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Wettervorhersage: Glättegefahr, dann ansteigende und wieder absinkende Schneefallgrenze

| M. Hoffmann

Verbreitet ist es frostig, doch nähert sich von Westen ein Tiefdrucksystem, das den Sonnenschein eintrübt, die Temperaturen ansteigen lässt und nachfolgend Niederschlag nach Deutschland führt. Der Niederschlag kann als Schnee, Schneeregen, gefrierender Regen und später bis auf die mittleren Lagen als Regen erwartet werden. Im weiteren Verlauf der Woche wird es auch über dem Osten etwas wärmer, zur zweiten Wochenhälfte aber wieder kühler, was die Schneefallgrenze wieder bis auf die mittleren Lagen absinken lassen kann.

Schneefall setzt ein, der rasch in Schneeregen, Eisregen und dann in Regen übergeht
Schneefall setzt ein, der rasch in Schneeregen, Eisregen und dann in Regen übergeht

Der Sonntag beginnt heute noch mit viel Sonnenschein, der sich bis zum Nachmittag etwa westlich einer Linie zwischen Hamburg und Stuttgart eintrübt. Zum Nachmittag setzt über dem Westen Niederschlag ein, der zu Beginn noch als Schnee niedergehen, im weiteren Verlauf jedoch in gefrierenden Regen und zum Abend in Regen übergeht. Weiter nach Osten bleibt es trocken und östlich einer Linie zwischen Rostock und München auch sonnig. Die Temperaturen steigen über dem Westen auf +0 bis +4 Grad an und verweilen nach Osten mit -3 bis +1 Grad verbreitet im Dauerfrostbereich. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und frischt im Tagesverlauf über dem Nordwesten stark böig und über den Küsten stürmisch auf.

Schneefall zum Berufsverkehr

Die Niederschlagsfront zieht in der Nacht auf den 24. November (Mo.) nach Osten und wird zum Berufsverkehr über Teilen von Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen, Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern etwas Niederschlag bringen, der über dem Südwesten bei Temperaturen von +2 bis +5 Grad oberhalb etwa 600 bis 800 Meter als Schnee und darunter als Schneeregen oder Regen niedergeht. Weiter nach Osten liegen die Temperaturen mit -3 bis +1 Grad in einem Bereich, welcher Schneefall oder gefrierenden Regen bis auf tiefere Lagen herab möglich macht. Tagsüber kommt es bei starker bis wechselnder Bewölkung zu wiederholten Schauern, die bei weiter ansteigenden Temperaturen von +2 bis +6 Grad und über dem Westen mit bis +8 Grad bis auf die mittleren Lagen in Regen übergehen. Die Schneefallgrenze schwankt über dem Osten zwischen 400 und 700 Meter und über dem Westen zwischen 600 und 1.000 Meter.

Trog dreht sich mit absinkender Schneefallgrenze über Deutschland ein

Am 25. und 26. November (Di. und Mi.) dreht sich ein Trogkonstrukt über Deutschland ein. Bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung kommt es zu weiteren Schauern unterschiedlichster Intensität und Dauer. Erreichen die Temperaturen am Dienstag über dem Westen bis +8 Grad und über dem Osten bis +5 Grad, so sinken diese zur Wochenmitte über dem Westen auf bis +5 Grad und über dem Osten auf bis +0 Grad ab. Die Schneefallgrenze geht bis Mittwoch über dem Westen auf 400 bis 700 Meter und über dem Osten auf 0 bis 400 Meter zurück.

Ruhiges Novemberwetter

Der Trog löst sich am 27. und 28. November (Do. und Fr.) auf. Die Schaueraktivität lässt nach und bei auflockernder Bewölkung kommt nach Auflösung nächtlicher Nebelfelder verbreitet die Sonne zum Vorschein. Ab Freitagnachmittag verdichtet sich von Nordwesten die Bewölkung und zum späten Nachmittag beginnt es über dem äußersten Nordwesten zu regnen. Die Temperaturen erreichen östlich einer Linie zwischen Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein -3 bis +3 Grad. Insbesondere bei Dauernebel ist mit Dauerfrost zu rechnen. Weiter nach Westen wird es mit +2 bis +6 Grad wieder etwas milder. Der Wind kommt über dem Süden schwach aus westlichen und über dem Norden aus südlichen Richtungen

In der kommenden Woche ist mit einem Auf und Ab der Temperaturen zu rechnen

In der kommenden Woche ist mit einem Auf und Ab der Temperaturen zu rechnen © www.meteociel.fr || wxcharts.com

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