Wetteraussichten November 2021: Tristes und über dem Norden stürmisches Wetter

Vielerorts tristes Novemberwetter © M. Bloch

Stürmische Winde fegen über Norddeutschland hinweg, während sich über dem Süden zähe Nebelfelder ausbreiten und so für eine trübe Novemberstimmung sorgen können.

Neblig-tübes Novemberwetter. Der Nebel hält sich heute südlich einer Linie von Köln und Berlin besonders hartnäckig und Sonnenschein beschränkt sich - wenn überhaupt - auf kurze Momente. Weiter nach Norden kann sich der Nebel auflösen und längere sonnige Abschnitte sind möglich. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +6 bis +12 Grad und im Dauernebel werden kaum mehr als +5 Grad möglich sein.

Über dem Norden windig und unbeständig

Ein Tiefdrucksystem erreicht am 17. November (Mi.) Skandinavien und beeinflusst mit seinen Ausläufern das Wetter über Deutschland. Die Wolken verdichten sich und können nördlich der Linie von Köln und Berlin für ein paar Regenspritzer sorgen. Viel an Niederschlag ist nicht zu erwarten. Weiter nach Süden ziehen ebenfalls Wolken auf und vermischen sich mancherorts mit Nebel oder einer hochnebelartigen Bewölkung, was auf die Lichtintensität drückt. Der Wind kommt über dem Süden schwach aus westlichen Richtungen und frischt nach Norden böig auf. Über den Küsten sind stürmische Windböen möglich. Die Temperaturen erreichen +6 bis +12 Grad.

Über dem Norden windiges und mildes Wetter

Die Ausläufer des Tiefdrucksystems über Skandinavien kommen am 18. und 19. November (Do. und Fr.) nicht sonderlich weit nach Süden voran. Es reicht aber aus, um die Sonnenscheindauer über Deutschland auf ein Minimum zu drücken. Etwas Niederschlag ist möglich, doch beschränken sich die wenigen Regentropfen auf Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern und ziehen zum Freitag über Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg nach Osten ab. Der Wind kommt über dem Norden und Nordosten kräftig aus westlichen Richtungen und über den Küsten der Nord- und Ostsee ist mit stürmischen Windböen zu rechnen. Weiter nach Süden kommt es bei schwachen Windbewegungen zu einem Mix aus Wolken, Nebel und Hochnebel. Die Temperaturen erreichen nördlich der Linie von Köln und Berlin +10 bis +15 Grad, während es nach Süden mit +5 bis +10 Grad kühler bleiben kann.

Mehr Sonnenschein

Wolken ziehen am 20. November (Sa.) über den Norden von Deutschland hinweg und über den Küsten von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind ein paar Regenschauer möglich. Südlich der Linie von Münster und Dresden lockert die Bewölkung auf und nach Auflösung zäher Nebelfelder ist ein sonniger Novembertag zu erwarten. Der Wind pfeift über den Küsten noch stürmisch aus westlichen Richtungen und schwächt sich nach Süden ab. Die Temperaturen erreichen ungewöhnlich milde +9 bis +13 Grad und örtlich sind bis +15 Grad möglich.

Unbeständiges Novemberwetter

Ein weiterer Tiefdruckausläufer erreicht am 21. November (So.) Deutschland. Die Bewölkung verdichtet sich von Nordwesten und nachfolgend setzt Niederschlag ein, der sich zum Nachmittag nördlich einer Linie vom Saarland und Sachsen ausdehnen kann. Weiter nach Süden bleibt es trocken. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen gehen mit +5 bis +10 Grad etwas zurück.

Trotz der stürmischen Winde über Norddeutschland, wird das Wetter über Deutschland von einem Hochdrucksystem dominiert. Erst zum Wochenende greift ein weiterer Tiefdruckausläufer auf Deutschland über. Ob daraus ein Wetterwechsel in Richtung nasskalter Witterung oder gar winterliche Wetterverhältnisse zu erwarten sind, erläutern wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2021/2022.

Heute Abend schauen wir gegen 20:00 Uhr einmal, wie sich das Wetter im Dezember 2021 entwickeln kann.

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Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2022 +2,8 +3,3 +1,9 55,3 l/m² - etwas zu trocken
Februar 2022 +4,5 +4,1 +3,0 84 l/m² - zu nass
März 2022 +5,1 +1,6 +0,5 14,4 l/m² - extrem zu trocken
April 2022 +7,8 +0,4 -1,2 55 l/m² - leicht zu trocken
Mai 2022 +14,4 +2,3 +1,3 46 l/m² - erheblich zu trocken
Juni 2022 +18,3 +2,96 +1,96 58 l/m² - extrem trocken
Juli 2022 +19,1 +2,2 +0,8 37,1 l/m² - extrem trocken
August 2022 +20,22 +3,7 +2,3 48,5 l/m² - extrem trocken
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2021 +9,65 +0,6 +0,2 46 l/m² - zu trocken
November 2021 +4,9 +0,9 +0,1 48,9 l/m² - zu trocken
Dezember 2021 +2,6 +1,8 +0,8 62 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2022 +11,57 +2,6 +1,3 398 l/m² - extrem zu trocken

Trübe Wetterstimmung im November - herrscht Hochdruck, schafft es die Sonne selten, den Nebel aufzulösen. Bei Tiefdruck gibt es bei nasskalten Temperaturen zumeist Erkältungswetter. Und dennoch hat das Wetter im November statistische Auffälligkeiten:

  • Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es zwischen dem 1. und 7. November Hochdruck
  • Zwischen dem 8. und 11. November hat sich schon des Öfteren der Winter gezeigt
  • Im zweiten Novemberdrittel beruhigt sich das Wetter zunehmend und Nebelwetter macht sich breit/div>
  • Das letzte Novemberdrittel ist häufig von Tiefdruck, kräftigen Winden und relativ milden Temperaturen geprägt

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