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Wetter: Der November trübt sich jetzt ein, doch dann folgt ein Temperatursprung

| M. Hoffmann

Eine schwache und kleinräumige Störung überquert Deutschland in den kommenden 96 Stunden und trübt im Zusammenspiel mit Nebel- und Hochnebelfeldern den November weiter ein. Das lädt dazu ein, es sich am Wochenende zu Hause gemütlich zu machen. Grau und trüb beginnt auch die neue Woche, doch auf dem Atlantik setzt sich eine Veränderung in Gang, welche zur Wochenmitte die Temperaturen regelrecht in die Höhe schnellen lässt.

Zunächst noch graues und trübes Novemberwetter
Zunächst noch graues und trübes Novemberwetter

Grau und trüb wird der November in den kommenden Tagen. Komplettiert wird das herbstlich anmutende Wetter von etwas Niederschlag, der sich am Samstag aus dem dichten Gewölk zu lösen beginnt und noch bis zum 10. November (Mo.) für Abwechslung sorgen kann. Viel Niederschlag ist nicht zu erwarten. Der Wind kommt kaum wahrnehmbar aus südlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen am Samstag bei Dauernebel +2 bis +6 Grad und über dem Westen und Osten sind bis +12 Grad möglich. Bis Montag pendeln sich die Temperaturen auf +8 bis +12 Grad ein.

Ein Regengebiet überquert Deutschland

Dichte Wolken-, Nebel- und Hochnebelfelder dominieren auch am 11. November (Di.) das Himmelsbild über Deutschland. Sonnige Momente sind zwar möglich, doch erst, wenn ein Niederschlagsfeld Deutschland von West nach Ost überquert hat. So beginnt der Tag westlich einer Linie von Hamburg und München mit Regen, der sich zum Nachmittag weiter nach Osten ausdehnt und Deutschland zum Abend nach Osten verlässt. Ist das Niederschlagsfeld durch, lockert die Bewölkung auf und die Sonne kommt zum Vorschein. Der Wind kommt schwach aus südwestlichen Richtungen und lässt die Temperaturen auf +8 bis +12 Grad und in den sonnigen Momenten auf bis +14 Grad ansteigen.

Ungewöhnlich warmes Wetter im November

Im Zeitraum vom 12. bis 13. November (Mi. und Do.) strömen zwischen Island und dem europäischen Nordmeer kalte Luftmassen auf den Atlantik und lassen zwischen Island und England ein Tiefdrucksystem entstehen, welches auf seiner Vorderseite ein Hoch über Mitteleuropa nach Norden aufstreben lässt.

Hochdrucksysteme drehen sich im und Tiefdruckgebiete gegen den Uhrzeigersinn, sodass mit einer kräftigen Südanströmung die Temperaturen bis Donnerstag auf +14 bis +18 Grad und über dem Westen örtlich auf bis +20 Grad ansteigen können. Nebel breitet sich in den Nächten aus und hält sich in Gewässernähe auch am Tage. Ist das der Fall, wird es kaum wärmer als +8 Grad. Zieht der Nebel hoch, ist verbreitet mit zwei sonnigen und trockenen Novembertagen zu rechnen.

Eine kleinräumige Störung trübt den Herbst weiter ein, bevor es zur Wochenmitte zu einem Temperatursprung kommt

Eine kleinräumige Störung trübt den Herbst weiter ein, bevor es zur Wochenmitte zu einem Temperatursprung kommt © www.meteociel.fr || wxcharts.com

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