Deutschland liegt im Zeitraum vom 14. bis 16. November zum einen unter dem Einflussbereich eines Hochdruckkeils über Bayern und Baden-Württemberg und zum anderen von einem Tiefdruckausläufer über Norddeutschland. So ist etwa südlich der Linie von Köln und Dresden von Dienstag bis einschließlich Donnerstag mit weitgehend trockenem Wetter zu rechnen. Je nach Auflösung der teils zähen Nebel- und Hochnebelfeder kann tagsüber auch für längere Zeit die Sonne zum Vorschein kommen.

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Weiter nördlich nimmt die Bewölkung zu und hin und wieder kann mit etwas Niederschlag gerechnet werden. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und kann über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee zeitweilig auffrischen. Die Temperaturen pendeln sich tagsüber auf +7 bis +12 Grad ein und können über Nebelregionen mit +2 bis +7 Grad auch darunter liegen. Nachtfrost ist insbesondere dem Süden von Deutschland vorenthalten, wo die Temperaturen bei Aufklaren auf +2 bis - 4 Grad absinken können.

Wetterwechsel zum kommenden Novemberwochenende

Ein Tiefdrucksystem positioniert sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am kommenden Wochenende über Skandinavien und leitet mit einem schwachen Hochdruckkeil von Spanien über England bis nach Island den Kaltlufttransport bis nach Deutschland ein. So kann im Zeitraum vom 17. bis 19. November bei einem wechselhaften und windigen Wettercharakter mit einer erhöhten Schauerneigung gerechnet werden. Ob Starkwindereignisse möglich sein werden, bleibt noch abzuwarten - auszuschließen sind diese zum heutigen Stand jedenfalls nicht.

Die Temperaturen sinken von Freitag mit +7 bis +11 Grad bis zum Sonntag auf +2 bis +8 Grad ab und die Schneefallgrenze kommt bis zum Sonntag wieder bis auf die mittleren Lagen herunter, wobei die Frostgrenze bei etwa 750 Meter liegen kann. Sind die Schauer entsprechend intensiv, sind auch kurze Graupelschauer bis in tiefere Lagen nicht auszuschließen.

Nebel und Hochnebel im November
Typisch November: in tieferen Lagen neblig-trüb, weiter oben Sonnenschein

Neue Novemberwoche: Frühling oder Winter?

Wie lange wird sich die Kaltluft dieses Mal behaupten können? Spannend bleibt die Wetterentwicklung zum Start in die letzte Novemberdekade und entscheidet über eine sehr kalte oder eine sehr warme Großwetterlage. Ein Tiefdrucksystem zieht von England in Richtung Skandinavien und trennt winterliche Kaltluftmassen über Skandinavien von sehr warmen Luftmassen über dem Süden. Im Detail wird es darauf ankommen, wie sich das Tiefdrucksystem positionieren wird. Wie die Chancen auf Winterwetter stehen, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Winter 2017/18.

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