Wetter November 2019 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter November 2019 aktuelle Wettervorhersage vom 27.10.2019 - Unbeständiges und mildes Herbst-Wetter

  • M. Hoffmann

Der Wettercharakter macht mit einem Temperatursturz einen deutlichen Schritt in Richtung Herbst. Doch Anfang November ändert sich die Großwetterlage erneut.

Ein Niederschlagsband überquert heute Deutschland von Nord nach Süd. Zu den Nachmittagsstunden werden die Mittelgebirge und zu den späten Nachmittags- und Abendstunden die Alpenregion erreicht. Die Niederschläge können mitunter kräftiger ausfallen und örtlich mit Gewittern (Gewitterradar) einhergehen. Die Schauerstaffel sorgt für einen markanten Temperaturrückgang. Während etwa südlich der Linie von Köln und Berlin +15 bis +20 Grad und örtlich bis +23 Grad möglich sind, gehen die Werte weiter über dem Norden auf +7 bis +12 Grad zurück. Der Wind bläst einem über dem Norden ordentlich um die Ohren und kann über den Küstenregionen zu stürmischen Windböen führen, sonst ist mit einen weniger starken Wind zu rechnen.

Kühles Schauerwetter
Kühles Schauerwetter

Regenwetter über dem Süden

Mit einer nördlichen Grundströmung werden die Reste des Tiefdrucksystems Am Montag und Dienstag an die Alpen gedrückt und regnen sich dort aus, was über diesen Regionen zu länger andauernden und ergiebigen Niederschlägen führen kann und zum Dienstag allmählich nachlassen. Etwa nördlich der Linie von Stuttgart und Nürnberg lockert die Bewölkung auf und bei einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken kommt es zu gelegentlichen Schauern, die über dem Norden häufiger auftreten können. Sind die Schauer entsprechend stark strukturiert, kann sich örtlich auch Graupel darunter mischen. Die Temperaturen gehen an den Alpen auf +4 bis +8 Grad zurück und erreichen über dem Norden bis +12 Grad. Der Wind kommt schwach aus nördlichen bis westlichen Richtungen.

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Kühles, aber trockenes Herbstwetter

Ein Hochdruckgebiet setzt sich am Mittwoch und Donnerstag über Deutschland durch. Die sonnigen Phasen nehmen zu und bei einem Wind aus nordwestlichen Richtungen erreichen die Temperaturen kühle +5 bis +10 Grad und können örtlich auf bis +12 Grad ansteigen. Niederschläge sind keine zu erwarten und wenn doch, so ist das in Form von Schauern über den Küstenregionen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern der Fall. In den Nächten kommt im Schwerpunkt über den südlichen Regionen zu Nachtfrost.

Ein Tiefdrucksystem nähert sich Anfang November Deutschland

Die Bewölkung nimmt am 1. November (Fr.) von Westen zu und trübt den Sonnenschein zunehmend ein. Lediglich über dem südlichen Baden-Württemberg und Bayern ist noch bis in die späten Nachmittagsstunden hinein mit Sonnenschein zu rechnen. Der auffrischende und über den Küstenregionen böige Wind dreht auf südliche Richtungen und die Temperaturen erreichen mit +5 bis +10 Grad für die Jahreszeit zu kühle Werte.

Unbeständiges November-Wetter

Die Tiefdruckausläufer erreichen am 2. und 3. November (Sa. und So.) Deutschland und sorgen bei starker bis wechselnder Bewölkung für einen unbeständigen Wettercharakter. Immer wieder kommt es zu Niederschlägen unterschiedlichster Intensität und Dauer. Der Wind kommt kräftig aus westlichen Richtungen und kann über exponierten Lagen, sowie über den Küstenregionen für stürmische Böen sorgen aus. Der Wind führt mit +12 bis +17 Grad mildere Luftmassen nach Deutschland.

Auf den Punkt gebracht

Ein markanter Temperatursturz sorgt in den kommenden Tagen für eine spürbare Abkühlung und aus dem goldenen Oktober wird ein zunehmend herbstlich frischer Wettercharakter. Schauer gibt es auch und können zum Start in die neue Woche unter bestimmten Voraussetzungen auch als Graupelschauer niedergehen. Anfang November dehnt sich die atlantische Frontalzone weiter in Richtung Mitteleuropa aus und sorgt für einen unbeständigeren und wärmer werdenden Wettercharakter.

Welche Auswirkungen die schwache Sonnenaktivität auf den Winter haben kann und ob daraus auch ein zu kalter Winter folgen wird, klären wir gegen 13:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter Winter 2019/2020.

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Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2019 +18,9 +2,0 +0,9 55 l/m² - zu trocken
August 2019 +19,09 +2,53 +1,53 65 l/m² - zu trocken
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +8,81 +2,45 +1,71 367 l/m² - zu trocken

Wetterfakten November

Trübe Wetterstimmung im November - herrscht Hochdruck, schafft es die Sonne selten, den Nebel aufzulösen. Bei Tiefdruck gibt es bei nasskalten Temperaturen zumeist Erkältungswetter. Und dennoch hat das Wetter im November statistische Auffälligkeiten:

  • Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es zwischen dem 1. und 7. November Hochdruck
  • Zwischen dem 8. und 11. November hat sich schon des Öfteren der Winter gezeigt
  • Im zweiten Novemberdrittel beruhigt sich das Wetter zunehmend und Nebelwetter macht sich breit
  • Das letzte Novemberdrittel ist häufig von Tiefdruck, kräftigen Winden und relativ milden Temperaturen geprägt

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