Wetter November 2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter November 2015 - Witterungstrend vom 20. Oktober

Kommt der hohe Luftdruck Ende Oktober und kann dieser sich auch in den ersten November-Tagen noch behaupten? Diese Frage bleibt auch heute nur schwer zu beantworten. Warum? Das ein Hochdrucksystem sich im Bereich zwischen Island und dem östlichen Europa Ende Oktober, bzw. Anfang November ausbreiten kann, wird heute von beiden Wettermodellen simuliert. Fraglich bleibt jedoch dessen Position, welche für unterschiedliche Wettervarianten verantwortlich sein kann und um die Komplexität der Wetterentwicklung noch zu erhöhen, strömen über dem grönländischen Bereich weiter kalte Luftmassen polaren Ursprungs auf den Atlantik, was dort die Tiefdruckaktivität weiter erhöhen kann. Was folgt daraus für das Wetter Anfang November? Im Wesentlichen sind zwei Grundzustände denkbar, welche zum einen herbstlich kühl und unbeständig und zum anderen relativ trocken sein können, wobei Anfang November bei Hochdruck oftmals neblig-trübes und - je nach Sonnenscheindauer - kühle bis milde Temperaturwerte zur Folge haben kann. Geht es nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells, so liegt der hohe Luftdruck in einer Nord-Süd verlaufenden Achse über dem osteuropäischen Raum, wobei der Hochdruckkern selbst im Bereich über der Karasee liegt. In Folge daraus wird die atlantische Frontalzone auf ihrem Weg nach Osten blockiert, was vor Mitteleuropa zu einem sog. "Abtropfvorgang" führen kann. Deutschland liegt demnach zwischen den Fronten, so dass mit einer südlichen Grundströmung relativ milde Luftmassen über die Alpen nach Deutschland geführt werden können. Komplexität hin oder her, wie sind die Wahrscheinlichkeiten zu bewerten? Hoher Luftdruck über dem nördlichen Europa stört die im Herbst sonst - statistisch häufiger - auftretende Westwindwetterphase, so dass eine Hochdruckdominanz Anfang November zum heutigen Stand eine etwas erhöhte Wahrscheinlichkeit hat, als andere Varianten. Im Temperaturverhalten zeigt sich nach den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+7) / normal (+8/+14) / zu warm (>+15) am 1. November mit 35/40/25 und am 4. November mit 25/50/25 eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine sich normalisierende - Jahreszeit-typische - Temperaturtendenz.

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Wetter November 2015 - Witterungstrend vom 19. Oktober

Für Ende Oktober kündigt sich eine spannende Wetterentwicklung an, bei der sich zum heutigen Stand drei wesentliche Wettervarianten ergeben könnten. Die Hauptrolle spielt - wie so oft in den letzten Wochen - ein Hochdrucksystem. In der ersten Variante positioniert sich das Hoch westlich bis nordwestlich von Deutschland. Somit müssen die Tiefdrucksysteme von Westen her kommend einen Umweg über Grönland, europ. Nordmeer nehmen und "tropfen" auf der östlichen Gradientenseite des Hochdrucksystems nach Süden ab. Sollte diese Berechnung eintreten, wäre für Anfang November mit nasskalten Wetterverhältnissen zu rechnen, welche Schneeoptionen bis in mittlere Lagen nicht ausschließt. In der zweiten Variante festigt sich das Hochdrucksystem in beeindruckender Art und Weise über dem skandinavischen Raum und blockiert die Tiefdrucksysteme vom Atlantik her kommend. In Folge daraus dreht der Wind über Deutschland auf östliche Richtungen und nach teils zäher Nebelauflösung ist bei mäßig warmen Temperaturen kaum mit Niederschlag zu rechnen. In der dritten Variante hält das Hochdrucksystem der atlantischen Frontalzone nicht Stand und weicht über das östliche Europa aus. Im Verbund von Tiefdrucksystemen vor Mitteleuropa und hohem Luftdruck über Osteuropa dreht die Grundströmung über Deutschland auf südliche Richtungen, was die Temperaturen bei einem zunehmend unbeständigen Wettercharakter gegenüber dem Jahreszeit-typischen Wert in den leicht zu warmen bis zu warmen Bereich ansteigen lassen kann. Welche der Varianten ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe stützen für Anfang November nur eine schwache Zunahme der Niederschlagsneigung, was - zum heutigen Stand - für eine höhere Wahrscheinlichkeit für hohen Luftdruck spricht. Das Temperaturniveau pendelt sich mit seinem Mittelwert durchaus auf Jahreszeit-typische Temperaturen ein. Geht es nach den Verhältnissen der Kontrollläufe von zu kalt (<+6) / normal (+7/+13) / zu warm (>+14), so liegen diese am 31. Oktober bei 35/55/10 und am 3. November bei 30/55/15. Das Langfristmodell simuliert für den November eine Abweichung des Temperaturwertes gegenüber dem langjährigen Mittelwert von -0,5/+1 Grad und liegt somit - zum heutigen Stand - im normalen bis leicht zu warmen Bereich. In der Niederschlagsentwicklung simuliert das Langfristmodell keine sonderlichen Auffälligkeiten gegenüber dem Sollwert.

Das Wetter-Jahr 2020 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1981-2010 in Grad Nieder­schlag
Januar 2020 +3,2 +3,8 +2,9 45 l/m² - zu trocken
Februar 2020 +5,3 +4,9 +4,3 125 l/m² - zu nass
März 2020 +5,4 +1,8 +1,0 50 l/m² - zu trocken
April 2020 +10,4 +3,0 +2,2 17 l/m² - zu trocken
Mai 2020 +11,9 -0,2 -1,1 40 l/m² - zu trocken
Juni 2020 +16,8 +1,4 +1,1 90 l/m² - etwas zu nass
Juli 2020 +17,7 +0,74 -0,3 53 l/m² - zu trocken
August 2020 +19,9 +3,4 +2,4 90 l/m² - etwas zu nass
September 2019 +14,1 +0,8 +0,6 65 l/m² - zu nass
Oktober 2019 +10,9 +1,9 +1,7 80 l/m² - zu nass
November 2019 +5,2 +1,2 +0,8 60 l/m² - zu trocken
Dezember 2019 +3,7 +2,9 +2,5 60 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2020 +11,37 +2,4 +1,56 510 l/m² - zu trocken

Wetterfakten November

Statistische Wetterwerte für November

Trübe Wetterstimmung im November - herrscht Hochdruck, schafft es die Sonne selten, den Nebel aufzulösen. Bei Tiefdruck gibt es bei nasskalten Temperaturen zumeist Erkältungswetter. Und dennoch hat das Wetter im November statistische Auffälligkeiten:

  • Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es zwischen dem 1. und 7. November Hochdruck
  • Zwischen dem 8. und 11. November hat sich schon des Öfteren der Winter gezeigt
  • Im zweiten Novemberdrittel beruhigt sich das Wetter zunehmend und Nebelwetter macht sich breit/div>
  • Das letzte Novemberdrittel ist häufig von Tiefdruck, kräftigen Winden und relativ milden Temperaturen geprägt

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