Wetter: Zum Ende der Woche eine Luftmassengrenze über Deutschland?

| M. Hoffmann
Mehr Wolken, mehr Schauer und zurückgehende Temperaturen

Ein Hoch über Europa schwächt sich in den kommenden Tagen ab und die ersten Tiefdrucksysteme erreichen Deutschland zum Beginn der neuen Woche. Die Temperaturen gehen zurück und zum Ende der Woche können sich unter bestimmten Voraussetzungen Schneeflocken mit untermischen.

Nebel, Hochnebel und Sonnenschein wechseln sich heute über Deutschland ab, wobei sich die Sonne vermehrt über dem Norden und Nordosten eintrüben lässt. Mit Niederschlag ist nicht zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann über dem Norden böig aus östlichen Richtungen auffrischen. Die Temperaturen erreichen +12 bis +14 Grad und über dem Westen sind örtlich bis +18 Grad möglich. Hält sich zäher Nebel, so können +6 bis +10 Grad möglich sein.

Über dem Südwesten etwas Regen

Die Bewölkung verdichtet sich am 14. November (Mo.) südlich einer Linie von Köln und Ulm und zum Nachmittag ist über dem äußersten Südwesten mit etwas Niederschlag zu rechnen. Weiter nach Norden lockert die Bewölkung auf und nach Nebelauflösung ist ein verbreitet sonniger Novembertag möglich. Der Wind kommt schwach aus südlichen bis südöstlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +10 bis +14 Grad.

Wolkenaufzug

Der Regen über dem Südwesten dehnt sich in der Nacht auf den 15. November (Di.) weiter nach Norden aus und schwächt sich in diesem Prozess weiter ab. Tagsüber lässt der Niederschlag nach und bei starker bis wechselnder Bewölkung ist nur noch vereinzelt mit ein paar Schauern zu rechnen. Die Temperaturen erreichen bei schwachen Winden aus südlichen Richtungen +10 bis +15 Grad.

Regenband über Deutschland

In der Nacht auf den 16. November (Mi.) erreicht ein Niederschlagsband den Westen von Deutschland und weitet sich bis zum Nachmittag westlich einer Linie von Bremen und Nürnberg nach Osten aus. Dort angekommen, wird es von einem Hochdrucksystem über Osteuropa blockiert und regnet an Ort und Stelle ab, sodass entlang von diesem Streifen mit länger andauerndem und nennenswerten Niederschlag gerechnet werden kann. Weiter nach Westen und Osten bleibt es trocken. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und frischt über Brandenburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern böig aus südöstlichen Richtungen kommend auf. Über den Küstenregionen sind stürmische Böen nicht auszuschließen. Die Temperaturen erreichen über dem Westen bis +12 Grad und über dem Osten sind bis +10 Grad möglich. Regnet es länger andauernd, pendeln sich die Werte auf +7 bis +10 Grad ein.

Luftmassengrenze über Deutschland

Deutschland liegt am 17. und 18. November (Do. und Fr.) zwischen den Fronten atlantischer Tiefdrucksysteme und einem Hoch über dem östlichen Europa. Bei starker bis wechselnder Bewölkung überwiegt am Donnerstag noch der Sonnenschein. Zum Abend setzt über dem Westen Niederschlag ein, der sich in der Nacht auf Freitag nach Osten ausdehnt und unter Abschwächung zum Freitagabend die östlichen Landesteile erreicht, während über dem Westen die Bewölkung auflockert und ein paar sonnige Momente ermöglichen kann. Der Wind kommt meist schwach aus südlichen Richtungen und kann über den Küsten von Nord- und Ostsee gelegentlich böig bis stürmisch auffrischen. Die Temperaturen erreichen über dem Westen +10 bis +14 Grad und sinken nach Osten auf +1 bis +6 Grad ab. Je nach Intensität der Niederschläge kann sich über den östlichen Landesteilen Schnee oder Graupel mit untermischen.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2022 +13,4 +0,1 -0,4 98,9 l/m² - zu nass
Oktober 2022 +12,53 +3,53 +3,13 49,5 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,7 +2,3 +1,3 546,5 l/m² - zu trocken

Wetterfakten November

Trübe Wetterstimmung im November - herrscht Hochdruck, schafft es die Sonne selten, den Nebel aufzulösen. Bei Tiefdruck gibt es bei nasskalten Temperaturen zumeist Erkältungswetter. Und dennoch hat das Wetter im November statistische Auffälligkeiten:

  • Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es zwischen dem 1. und 7. November Hochdruck
  • Zwischen dem 8. und 11. November hat sich schon des Öfteren der Winter gezeigt
  • Im zweiten Novemberdrittel beruhigt sich das Wetter zunehmend und Nebelwetter macht sich breit/div>
  • Das letzte Novemberdrittel ist häufig von Tiefdruck, kräftigen Winden und relativ milden Temperaturen geprägt

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