Wetter November: Trog bringt Winterwetter - wo wie viel Schnee zu erwarten ist
Ein Trog zieht in den kommenden Stunden über Mitteleuropa hinweg und bringt Schnee, Schneeregen und Graupel nach Deutschland. Die Temperaturen gehen weiter zurück, was oberhalb etwa 400 bis 600 Meter winterliche Wetterverhältnisse zur Folge haben kann. In den Nächten intensiviert sich der Frost zum Wochenende und mit einer Mittelmeertiefentwicklung sind weitere Überraschungen nicht auszuschließen.
Der 19. November (Mi.) beginnt über dem Süden noch mit sonnigen Momenten (Wolkenradar), die sich zum Nachmittag von aufziehenden Wolkenfeldern nahezu vollständig eintrüben. Weiter nach Norden halten die Wolken dicht und es zieht von Nordwest nach Südost Niederschlag auf, der sich bis zum Nachmittag nördlich einer Linie zwischen dem Saarland und Usedom nach Süden ausdehnt. Im Laufe der Nacht ziehen die Niederschläge weiter nach Südosten und erreichen zum Berufsverkehr den Alpenraum. Die Temperaturen erreichen +2 bis +6 Grad und die Schneefallgrenze schwankt zwischen 400 und 600 Meter. Doch auch darunter sind Schneeregen oder Graupel möglich. Oberhalb 500 bis 700 Meter können sich winterliche Wetterbedingungen einstellen (Schneeprognose).
Kaltlufttrog löst sich über Deutschland auf
Der Kaltlufttrog hängt am 20. November (Do.) noch zwischen den Niederlanden, Belgien und Niedersachsen sowie Nordrhein-Westfalen fest und trogt im Tagesverlauf unter Abschwächung nach Süden aus. Der Schwerpunkt der Schauer liegt am Vormittag noch über ganz Deutschland verteilt und zieht sich zum Nachmittag über die Alpen, den Bayerischen Wald sowie über die westlichen Landesteile zurück. Weiter nach Osten und Nordosten lockert die Bewölkung auf und ein verbreitet sonniger und trockener Novembertag ist möglich. Die Temperaturen erreichen +1 bis +5 Grad und die Schneefallgrenze schwankt zwischen 200 und 500 Meter. Aber auch darunter lassen sich Schneeregen und Graupel nicht ausschließen.
Mittelmeertief streift Deutschland
Der Trog zieht im Zeitraum vom 21. bis 23. November (Fr., Sa. und So.) nach Süden in Richtung Mittelmeer und intensiviert sich dort. Mithilfe einer Vb-Zugbahn zieht das Tief über Osteuropa nach Norden und streift möglicherweise die östlichen Landesteile. Über Deutschland stellt sich am Wochenende ein weitgehend ruhiges, trockenes und auch sonniges Novemberwetter ein. Über den östlichen Landesteilen trüben Wolken den Sonnenschein ein, doch ist nach den aktuellen Prognosen nicht mit Niederschlag zu rechnen. Die Temperaturen pendeln sich auf -2 bis +3 Grad ein, was mancherorts Dauerfrost möglich machen kann.
Schneetief erreicht Deutschland
Bevor der Trog sich von einer Hochdruckzone abschnüren lässt, zieht ein weiteres Tief von Nordwesten in die Trogstruktur rein. So nimmt die Bewölkung am 24. November (Mo.) wieder zu und trübt den Sonnenschein vollständig ein. Niederschlag setzt noch in der Nacht von Südwesten ein und dehnt sich im Tagesverlauf südlich einer Linie zwischen Münster und Dresden nach Norden aus. Die Temperaturen erreichen über dem Nordosten -2 Grad und über dem Südwesten bis +7 Grad. Die Schneefallgrenze schwankt nach Osten zwischen 0 und 200 Meter und nach Südwesten zwischen 300 und 800 Meter.
Verbreitet Nachtfrost
Kalt werden die Nächte. Mit Bewölkung gehen die Werte auf +0 bis +4 Grad zurück. Bei klarem Himmel sind bis -4 Grad und über Schnee bis -8 Grad möglich.

Nasskalte Novembertage mit winterlichen Optionen ab den mittleren Lagen © www.meteociel.fr || wxcharts.com
- 13:00 Uhr: Bis Dezember - der Showdown zwischen Winter und einem sich stabilisierenden Polarwirbel
- 20:15 Uhr: Aktualisierung der Dezemberprognose

