Ein weiteres Sturmtief zieht heute über die Nordsee ostwärts und sorgt über Deutschland für einen lebhaften Wind und zeitweilige Niederschläge, welche sich im Tagesverlauf auch auf den Süden von Deutschlands ausweiten können. Anfang liegt die Schneefallgrenze noch so um die 500 Meter, steigt aber bis zum Abend über dem Westen auf 1.500 Meter und über dem Osten auf 800 Meter an. Die Temperaturen pendeln sich über dem Süden auf +1 bis +6 Grad und über dem Norden auf +4 bis +8 Grad ein.

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Warme Novemberwoche

Der Regen verstärkt sich in der Nacht auf Dienstag über der Südhälfte noch etwas, lässt aber tagsüber bis zum Nachmittagsstunden nach. Mit länger andauerndem Regen ist hingegen entlang eines breiten Streifens zwischen Bremen und München zu rechnen. Etwas Sonnenschein ist zum späten Nachmittag über dem Südwesten nicht auszuschließen. Der Wind bleibt böig, lässt aber an Intensität nach und dreht auf südwestliche Richtungen, was die Temperaturen auf +7 bis +12 Grad ansteigen lassen kann, wobei es über dem Nordosten mit +4 bis +8 Grad noch etwas kühler bleiben kann.

Außergewöhnlich warmes  Novemberwetter
Außergewöhnlich warmes Novemberwetter

Die milde Südwestströmung hält sich von Mittwoch bis einschließlich Freitag. Zeitgleich setzt sich von Süden her noch hoher Luftdruck durch, was die Niederschlagsneigung vom 22. bis 24. November an den äußersten Rand Norddeutschlands verlagert, sonst bleibt es weitgehend trocken und im Schwerpunkt über Baden-Württemberg und Bayern auch sonnig. Die Temperaturen steigen noch weiter an und können bis zum Freitag außergewöhnlich milde Temperaturen von +10 bis +15 Grad und örtlich gar bis +17 Grad erreichen.

Vermehrt Tiefdruckeinfluss am kommenden Novemberwochenende

Der nächste Tiefdruckausläufer steht auf den Atlantik schon in den Startlöchern, um das Wetter am Wochenende über Deutschland zu beeinflussen. So nimmt am 25. November die Bewölkung zu und nachfolgend setzt von Westen her Niederschlag ein, welcher bis zum Sonntag den Osten erreicht haben kann. Der Wind kann über dem Westen und Nordwesten zeitweilig böig auffrischen und zum Samstag auch Sturmstärke erreichen. Ob das aber tatsächlich so kommen mag, beleibt noch abzuwarten, Potential für Starkwindereignisse ist aber auf jeden Fall vorhanden. Der Samstag bleibt warm, jedoch kühlen sich die Temperaturen zum Sonntag mit +4 bis +10 Grad wieder ab. Ob sich darüber hinaus etwas ändert, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Dezember 2017 und in einem Update vom Wettertrend für den Winter 2017/18 gegen 17:00 Uhr.

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