Bei überwiegend starker Bewölkung ist heute entlang eines breiten Streifens zwischen Bremen und München mit zeitweiligen Regenfällen zu rechnen, welche nach Südwesten und Westen im Tagesverlauf nachlassen, was über Baden-Württemberg zum Nachmittag die Sonne zum Vorschein kommen lassen kann. Bis zu den späten Abendstunden verlagert sich das Niederschlagsgebiet weiter nach Nordosten und zieht in der Nacht auf Mittwoch aus Deutschland ab. Der Wind kommt böig aus südwestlichen Richtungen und führt wärmere Luftmassen nach Deutschland, was die Tageswerte verbreitet auf +8 bis +12 Grad und über dem Nordosten auf +5 bis +10 Grad ansteigen lassen kann.

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Hoher Luftdruck sorgt für weitgehend trockenes und sehr warmes Wetter

Im Zeitraum vom 22. bis 24. November dominiert ein Hochdrucksystem weitgehend das Wettergeschehen über Deutschland. Zeitgleich wird aber der Nordwesten und äußerste Norden von einem Tiefdrucksystem beeinflusst. So ist es am Mittwoch südlich der Linie von Bremen und Dresden häufiger mal sonnig, während etwa nördlich der Linie die Bewölkung zunehmen und in Küstennähe mit etwas Niederschlag zu rechnen ist.

Am Donnerstag und Freitag zeigt sich der Himmel häufig wechselnd bewölkt und hin und wieder sind auch längere sonnige Abschnitte zu erwarten. Die Niederschlagsneigung bleibt über den Küstenregionen erhalten und kann sich am Freitag über dem Nordwesten und Norden noch verstärken. Der Wind frischt etwa nördlich der Linie Köln und Berlin böig auf und kann örtlich auch für stürmische Windböen sorgen. Die Temperaturen steigen weiter an und können bis zum Freitag +10 bis +15 Grad und örtlich bis +17 Grad erreichen.

Weitegehend trockenes und warmes Novemberwetter
Weitgehend trockenes und warmes Novemberwetter - Wetterwechsel am Wochenende

Wetterwechsel am kommenden Novemberwochenende

Am 25. November nimmt die Bewölkung allgemein zu und zum Nachmittag machen sich die Niederschlagsgebiete eines Sturmtiefs über der Nordsee bemerkbar. Der Wind frischt weiter auf und kann - zum heutigen Stand - etwa nördlich der Linie Saarbrücken - Berlin für stürmische Windböen sorgen. Über exponierte Lagen, sowie entlang der Küstenregionen von Nord- und Ostsee sind auch schwere Sturmböen nicht auszuschließen. Der Wind treibt den Niederschlag weiter voran und erreicht zum Abend hin die östlichen Regionen. Die Temperaturen können für November nochmals außergewöhnlich warme +10 bis +15 Grad und örtlich bis +17 Grad erreichen.

Das sieht für den 26. November aber schon wieder anders aus. Das Sturmtief zieht weiter über die Ostsee und leitet auf seiner Rückseite den Zustrom kühlerer Luftmassen ein, was die Temperaturen auf nasskalte +3 bis +8 Grad zurück gehen lassen kann. Der Wind hat in der Nacht auf Sonntag über der Nordhälfte das Potential für unwetterartige Starkwindereignisse und schwächt sich tagsüber nur etwas ab. Die Schneefallgrenze sinkt auf bis zum Abend auf 500 Meter hin ab. Wie sich das Wetter darüber hinaus entwickeln kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Dezember 2017 und gegen 17:00 Uhr erfolgt ein weiterer Wettertrend zum Winter 2017/18.

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