Für Ende Oktober kündigt sich bereits eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Hochdruckdominanz über Deutschland an, welche auch in den ersten November-Tagen noch das Wetter über Deutschland mit beeinflussen kann. Markant ist dabei in den gängigsten Varianten der Wettermodelle die Hochdruckausprägung von bis zu 1050 hPa im Bereich zwischen Skandinavien und dem westl. Russland. Gleichzeitig kann sich neben dem Hoch im Zeitraum zwischen dem 1./5. November über dem Atlantik ebenso kräftige Tiefdrucksysteme ausbilden, welche jedoch vergeblich gegen das Hoch "anrennen" und nicht sonderlich weit nach Osten vorankommen können. In Folge daraus bleibt das zu Grunde liegende Zirkulationsmuster auf südliche Richtungen ausgerichtet, was neben einer schwach ausgeprägten Niederschlagsneigung zu relativ milden Temperaturen führen kann. Wie mild? Simuliert werden Werte zwischen +10/+17 Grad, welche für die Jahreszeit durchaus als etwas zu warm einzustufen sind. Allerdings ist Anfang November bei einer Hochdruckdominanz auch mit zähen Nebelfeldern zu rechnen, so dass die Temperaturen in diesen Gebieten mit +5/+10 Grad entsprechend kühler ausfallen können. Sind noch andere Varianten möglich? Ja, die sind möglich, wenngleich auch weniger wahrscheinlich und hängen sehr stark davon ab, wie sich das Hochdrucksystem positionieren wird. Positioniert es sich weiter im Westen, so könnte mit einer östlichen Strömung kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt werden, während mit einer östlichen Verschiebung der Tiefdruckeinfluss von Westen her mehr dominieren kann. Geht es nach den Kontrollläufen, so wird eine zu milde/zu warme Variante im Zeitraum 1./4. November bei einer schwachen Niederschlagsneigung weitgehend gestützt. Erst darüber hinaus zeigen sich zunehmend Varianten, welche auch kühler ausfallen können. Mehr dazu gegen 17:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter Herbst Winter 2015/16.

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