Heute bleibt es über dem Norden meist stark bewölkt und mit leichten Niederschlag, meist in Form von etwas Niesel-, oder Sprühregen, ist dort zu rechnen. Nach Süden hin kann die Bewölkung nach Nebel-, oder Hochnebelauflösung zeitweilig auflockern, so dass dort die Sonne zum Vorschein kommen kann. Die Temperaturen erreichen meist +8/+13 Grad, können aber mit längerer Sonnenscheindauer über dem Westen und Südwesten +10/+15 Grad erreichen.

Am Freitag ergibt sich ein ähnliches Bild, wobei über den Gebieten nördlich der Mittelgebirge der Sprühregen auch intensivieren und die Tropfen dicker werden können - viel an Niederschlag ist jedoch nicht zu erwarten. Nach Süden hin kann die Bewölkung im Tagesverlauf nach erneut zäher Nebel-, oder Hochnebelauflösung auflockern, so dass zum Nachmittag die Sonne für ein paar Momente zum Vorschein kommen kann. Mit entsprechender Sonnenscheindauer steigen die Temperaturen auf +10/+15 Grad, sonst sind +9/+13 Grad möglich.

Von Samstag bis einschließlich Montag ändert sich nicht viel. So ist über dem Nordosten, etwa östlich der Linie Hamburg - Dresden/Bayerischer Wald mit starker, teils wechselnder Bewölkung und zeitweiligen - meist leichten - Niederschlägen zu rechnen, welche in Richtung Südwesten nachlassen und dort nach Nebel-, oder Hochnebelauflösung bei wechselnder Bewölkung zeitweilig die Sonne zum Vorschein kommen kann. Entsprechend unterschiedlich verteilen sich mit +8/+13 Grad über dem Nordosten und +10/15 Grad über dem Westen und Südwesten die Temperaturen.

Der Grund für den über dem Nordosten leicht wechselhaften Wettercharakter ist ein Hochdrucksystem im Bereich zwischen England, Deutschland und Frankreich, dessen Einflussbereich nicht ganz bis über den Nordosten von Deutschland reicht. Stattdessen sorgt ein Tiefdrucksystem über dem südöstlichen Skandinavien für einen höheren Einfluss auf das Wetter in Form von starker Bewölkung und etwas Niederschlag.

Zum Start on den November verlagert das Tiefdrucksystem sein Zentrum von Skandinavien über das westliche Russland, während das Hochdrucksystem weiter nach Westen in Richtung England und dem Atlantik ausweicht. Zugleich kann sich über Island das nächste Tiefdrucksystem positionieren. Im Zusammenspiel der Wettersysteme werden aus nördlichen Richtungen kalte Luftmassen arktischen Ursprungs nach Süden über das westliche Russland bis in Teilen über das östliche Europa geführt.

Am 1. November befindet sich das Islandtief bereits über Skandinavien, während das Hochdrucksystem sich weiter nach Norden in Richtung England/Island verlagern kann. In Folge daraus stellt sich zum 1. November eine nordwestlich ausgerichtete Grundströmung ein, bei der das Wetter über Deutschland bis zum 3. November von Nordwesten her unbeständiger und auch kühler werden kann. Wie kühl kann es werden? Nach den aktuellen Simulationen der Wettermodelle werden für den 3. November Tageshöchstwerte zwischen +6/+10 Grad berechnet und die Schneefallgrenze könnte auf 800-1.400 Meter absinken. Gleichzeitig steigt die Nacht- und Bodenfrostgefahr Anfang November an. Ob darüber hinaus auch über darunter gelegenen Lagen mit Schnee-, Schneeregen-, oder Graupelschauern zu rechnen ist, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose Herbst Winter 2016/17.

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