Anfangs sind über dem Süden und Südwesten noch ein paar sonnige Auflockerungen möglich, bevor auch hier - wie im restlichen Deutschland - starke Bewölkung aufzieht. Etwas Regen ist auch möglich, dieser begrenzt sich aber meist auf die Gebiete nördlich der Mittelgebirge und über den Bayerischen Wald. Erst ab den späten Nachmittagsstunden intensiviert sich der Niederschlag und erreicht auch die südlichen Landesteile. Der Wind frischt im Tagesverlauf auf und kommt in Böen teils stürmisch aus nordwestlichen Richtungen. Über exponierten Lagen sind auch Sturmböen von bis zu 90 km/h möglich. Die Temperaturen erreichen zumeist +7 bis +12 Grad und sind für die Jahreszeit leicht zu kühl.

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Unwetter: Sturmwetterlage

Am späten Samstagabend gelangt Deutschland mehr in den Einflussbereich eines Sturmtiefs, was den Wind weiter intensivieren lässt und insbesondere in der Nacht und auch am Sonntag in der ersten Tageshälfte für teils schwere Sturmböen und über exponieren Lagen, sowie an den Küsten für orkanartige Böen sorgen kann (Unwetterwarnungen | Warnlagenbericht). Es empfiehlt sich die Unwetterwarnungen zu beachten und sich zu überlegen, ob man bei Windgeschwindigkeiten von 50 bis 120 km/h etwas draußen zu erledigen hat! Der Wind treibt immer wieder Niederschlagsfelder über Deutschland hinweg, wobei zum Nachmittag über dem Norden und zeitweilig auch über dem Süden sonnige Phasen möglich sind. Nichtsdestotrotz sind bei Temperaturen von +5 bis +10 Grad örtliche Graupel- oder Schneeschauer mit Gewitter nicht auszuschließen.

Windprognose 29. Oktober 2017

Windprognose 29. Oktober 2017 - 61 kt entsprechen 116 km/h

Wetterberuhigung mit Nachtfrost

An den beiden letzten Oktobertagen beruhigt sich das Wetter mit Hilfe eines Hochdruckkeils. So ist am Montag und Dienstag etwa nördlich der Linie von Köln und Dresden bei wechselnder Bewölkung noch mit gelegentlichen Regenschauern zu rechnen. Nach Süden nehmen hingegen die sonnigen Auflockerungen zu und es kann dort die meiste Zeit über trocken bleiben. Der Wind kommt Anfangs über dem Nordosten noch stark bis mäßig aus nordwestlichen Richtungen, lässt aber im Tagesverlauf nach und dreht bis zum Dienstag auf westliche Richtungen. Die Temperaturen pendeln sich - trotz einer längeren Sonnenscheindauer - auf kühle +5 bis +10 Grad ein und können in den Nächten unter die 0 Grad Grenze absinken.

Wechselhaft und verhältnismäßig kühl

Kommt der erste Schnee Anfang November? Das war die Frage der letzten Tage. Deutschland liegt zum Novemberstart im Bereich eines Hochdrucksystems über der Mittelmeerregion, welches sich im weiteren Verlauf nach Westen ausdehnt und somit den Tiefdrucksystemen über dem Norden einen größeren Einfluss auf das Wetter über Deutschland, Österreich und der Schweiz ermöglicht. Eine Trogwetterlage, wie sie in den letzten Tagen noch berechnet wurde ist aber in den ersten Novembertagen weniger wahrscheinlich geworden, vielmehr ist eine wechselhafte und unbeständige Westwetterlage zu erwarten.

So ist die Niederschlagsneigung bis zum 3. November über dem Süden als gering einzustufen und die Sonne hat vor allem über Bayern und Baden-Württemberg ihre Chancen. Weiter nach Norden nimmt die Bewölkung zu und etwa nördlich der Linie von Köln und Dresden ist mit zeitweiligen Niederschlägen zu rechnen. Die Temperaturen pendeln sich mit Werten von +8 bis +13 Grad auf ein für die Jahreszeit normalen Bereich ein und können in den Nächten - bei Aufklaren - auch unter 0 Grad absinken. Nichtsdestotrotz: Auf dem Atlantik ist eine hohe Wetteraktivität gegeben. Was sich daraus in den darauffolgenden Tagen für Wetterentwicklungen ergeben können und wie die Chancen auf Schnee im ersten Novemberdrittel stehen, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Winter 2017/18.

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