Der November 2018 verabschiedet sich mit Starkwindereignissen und einem erhöhten Potential für Unwetter. Zuvor wird es aber erst einmal kälter.

Der Sonntag beginnt heute über dem Norden mit starker Bewölkung und über den Küstenregionen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern ist auch mit etwas Niederschlag zu rechnen. Weiter nach Süden lockert der Himmel auf und nach Nebelauflösung kommt häufiger die Sonne zum Vorschein. Aber den Nachmittagsstunden kehrt sich das ganze um. Über dem Norden lockert die Bewölkung auf und über dem Süden ziehen Wolkenfelder auf. Niederschläge sind aber - mit Ausnahme der Küstenregionen - keine zu erwarten. Der Wind kommt schwach aus nordöstlichen Richtungen und die Temperaturen bleiben mit +1 bis +4 Grad über dem Norden in einem nasskalten Bereich und können über dem Südwesten auf bis +10 Grad ansteigen.

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Viele Wolken und Niederschlag über dem Süden

Die Wolken dehnen sich am 26. November weiter nach Norden aus und sorgen verbreitet für einen trüben Novembercharakter. Südlich einer Linie von Stuttgart und Regensburg ist mit zeitweiligen Niederschlägen zu rechnen, welche bei Temperaturen von +1 bis +4 Grad teils als Schnee, teils als Regen niedergehen können. Die Schneefallgrenze liegt bei 500 bis 700 Meter. Weiter nach Westen können die Werte auf bis +8 Grad ansteigen, sonst sind aber verbreitet mit +3 bis +6 Grad nasskalte Temperaturwerte zu erwarten. Etwas Sonnenschein ist am Nachmittag über dem Nordosten möglich.

Sonne und Wolken im Wechsel - leicht unbeständiges Novemberwetter
Sonne und Wolken im Wechsel - leicht unbeständiges Novemberwetter

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

Sonniges Novemberwetter über dem Norden

Am 27. November zeigt sich über dem Norden häufiger die Sonne. Etwa südlich der Linie von Köln und Dresden sieht das aber ganz anders aus. Hier sorgt ein Gemisch aus Nebel, Hochnebel und starker Bewölkung für einen trüben Novembertag. Etwas Niederschlag ist noch entlang der Alpen zu erwarten, sonst bleibt es trocken. Der Wind kommt schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen mit +1 bis +5 Grad nasskalte Werte.

Stürmisches Novemberwetter mit Potential für Unwetter

Im gesamten Zeitraum vom 28. bis 30. November ziehen von Atlantik kommend kräftige Tiefdrucksystem über Deutschland hinweg. Das erste Tiefdrucksystem erreicht bereits zu den frühen Mittwochmorgenstunden den Westen und sorgt dort für Niederschläge, welche anfangs noch als Schnee niedergehen, dann aber rasch in Regen übergehen können.

Die Zugbahn des Niederschlagsfeldes verläuft von Nordwest nach Nordost, was die Neigung zu Niederschlägen über dem Süden abklingen lässt. Über weite Teile von Bayern ist auch noch mit Sonnenschein zu rechnen. Das ändert sich am Donnerstag und Freitag. Bei meist starker Bewölkung ist mit zeitweiligen Niederschlägen zu rechnen, deren Schwerpunkt weiterhin über dem Nordwesten und Norden liegen kann. Nach Süden lässt die Niederschlagsneigung insgesamt nach. Die Temperaturen steigen weiter an und erreichen bis zum Freitag verbreitet Werte von +7 bis +12 Grad über dem Westen und +4 bis +8 Grad über dem Süden und Osten.

Starkwindereignisse

Begleitet werden die Tiefdrucksysteme von einem starken Wind aus südlichen Richtungen. Etwa nördlich der Linie von Köln und Dresden sind auch stürmische Windböen und entlang der Küstenregionen orkanartige Windböen möglich. Das Potential für unwetterartige Wetterereignisse ist in diesem Zeitraum erhöht.

Ob das Wetter im Dezember so turbulent bleibt, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wettervorhersage zum Wetter Dezember 2018. Gegen 20:00 Uhr erfolgt ein Update der Wetterprognose zum Wetter Winter 2018/19 .

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