Wettervorhersage: Hochwasser und Überflutungen - teils unwetterartige Regenmengen
Der Ausläufer eines Sturmtiefs erreicht Deutschland zum Wochenende. Mit weiteren - teils länger andauernden und ergiebigen - Niederschlägen kann gerechnet werden. Hochwasser bleibt ein Thema und regional können unwetterartige Regensummen für Überflutungen sorgen.

Der Regen über Baden-Württemberg und Bayern bleibt zwar im Tagesverlauf erhalten, schwächt sich aber weiter ab und konzentriert sich mehr über Baden-Württemberg. Phasenweise können auch über dem südlichen Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland ein paar Regentropfen beim Niedergang beobachtet werden. Nach Norden lockert die Bewölkung auf und neben sonnigen Momenten, sind auch regional leichte Schauer möglich. Der Wind kommt schwach aus westlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +5 bis +10 Grad. Die Schneefallgrenze schwankt zwischen 700 und 1.100 Meter.
Aufziehende Sturmfront
Der 18. November (Sa.) beginnt noch verbreitet mit Sonnenschein, der sich jedoch rasch von Westen her eintrüben lässt. Zum Nachmittag setzt Regen ein, der sich noch in der ersten Nachthälfte bis auf die östlichen Landesteile ausdehnen kann. Der Niederschlag kann kräftiger und insbesondere über Baden-Württemberg und Bayern ergiebig ausfallen. Hochwasser und örtliche Überflutungen bleiben dort ein Thema. Der Wind frischt im Tagesverlauf aus südlichen Richtungen kommend auf und kann zum Abend und in der Nacht über dem Nordwesten für kräftige Windböen sorgen. An den Küsten der Nordsee sind stürmische Windböen möglich. Die Temperaturen erreichen +4 bis +8 Grad und mit einsetzendem Niederschlag schwankt die Schneefallgrenze zwischen 700 und 900 Meter, steigt nachfolgend aber rasch bis auf höhere Lagen an.
Sturmtief dreht sich über Deutschland ein
Am 19. und 20. November (So. und Mo.) dreht sich über Deutschland ein Sturmtief ein und verliert in diesem Prozess an Dynamik. Das Tief kommt direkt über Deutschland zum Stehen und regnet an Ort und Stelle ab. Der Wind kommt böig aus westlichen bis östlichen Richtungen und kann am Sonntag über exponierten und höheren Lagen für stürmische Windböen sorgen. Zwischendurch sind auch immer wieder einmal sonnige Lücken möglich, doch überwiegt die Bewölkung, aus der sich zeitweilige Niederschläge lösen können. Der Niederschlagsschwerpunkt liegt an beiden Tagen zwischen Niedersachsen und Sachsen. Dort kann mit ergiebigen und länger andauerndem Regen gerechnet werden, was auch über diesen Regionen Hochwasser und örtliche Überflutungen zum Thema werden lässt. Die Temperaturen machen mit +10 bis +15 Grad einen ordentlichen Sprung nach oben und sind für die Jahreszeit viel zu hoch.
Temperatursturz mit Schnee- und Graupelschauer
Am 21. und 22. November (Di. und Mi.) geht dem ehemaligen Sturmtief die Puste aus. Die Niederschlagstätigkeit schwächt sich ab und geht in eine regional agierende Schauerform über. Zwischendurch zeigen sich häufiger auch Lücken am Himmel, was sonnige Momente ermöglichen sollte. Der Wind kommt schwach aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen gehen vom Dienstag mit +5 bis +10 Grad bis Mittwoch auf +0 bis +5 Grad zurück. So können am Mittwoch die vereinzelten Schauer bis auf tiefere Lagen als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer niedergehen.

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