreitet kommt bei wechselnder Bewölkung die Sonne zum Vorschein. Bereits zum Nachmittag verdichten sich von Westen die Wolken auch schon wieder, doch bleibt es bis in die Nacht hinein trocken. Der Wind dreht auf südliche Richtungen. Die Temperaturen erreichen über den Regionen mit Schnee +0 bis +3 Grad, sonst sind +3 bis +6 Grad und über dem Nordwesten bis +8 Grad möglich.
Ein Hoch blockiert über Deutschland Tiefdrucksysteme
Das Hoch erhält sich von 28. bis 30. November (Fr., Sa. und So.). Doch gelingt es dem Hoch nicht, die sich annähernden Tiefdrucksysteme komplett von Deutschland fernzuhalten. So ziehen von Westen immer wieder Tiefdruckausläufer auf, die jedoch nur dem Norden und Westen bei starker Bewölkung etwas Niederschlag bringen können. Weiter nach Süden und Osten bleibt es - sofern sich der Nebel auflöst - sonnig und trocken. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen am Freitag über dem Nordwesten bis +8 Grad und über dem Südosten - über Schnee - Werte von -3 bis +2 Grad. Bis Sonntag steigen die Temperaturen nördlich einer Linie zwischen dem Bodensee und Dresden auf +4 bis +8 Grad und über dem Nordwesten örtlich auf bis +10 Grad, während sich die Kälte über dem Südosten mithilfe einer Schneedecke und dem Albedoeffekt bei -4 bis +0 Grad erhalten kann.

Nasskaltes und phasenweise auch trübes Novemberwetter © www.meteociel.fr || wxcharts.com
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