Von Nordwest nach Südost zieht heute ein schwaches Niederschlagsband und sorgt für leichten und wenig ergiebigen Niederschlag, welcher bei Temperaturen von +2 bis +7 Grad oberhalb etwa 500 bis 800 Meter als Schnee niedergehen kann. Etwa nördlich der Linie von Köln und Dresden lockert die Bewölkung auf und die Sonne kann dort des Öfteren zum Vorschein kommen, was die Temperaturen auf +5 bis +10 Grad ansteigen lassen kann.

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Am Novemberwochenende ist alles vertreten

Turbulent geht es am 18. und 19. November über Deutschland zur Sache. Der Grund ist ein Sturmtief, welches sich von der Nordsee bis über die Ostsee verlagert und auf seinen südlichen Gradienten das Wetter über Deutschland beeinflusst.

So ist es am Samstag bei überwiegend starker, teils auch wechselnder Bewölkung über dem Süden von Deutschland noch überwiegend trocken, während über dem Norden sich ein Niederschlagsband ausbreitet und zum frühen Abend die Mittelgebirge und zum späten Abend die Alpen erreichen kann. Mit dem Regen frischt der Wind in Böen stark bis stürmisch auf und kann in Küstennähe von Nord- und Ostsee auch zu schweren Sturmböen führen. Die Temperaturen erreichen +4 bis +8 Grad und die Schneefallgrenze bewegt sich zwischen 500 bis 800 Meter.

Mehr Wolken am Wochenende
Am kommenden November Wochenende gibt es mehr Wolken und Niederschlag bei absinkender Schneefallgrenze

Am Sonntag nimmt der Wind noch weiter an Intensität zu und kann insbesondere über exponierte Lagen, sowie an den Küsten auch für schwere Sturmböen sorgen. Der Wind aus westliche bis nordwestliche Richtungen treibt weitere Schauer über Deutschland hinweg, welche im Stau der Alpen auch länger andauernd sein können. Bei Temperaturen von +1 bis +7 Grad über dem Süden und +4 bis +8 Grad über dem Norden schwankt die Schneefallgrenze zwischen 500 bis 1.000 Meter.

Wechselhafter Start in die neue Novemberwoche

Am 20. und 21. November verbleibt Deutschland im Bereich einer starken bis mäßigen westlich bis nordwestlich ausgerichteten Grundströmung, was bei einem böigen Wind immer wieder Niederschlagsfelder unterschiedlicher Intensität über Deutschland treibt. Die Temperaturen steigen am Montag auf nasskalte +3 bis +8 Grad und am Dienstag auf milde +7 bis +12 Grad.

Ein Hauch von Frühling zur Wochenmitte

Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen am 22. und 23. November in den Einflussbereich einer südwestlichen bis südlichen Grundströmung. Hervorgerufen wird diese Strömung von einem Hochdrucksystem über der Mittelmeerregion und einem Tiefdrucksystem zwischen Island und England. Die Höhentemperaturen (1.500 Meter) können bis zum Donnerstag auf +8 bis +12 Grad ansteigen, was in tieferen Lagen warme +10 bis +15 Grad zur Folge haben kann. Bei starker bis wechselnder Bewölkung ist zwischendurch auch immer mal wieder mit etwas Sonnenschein zu rechnen und Niederschläge sind mit Ausnahme der Küstenregionen so gut wie keine zu erwarten.

Ob es so warm bleibt oder auch wieder kälter werden kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Winter 2017/18.

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