Den ersten Schneefall gab es schon bis auf mittlere Lagen herab zu bestaunen und über den Alpen und Italien sorgt ein Tiefdrucksystem für unwetterartige Niederschläge. In den kommenden Stunden zieht das Tiefdrucksystem über Deutschland hinweg.

Der Himmel bleibt heute die meiste Zeit über stark bewölkt und hin und wieder ist mit etwas Niederschlag zu rechnen - viel ist nicht zu erwarten. Anders aber die Situation über den Alpen, wo in den kommenden 24 Stunden nochmals 80 bis 200 l/m² zusammen kommen können. Die eh schon prekäre Situation in diesen Regionen wird sich noch verschärfen können. Das Tiefdrucksystem verlagert sich bis zum Abend von der Schweiz nach Baden-Württemberg und sorgt über Deutschland für einen böigen und über exponierten Lagen auch stürmischen Wind aus überwiegend östlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen verbreitet +7 bis +11 Grad, jedoch können an der Ostflanke des Tiefdrucksystem sehr warme Luftmassen nach Norden geführt werden, was die Werte über Teile von Bayern und Baden-Württemberg auf +14 bis +18 Grad ansteigen lassen kann. Selbst in der Nacht auf den Dienstag sinken die Werte kaum ab und über Deutschland bildet sich eine Luftmassengrenze aus.

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Tiefdrucksystem zieht nach Nordwesten ab - Luftmassengrenze über Deutschland

Schon am Dienstagnachmittag liegt der Kern des Tiefdrucksystems über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen und sorgt über dem östlichen Frankreich und dem Westen von Deutschland für teils ergiebige Niederschläge. Weiter nach Osten lockert die Bewölkung auf und häufiger kommt die Sonne zum Vorschein. Der Wind kommt stark bis mäßig und über exponierten Lagen stürmisch aus südlichen Richtungen. Während die Tageswerte über dem Westen kaum die +10 Grad Marke überschritten werden kann, können über dem äußersten Osten bis +20 Grad erreicht werden. Je nach Zugbahn sind am Abend über dem Nordwesten und dem Norden schwere Sturmböen und unter bestimmten Voraussetzungen auch orkanartige Windböen möglich. Mehr dazu in der aktuellen Windprognose.

Sturm und Starkregen sorgen über weite Teile von Italien, Österreich und der Schweiz für Unwetter

Am Mittwoch geht das Tiefdrucksystem in die atlantische Frontalzone bei Island über und wird für das Wetter über Deutschland weniger wetterwirksam. Bei starker bis wechselnder Bewölkung kommt ab und an die Sonne zum Vorschein und es bleibt trocken. Der anfangs noch über dem Norden kräftige Wind aus östlichen Richtungen schwächt sich im Tagesverlauf ab. Die Temperaturen erreichen Werte von +10 bis +15 Grad und mit etwas Sonnenschein sind bis +17 Grad möglich.

Unwetterartige Niederschläge über der Schweiz, Österreich und der Schweiz und über dem Süden von Deutschland langsam nachlassend.

Unwetterartige Niederschläge über der Schweiz, Österreich und der Schweiz und über dem Süden von Deutschland langsam nachlassend. Teils über 400 l/m² binnen 72 Stunden. Mehr dazu in der Niederschlagsprognose.

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Wie wird das Wetter im November 2018?

Die Fronten sind in der Wettervorhersage klar verteilt. Im Zeitraum vom 1. bis 3. November liegt zwischen Island und England die atlantische Frontalzone, während sich über dem östlichen Europa ein Hochdrucksystem positioniert und bis zum 2. November eine Hochdruckbrücke zum Azorenhoch aufbauen kann. So entsteht über Deutschland, der Schweiz und auch Österreich eine ruhige und gemäßigt warme Südwestwetterlage.

Immer wieder ziehen in diesem Zeitraum Wolkenfelder vorüber, welche am 2. November auch für etwas Niederschlag sorgen können. Insgesamt aber nimmt die Sonnenscheindauer zu und die Niederschlagsaktivität ab. Die Temperaturen pendeln sich auf +11 bis +15 Grad ein und können mit Sonnenschein auf bis +17 Grad ansteigen.

Wie macht der Herbst weiter - mild und trocken, oder kalt und nass? Mehr dazu gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter Winter 2018/19.

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