Wetter: Der November wird jetzt richtig warm, doch dann folgt ein Temperatursturz
Erst der Frühling, dann der nasskalte Herbst. Ungewöhnlich warme Luftmassen strömen in den kommenden 48 Stunden nach Deutschland und lassen die Temperaturen bis oder gar über die +20-Grad-Marke ansteigen, was formal frühsommerlichen Temperaturen entspricht. Doch damit ist der Temperaturhöhepunkt erreicht und bereits ab Freitag wird es von Norden her kühler. Ausgelöst wird die Kaltluftzufuhr durch einen Trog über Skandinavien, der sich über das Wochenende und zum Start in die neue Woche allmählich über ganz Deutschland durchsetzt und die Temperaturen spürbar zurückgehen lässt.
Nach Auflösung nächtlicher Nebelfelder ist heute ein verbreitet sonniger Novembertag möglich. Regional können sich die Nebelfelder jedoch als zäh erweisen und in Gewässernähe den Sonnenschein ganztägig eintrüben. Trüb bleibt es auch über dem Nordwesten und zum Nachmittag setzt über dem Westen Regen ein. Der Regen dehnt sich im Verlauf der Nacht auf den 14. November (Fr.) entlang eines breiten Streifens zwischen Münster und Berlin nach Osten aus und verlagert sich am Tage mehr über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Weiter nach Süden bleibt es trocken und über Baden-Württemberg und Bayern überwiegend sonnig. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +14 bis +18 Grad. Über dem Süden sind örtlich bis +22 Grad möglich, während es über dem Norden zum Freitag auf +8 bis +12 Grad abkühlt.
Wechselhaftes Novemberwetter lässt die Temperaturen zurückgehen
Am Wochenende erreicht eine Störung Deutschland und während sich von Skandinavien Höhenkälte auf den Weg in Richtung der Alpen macht, schiebt die Störung vergleichsweise warme Luftmassen aus südlichen Richtungen nach Norden. So entsteht über Deutschland zwischen dem 15. und 16. November (Sa. und So.) eine schwache Luftmassengrenze, welche Temperaturen von +5 bis +10 Grad über dem Norden von +10 bis +15 Grad über dem Süden trennt. Der Himmel zeigt sich an beiden Tagen überwiegend stark bewölkt und mit gelegentlichen Schauern kann gerechnet werden, die sich zum Sonntagnachmittag von Südwesten intensivieren und sich bis zum Abend südlich einer Linie zwischen Nordrhein-Westfalen und Berlin ausdehnen können. Weiter nach Norden bleibt es weitgehend trocken. Der Wind kommt über der Nordhälfte schwach aus nördlichen und über dem Süden aus südlichen Richtungen.
Trog setzt sich in Bewegung - Höhenkälte setzt sich durch
Die Luftmassengrenze löst sich am 17. und 18. November (Mo. und Di.) auf. Die kleinräumige Störung zieht mit ihrem Niederschlagsfeld bis Montagnachmittag über die Alpen nach Südosten ab und von Norden macht sich die Höhenkälte auf den Weg in Richtung Baden-Württemberg und Bayern.
Die Bewölkung lockert auf und bei einem Sonne-Wolken-Mix sind gelegentliche Schauer möglich, die bei Temperaturen von +4 bis +8 Grad auch als Graupelschauer niedergehen können. Etwas wärmer bleibt es mit +8 bis +12 Grad südlich der Donau. In der Nacht auf Dienstag sinken die Temperaturen auf +4 bis -2 Grad ab. Tagsüber bleibt es am Dienstag bei aufgelockerter Bewölkung sonnig und trocken. Nach Norden macht sich mit starker Bewölkung und gelegentlichem Niederschlag über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern der Kaltlufttrog über Skandinavien bemerkbar. Die Temperaturen pendeln sich auf +4 bis +8 Grad ein.

Dem Temperatursprung folgt ein Temperatursturz © www.meteociel.fr || wxcharts.com
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