Wettervorhersage November 2021: Ab den mittleren Lagen Winterwetter

Ab den mittleren Lagen macht sich am Wochenende der Winter bemerkbar © Martin Bloch
Ab den mittleren Lagen macht sich am Wochenende der Winter bemerkbar © Martin Bloch

Aus nördlichen Richtungen werden zum Wochenende kalte Luftmassen polaren Ursprungs nach Deutschland geführt und Schneeschauer können bis auf tiefere Lagen niedergehen.

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Südlich der Linie von Münster und Berlin scheint heute nach Auflösung zäher Nebelfelder verbreitet die Sonne von einem blauen Himmel auf Deutschland herab. Weiter nach Norden hält sich starke Bewölkung und direkt an den Küsten ist der eine oder andere Regentropfen nicht ausgeschlossen. Der Wind kommt schwach aus östlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +4 bis +8 Grad.

Mehr Wolken

Die Bewölkung verdichtet sich am 25. November (Do.) und trübt den Sonnenschein südlich einer Linie von Köln und Usedom weitgehend ein. Weiter nach Norden sind sonnige Momente möglich. Mit Niederschlag ist nicht zu rechnen. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und kann zum Nachmittag über den Küsten von Nord- und Ostsee stark böig bis stürmisch auffrischen. Die Temperaturen erreichen +4 bis +8 Grad.

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Spürbar kühler

Der Ausläufer eines Troges macht sich am 26. November (Fr.) über Deutschland bemerkbar. Die Bewölkung nimmt zu und kurze sonnige Momente beschränken sich auf die östlichen Landesteile. Gelegentlich geht ein Schauer nieder, deren Schwerpunkt südlich der Linie vom Bodensee und Regensburg liegen kann. Der Wind frischt aus südwestlichen Richtungen kommend auf und kann zum Abend über dem Nordwesten mit stürmischen Windböen auf sich aufmerksam machen. Die Temperaturen gehen auf +1 bis +6 Grad zurück und über dem Süden können die Schauer als Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer niedergehen.

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Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer

Ein Trog verlagert sich mit seinem Zentrum am 27. und 28. November (Sa. und So.) über Deutschland. Bei starker bis wechselnder Bewölkung sind sonnige Momente nur von kurzer Dauer. Zwischendurch sind immer wieder Schauer unterschiedlichster Intensität möglich. Die Temperaturen pendeln sich über dem Süden auf +0 bis +3 Grad ein und oberhalb etwa 400 bis 600 Meter kann sich Dauerfrost einstellen. Nördlich von Baden-Württemberg und Bayern erreichen die Temperaturen +2 bis +6 Grad. Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauer sind bis auf tiefere Lagen herab möglich und oberhalb etwa 500 Meter kann sich eine Schneedecke ausbilden.

Ab den mittleren Lagen winterlich

Am 29. November (Mo.) ändert sich kaum etwas. Bei starker Bewölkung kommt es immer wieder zu Schnee-, Schneeregen- oder Graupelschauern, deren Schwerpunkt südlich einer Linie vom Schwarzwald und Berlin liegen kann. Die Temperaturen erreichen über der Südhälfte -1 bis +4 Grad und nach Norden bis +5 Grad. Oberhalb 400 Meter kann die Schneedecke weiter ausgebaut werden (Schneeprognose). Der Wind kommt schwach bis mäßig aus nördlichen Richtungen.

Der Frühwinter schaut über Deutschland vorbei. Ob der Winter sich im Dezember durchsetzen oder zurückweichen kann, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Dezember.

Gegen 20:00 Uhr erfolgt eine Aktualisierung der Winterprognose.

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Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,31 +0,84 -0,24 694 l/m² - etwas zu trocken
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten November

Trübe Wetterstimmung im November - herrscht Hochdruck, schafft es die Sonne selten, den Nebel aufzulösen. Bei Tiefdruck gibt es bei nasskalten Temperaturen zumeist Erkältungswetter. Und dennoch hat das Wetter im November statistische Auffälligkeiten:

  • Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es zwischen dem 1. und 7. November Hochdruck
  • Zwischen dem 8. und 11. November hat sich schon des Öfteren der Winter gezeigt
  • Im zweiten Novemberdrittel beruhigt sich das Wetter zunehmend und Nebelwetter macht sich breit/div>
  • Das letzte Novemberdrittel ist häufig von Tiefdruck, kräftigen Winden und relativ milden Temperaturen geprägt

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