Wetter November 2016 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter November 2016 - Witterungstrend vom 18. Oktober

Im Verlauf des letzten Oktober-Drittels zeigen die Simulationen der Wettermodelle unterschiedliche Wetterentwicklungen auf. Das amerikanische Wettermodell baut langsam aber stetig den bis dahin dominierenden hohen Luftdruck über Skandinavien ab und lässt der atlantischen Frontalzone - erstmals seit Wochen - mehr Entwicklungsspielraum, um dessen Einflussbereich auf das Wetter über Mitteleuropa zu erweitern. Das europäische Wettermodell berechnet hingegen das Skandinavienhoch bis zum 27. Oktober in relativ stabiler Verfassung weiterhin an Ort und Stelle, was die atlantische Frontalzone im Bereich vor Westeuropa blockiert. Somit ergibt sich mit höherer Wahrscheinlichkeit ein relativ milder/warmer Temperaturverlauf im letzten Oktober-Drittel bei einer mäßigen Niederschlagserwartung, wobei die Niederschlagsentwicklung im Detail von der Hochdruckposition abhängen wird (Details s. Wetter Herbst Winter 2016/17).

Welche Entwicklungsvarianten ergeben sich daraus für das Wetter im November 2016? Bleibt das Hochdrucksystem über dem nördlichen Europa stabil, so ergeben sich drei unterschiedliche Varianten, welche allesamt von der Hochdruckposition abhängen. Weicht das Hoch nach Westen in Richtung Grönland/Island aus, wird es mit höherer Wahrscheinlichkeit Anfang November über Deutschland, Österreich und der Schweiz kühler und unbeständiger, da mit einer nördlichen Grundströmung frische Luftmassen herangeführt werden können. In der zweiten Variante verbleibt das Hochdrucksystem über dem skandinavischen Raum, was das relativ milde/warme Temperaturniveau bei einer schwachen bis mäßigen Niederschlagserwartung erhalten kann. Weicht das Hoch hingegen nach Osten aus, so können sich die Tiefdrucksysteme vor Mitteleuropa positionieren, was letztlich zu einer warmen Vorderseitenanströmung der Luftmassen führen kann.

Eine andere Entwicklungsmöglichkeit ergibt sich nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells. Hierbei spielt das Hochdrucksystem Anfang November über Skandinavien kaum mehr eine Rolle und verlagert seine Position über das östliche Mittelmeer, so dass das östliche Europa von dem Hochdrucksystem mit beeinflusst werden kann. Gleichzeitig liegen im Bereich zwischen Island/England relativ kräftige Tiefdrucksysteme, welche die Vorherrschaft über das Wetter Mitteleuropa erlangen möchten - allerdings blockiert das Hochdrucksystem die Tiefdruckgebiete, so dass diese nach Nordosten in Richtung Skandinavien abgelenkt werden. Im Ergebnis daraus stellt sich über Deutschland, Österreich und der Schweiz eine relativ milde und leicht unbeständige Südwestwetterlage ein.

Mit anderen Worten ist zum heutigen Stand ein Wintereinbruch Anfang November 2016 weniger wahrscheinlich. Deutlicher zeigt sich das anhand des Temperaturspektrums mit einem Mittelwert am 1. November von rund +10 Grad, was durchaus dem Jahreszeit-typischen Wert entspricht. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+7) / normal (+8/+14) / zu warm (>+15), liegen am 28. Oktober bei 30/55/15 und am 1. November bei 35/55/10 und Varianten, welche zu einem Verfrühten Wintereinbruch führen könnten, liegen Anfang November bei knapp 10 Prozent. Nun zeigen die Kontrollläufe ein eher gegenteiliges Bild gegenüber den oben aufgeführten - meist zu milden bis zu warmen Varianten - woran liegt das? Auch hier ist wieder die Hochdruckposition entscheidend. Je größer der Einfluss auf das Wetter, desto höher die Wahrscheinlichkeit von länger andauerndem Nebel. Hält sich der Nebel tagsüber länger, so bleibt es in tieferen Lagen kühler, als über den sonnigen Hochlagen.

Das Langfristmodell berechnet in seiner Wetterprognose November 2016 mit einer Temperaturabweichung von -0,5/+0,5 Grad einen gegenüber dem langjährigen Mittelwert normalen Temperaturverlauf und auch der Niederschlagstrend weist gegenüber seinem Sollwert kaum Auffälligkeiten auf.

Betrachtet man den Zustand des Polarwirbels, so weist dieser mit einem negativen AO-Index einen weniger stabilen Zustand Anfang November aus, was auch mit der unsicheren Hochdruckentwicklung zusammenhängen mag. Der sog. NAO-Index (stark vereinfacht - positiv: Tief Island, Hoch Azoren, negativ: Tief Azoren, Hoch Island) hat Anfang November eine neutrale Entwicklung mit der Tendenz leicht negativ auszufallen. Somit ist letztlich eine kühle Witterungsphase Anfang November - zumindest zum heutigen Stand - nicht auszuschließen. Warum? Ein instabiler Polarwirbel neigt zu größeren Schwankungen entlang seiner Polarfront. Liegt das nördlich gelegene Hochdrucksystem nun an einer günstigen Stelle, so ist die Zufuhr kalter Luftmassen aus nördlichen Richtungen möglich.

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Wetter November 2016 - Wettertrend vom 16. Oktober

Kommt Schnee, bzw. der Winter im November 2016? Diese Fragen werden und bereits Mitte Oktober häufiger gestellt. Statistisch gesehen kommt es im November häufiger vor, dass ein paar Schneeflocken vom Himmel rieseln können und ist in der zweiten November-Hälfte wahrscheinlicher als in der ersten. Nun haben aber ein paar Schneeflocken noch nichts mit einem Wintereinbruch gemeinsam, den gibt es eher seltener und statistisch ist im letzten November-Drittel eher mit Wind, Regen und nasskalten Temperaturen zu rechnen. Den letzten Wintereinbruch Ende November, der seinen Namen mit verbreitet Dauerfrost und Schneefall auch verdient hat, war im Jahr 2010.

Die aktuellen Wettertrends der Langfristmodelle für das Wetter November 2016 berechnen mit einer Abweichung der Temperaturen von -0,5/+1 Grad einen normalen bis leicht zu milden Temperaturverlauf im November 2016. In der Niederschlagserwartung zeigt sich eine gegenüber dem langjährigen Sollwert weitgehend normale Entwicklung.

Betrachtet man die aktuelle Wetterentwicklung, so zeigt sich im Oktober bisweilen ein Hochdrucksystem über dem skandinavischen Raum als das wetterdominierende System und stört das "normale" West-Ost Zirkulationsmuster nachhaltig. Es bleibt zudem abzuwarten, ob es den Tiefdrucksystemen der atlantischen Frontalzone überhaupt noch im Oktober gelingen mag, so etwas wie ein normales Zirkulationsmuster herbeizuführen.

Sollte das gelingen, so wäre Anfang November mit Wind, Regen und mäßig warmen Temperaturen zu rechnen. Bliebe hingegen das Hochdrucksystem dominierend, so könnten sich daraus unterschiedliche Varianten entwickeln, welche maßgeblich von der Position des Hochdrucksystems abhängen. In der ersten Variante liegt das Hochdrucksystem Anfang November über Skandinavien, während die Tiefdruckrinne südlich über die Mittelmeerregion verlaufen kann. In Folge dessen kommt die Grundströmung aus östlichen Richtungen und führt über dem Norden eher trockene und kühle Luft nach Deutschland, während über Süddeutschland wärmere und auch feuchtere Luftmassen herangeführt werden können. Weicht das Hoch nach Westen in Richtung Island/Grönland aus, so könnte es auf der Rückseite des Hochdrucksystems zu einer Advehierung von kühlen/kalten Luftmassen aus nördlichen Richtungen kommen. In der dritten Variante verlagert das Hochdrucksystem seinen Schwerpunkt über das östliche Europa, so dass im Verbund mit den Tiefdrucksystemen vor Westeuropa milde bis warme Luftmassen aus südlichen Richtungen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz geführt werden können.

Noch zeigt sich ein breites Entwicklungsspektrum beim Wetter November und schaut man auf den Mittelwert der Temperaturen der sog. Kontrollläufe, so liegen diese Ende Oktober / Anfang November zum heutigen Stand zwischen +8/+10 Grad. Ab Mitte Oktober beginnen wir an dieser Stelle mit regelmäßigen Wettertrends, Wetterprognosen und Wettervorhersagen für das Wetter November 2016.

Wetter November 2016

Das Wetter im November ist oftmals grau und trüb - selbst bei Hochdruckwetter lösen sich Nebel und Hochnebel aufgrund des niedrigen Sonnenstandes nur sehr langsam, bzw. überhaupt nicht mehr auf.

Und dennoch hat der November so seine Reize - nicht nur Raureif kann schöne und abstrakte Gebilde schaffen, auch die Sonne kann in Nebelschwaden für tolle Lichtverhältnisse sorgen. Und mal ehrlich, wenn es draußen stürmt, schneit oder regnet, macht man es sich Zuhause doch erst richtig gemütlich - man kommt selbst allmählich zur Ruhe und lässt das eine oder andere auch gemütlicher angehen.

Für das Wetter im November 2016 berechnet das Langfristmodell in seiner Wetterprognose - zum heutigen Stand - die Tendenz zu normalem bis leicht zu warmen Wetter in Deutschland. So liegt die Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert mit +0,5/+1 Grad in leicht zu warmen Bereich. Blickt man auf die mögliche Großwetterlage, so werden über dem Mitteleuropa und Skandinavien leicht zu warme Temperaturen simuliert. In der Niederschlagsprognose für November 2016 zeichnet sich ein leicht positiver Niederschlagstrend (zu nass) für Skandinavien ab, während über dem westlichen Europa (Spanien, Portugal) negative Niederschlagsverhältnisse (zu trocken) simuliert werden. Anders formuliert tendiert das Langfristmodell zu hohem Luftdruck im Bereich über Mitteleuropa und lässt Tiefdrucksysteme mit relativ milden und feuchten Luftmassen über dem westlichen Skandinavien strömen.

Möchte man dies interpretieren, so könnte daraus eine überwiegend westlich bis südwestlich orientierte Großwetterlage für Deutschland, Österreich und die Schweiz resultieren. So wird die Niederschlagserwartung im leicht negativen (zu trocken) Bereich gegenüber dem Sollwert berechnet. Eine Annahme, dass im November hoher Luftdruck zu vermehrten Sonnenschein führen kann, ist nicht zu bestätigen - oftmals für hoher Luftdruck im November zu grau-trüben und nebligem Wetter. Ab Mitte Oktober beginnen wir an dieser Stelle mit regelmäßigen Wettertrends, Wetterprognosen und Wettervorhersagen für das Wetter November 2016.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2020 +5,3 +4,9 +3,8 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +0,2 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,0 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,2 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +0,4 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,7 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,0 90 l/m² - etwas zu nass
September 2020 +14,8 +1,5 +1,0 50 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass

Wetterfakten November

Statistische Wetterwerte für November

Trübe Wetterstimmung im November - herrscht Hochdruck, schafft es die Sonne selten, den Nebel aufzulösen. Bei Tiefdruck gibt es bei nasskalten Temperaturen zumeist Erkältungswetter. Und dennoch hat das Wetter im November statistische Auffälligkeiten:

  • Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es zwischen dem 1. und 7. November Hochdruck
  • Zwischen dem 8. und 11. November hat sich schon des Öfteren der Winter gezeigt
  • Im zweiten Novemberdrittel beruhigt sich das Wetter zunehmend und Nebelwetter macht sich breit/div>
  • Das letzte Novemberdrittel ist häufig von Tiefdruck, kräftigen Winden und relativ milden Temperaturen geprägt

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