Wetter November 2017 aktueller Wettertrend vom 18.10.2017 - Herbstlich, oder folgt eine Verlängerung des Goldenen Oktober in den November?

Der November muss sich ganz schön ins Zeug legen, um den Herbst 2017 annähernd normal ausfallen zu lassen. Denn zum derzeitigen Stand baut sich im letzten Oktoberdrittel ein neuerliches Hochdrucksystem auf und könnte für eine Verlängerung des goldenen Oktobers bis Anfang November sorgen. Mehr dazu in der aktuellen Wetterprognose Herbst und Winter 2017/18.

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Nach dem zu kalten September (Abweichung -0,6 Grad) liegt die Abweichung der Temperaturen der bereits vergangenen Oktobertage bei +2,8 Grad und sollte bis Freitag oder Samstag die +3 Grad Marke erreichen können. Da nun die Wetterprognose für die restlichen Oktobertage normal bis deutlich zu warm ausfallen soll, bleibt das hohe Niveau erhalten und der November 2017 müsste bei einer theoretischen Abweichung im Oktober von rund +2,7 Grad eine zu kalte Differenz von -2,1 Grad vorlegen. Das ist nicht gerade wahrscheinlich.

Herbst zu warm, November 2017 zu warm?

Das lässt schnell schlussfolgern, als dass der Herbst 2017 zu warm ausfallen wird. Zumal das Langfristmodell diese These stützt und das Wetter im November mit seiner heutigen Wetterprognose mit einer Abweichung von +0,5 bis +1 Grad ebenfalls zu warm berechnet. Sollte das eintreten, so wäre der Herbst 2017 gegenüber dem langjährigen Mittelwert etwa um +1 Grad zu warm. In der Niederschlagswahrscheinlichkeit berechnet das Langfristmodell einen leicht positiven - zu nassen - Trend für den November.

Das Wetter im November: weniger Sonne, mehr Wolken, mehr Nebel
Das Wetter im November: weniger Sonne, mehr Wolken, mehr Nebel

Wetterentwicklung Anfang November: Nicht unspannend

Die Wettermodelle berechnen zum Novemberstart eine Hochdruckdominanz im Bereich zwischen Skandinavien, der Barentssee und Karasee. Dass treibt kältere Luftmassen über das westliche Russland bis nach Skandinavien und mit dem richtigen Verlauf der Hochdruckachse (Nordost-Südwest) könnten die Kaltluftmassen auch Deutschland erreichen. In Folge daraus wäre mit einem nasskalten Novemberbeginn zu rechnen, bei dem die Temperaturen im Bereich zwischen +5 bis +10 Grad liegen können - Schneefall wäre nach der Berechnung des amerikanischen Wettermodells in höheren Lagen nicht auszuschließen.

Diese neuerliche Hochdruckdominanz zwischen Mitteleuropa, den skandinavischen Raum und dem westlichen Russland zeigt aber zugleich, wie schwer es die atlantische Frontalzone hat, sich gegen das Hochdruckkonstrukt durchzusetzen. Liegt zudem das Hochdrucksystem an ungünstiger Position, so können im Verbund mit den Tiefdrucksystemen auf den Atlantik weiterhin für die Jahreszeit viel zu warme Temperaturen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen.

Feiertagswetter im November

Am letzten Oktobertag ist Reformationstag und somit in allen Bundesländern in diesem Jahr ein Feiertag. Gefolgt wird dieser am 1. November von Allerheiligen und so geht der Feiertag in den Bundesländern von Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland in die Verlängerung und viele von Ihnen wollen gerne jetzt schon wissen, wie das Wetter an diesem verlängerten Wochenende wohl werden wird. Das amerikanische Wettermodell berechnet zum heutigen Stand eine Abschwächung des Hochdrucksystems zum Ende Oktober hin, bei der das Temperaturspektrum in Richtung normale Werte gehen kann. Gleichzeitig zeigt sich in den Kontrollläufe eine von Nord nach Süd erhöhte Niederschlagserwartung. Mit anderen Worten und zum heutigen Stand - wechselhaft bei durchaus normalen Temperaturen (+7 bis +13 Grad).

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