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Wettervorhersage: Der frühe Winter, strenger Nachtfrost und ein baldiger Wetterwechsel

| M. Hoffmann

Ein frühwinterliches Geplänkel steht bevor. Der Trog zieht nach Osten und Deutschland gelangt am Wochenende auf die Rückseitenanströmung. Es wird noch einen Tick kälter, was bis Sonntag über einigen Regionen Dauerfrost und strengen Nachtfrost bringen kann. Zum Start in die neue Woche setzt sich das nächste Tief in Gang und kann neben Schnee auch Regen mit sich führen.

Mäßiger bis strenger Frost in den Nächten komplettieren das winterliche Wetter ab den mittleren Lagen
Mäßiger bis strenger Frost in den Nächten komplettieren das winterliche Wetter ab den mittleren Lagen

Der Schneefall der Nacht lässt am Vormittag nach und verlagert sich mehr über den Westen, den Norden, Nordosten und den Alpenraum. Über Teilen von Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen, Hessen sowie dem Norden und Nordosten von Baden-Württemberg und Bayern kommt zum Nachmittag häufiger die Sonne zum Vorschein, sonst bleibt es überwiegend stark bewölkt. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen und kann über den Küsten der Ostsee stürmische Böen mit sich führen. Die Temperaturen erreichen +1 bis +6 Grad. Die Schneefallgrenze schwankt über dem Süden und Osten zwischen 200 und 500 Meter und über dem Westen und Norden zwischen 400 bis 700 Meter (Schneeprognose).

Kaltes Winterwetter im November

Der Trog löst sich am 21. und 22. November (Fr. und Sa.) über Deutschland weiter auf. So sind am Freitag an den Küsten, über Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie über den Alpen ein paar Schnee- oder Graupelschauer möglich. Viel ist das aber nicht mehr, was da herunterkommt. Über dem Rest von Deutschland bleibt es trocken. Am Freitag scheint die Sonne insbesondere nördlich der Mittelgebirge für längere Zeit, während sich am Samstag die Sonne über fast ganz Deutschland genießen lässt. Die Temperaturen erreichen am Samstag über dem Süden kaum mehr als -2 bis +2 Grad. Dauerfrost ist somit nicht auszuschließen. Weiter nach Norden erreichen die Temperaturen +0 bis +5 Grad.

Aufkommender Schneefall

Der 23. November (So.) beginnt noch vielerorts mit Sonnenschein, der sich jedoch von Westen aufziehenden Wolkenfeldern rasch eintrüben lässt. Noch am Vormittag beginnt es über dem Westen und Südwesten bei Temperaturen um den Gefrierpunkt zu schneien. Der Schneefall dehnt sich bis zum Abend südlich einer Linie zwischen Bremen und Dresden aus. Von Westen wird es mit +0 bis +6 Grad etwas milder, was die Schneefallgrenze zum Abend mit 400 bis 700 Meter bis auf die mittleren Lagen ansteigen lässt.

Schneefall, Schneeregen und Regen

Am 24. und 25. November (Mo. und Di.) zieht ein kleiner Trogansatz direkt über Mitteleuropa und führt auf seiner Vorderseite wärmere Luftmassen nach Deutschland. Bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung kommt es an beiden Tagen zu wiederholtem Niederschlag, der anfangs noch als Schnee niedergeht, bis Dienstag jedoch allgemein in Regen übergeht. Die Temperaturen erreichen am Montag über dem Westen bis +7 Grad, während es über den östlichen Landesteilen mit -1 bis +2 Grad noch mancherorts frostig bleiben kann. Am Dienstag setzen sich mit +4 bis +8 Grad die nasskalten Werte über ganz Deutschland durch. Der Wind frischt aus südwestlichen Richtungen kommend böig auf. Die Schneefallgrenze schwankt am Montag von West nach Ost noch zwischen 900 und 100 Meter und pendelt sich am Dienstag auf 700 bis 1.000 Meter ein.

Die nasskalte Witterung im November mit winterlichen Bedingungen ab den mittleren Lagen

Die nasskalte Witterung im November mit winterlichen Bedingungen ab den mittleren Lagen © www.meteociel.fr || wxcharts.com

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