Wetter November 2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter November 2015 - Wettertrend vom 24. Oktober

Für Ende Oktober kündigt sich bereits eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Hochdruckdominanz über Deutschland an, welche auch in den ersten November-Tagen noch das Wetter über Deutschland mit beeinflussen kann. Markant ist dabei in den gängigsten Varianten der Wettermodelle die Hochdruckausprägung von bis zu 1050 hPa im Bereich zwischen Skandinavien und dem westl. Russland. Gleichzeitig kann sich neben dem Hoch im Zeitraum zwischen dem 1./5. November über dem Atlantik ebenso kräftige Tiefdrucksysteme ausbilden, welche jedoch vergeblich gegen das Hoch "anrennen" und nicht sonderlich weit nach Osten vorankommen können. In Folge daraus bleibt das zu Grunde liegende Zirkulationsmuster auf südliche Richtungen ausgerichtet, was neben einer schwach ausgeprägten Niederschlagsneigung zu relativ milden Temperaturen führen kann. Wie mild? Simuliert werden Werte zwischen +10/+17 Grad, welche für die Jahreszeit durchaus als etwas zu warm einzustufen sind. Allerdings ist Anfang November bei einer Hochdruckdominanz auch mit zähen Nebelfeldern zu rechnen, so dass die Temperaturen in diesen Gebieten mit +5/+10 Grad entsprechend kühler ausfallen können. Sind noch andere Varianten möglich? Ja, die sind möglich, wenngleich auch weniger wahrscheinlich und hängen sehr stark davon ab, wie sich das Hochdrucksystem positionieren wird. Positioniert es sich weiter im Westen, so könnte mit einer östlichen Strömung kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt werden, während mit einer östlichen Verschiebung der Tiefdruckeinfluss von Westen her mehr dominieren kann. Geht es nach den Kontrollläufen, so wird eine zu milde/zu warme Variante im Zeitraum 1./4. November bei einer schwachen Niederschlagsneigung weitgehend gestützt. Erst darüber hinaus zeigen sich zunehmend Varianten, welche auch kühler ausfallen können. Mehr dazu gegen 17:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter Herbst Winter 2015/16.
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Wetter November 2015 - Wettertrend vom 23. Oktober

Bis Ende Oktober zeigt sich eine höhere Wahrscheinlichkeit für hohen Luftdruck welcher sich zwischen Skandinavien und dem östlichen Europa positionieren kann, während zeitgleich auf dem Atlantik sich zwischen Grönland und Island teils kräftige Tiefdrucksysteme positionieren können. Zwischen beiden Systemen liegt Deutschland, so dass der Temperaturcharakter mit einer südlichen Strömung weitgehend im milden bis warmen Bereich liegen und der Wettercharakter von Westen und Südwesten her zunehmend unbeständiger werden kann. Für Anfang November ändert sich nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells nicht viel. Das Hochdrucksystem stabilisiert sich weiter und wird mit einem Kerndruck von bis zu 1050 hPa über dem östlichen Skandinavien auch zunehmend kräftiger. In Folge daraus werden die Tiefdrucksysteme über dem Westen weitgehend blockiert, so dass der Grundcharakter bei einer östlichen bis südöstlichen Strömung weitgehend trocken und für die Jahreszeit zu mild ausfallen kann. Geht es nach dem europäischen Wettermodell so ist die Wetterentwicklung Anfang November zwar mit einem Hochdrucksystem über dem östlichen Skandinavien und Tiefdruck über Island der des amerikanischen Wettermodells ähnlich, allerdings zeigt sich die Wetterentwicklung deutlich komplexer. Warum? Das Hoch liegt zum 2. November etwas weiter über dem Nordosten zwischen dem westl. Russland und Skandinavien, während die atlantische Frontalzone sich mit Randtiefentwicklungen deutlich "aggressiver" zeigt. Im Detail wird es darauf ankommen, wie sich das Hochdrucksystem positionieren wird und die atlantische Frontalzone nach Osten vorankommen kann. Zum aktuellen Stand kommt es über Deutschland zu einer "Patt-Situation", so dass bis zum 2. November mit einer südlichen Grundströmung weiterhin warme Luftmassen aus südlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden können. Die Gemeinsamkeiten beider Wettermodelle liegen für Anfang November in einer relativ Niederschlagsarmen Wetterentwicklung bei weitgehend milden bis warmen Temperaturen. Die Kontrollläufe stützen diesen Trend mehrheitlich, wobei die Niederschlagsneigung im Süden und Westen etwas höher als über dem Norden und Osten ausgeprägt ist. Das Temperaturspektrum liegt am 1. November zwischen +4/+17 Grad (Mittelwert: +10/+11 Grad) und am 5. November zwischen +1/+15 Grad (Mittelwert: +9/+10 Grad). Was es mit den kalten Varianten auf sich hat, klären wir gegen 17:00 Uhr in einen neuen Witterungstrend zum Wetter im Herbst Winter 2015/16.

Wetter November 2015 - Witterungstrend vom 22. Oktober

Beide Wettermodelle stützen für Ende Oktober heute eine höhere Wahrscheinlichkeit für hohen Luftdruck über dem Norden von Europa, aus dem sich unterschiedliche Varianten entwickeln können. Bspw. simuliert das amerikanische Wettermodell eine steile Aufrichtung der Hochdruckachse von Skandinavien über Osteuropa bis über den östlichen Mittelmeerraum. Folglich werden die Tiefdrucksysteme auf dem Atlantik in den ersten November-Tagen vor Mitteleuropa weitgehend blockiert, so dass im Verbund beider Systeme warme Luftmassen aus südlichen Richtungen nach Deutschland geführt werden können. Im Ansatz ist bei der Simulation des amerikanischen Wettermodells im Zeitraum vom 3./6. November zu erkennen, dass über dem östlichen Gradienten des Hochdrucksystems kühlere Luftmassen nach Süden geführt werden und im Zeitraum vom 4./6. November über Umwege auch nach Deutschland gelangen könnten. Was wäre die Folge daraus? Zunächst ist eine warme Witterung wahrscheinlich (+15/+20 Grad), welche mit Wind aus zunehmend östlichen Richtungen sich weiter abkühlen kann (+5/+12 Grad) - der Wettercharakter selbst ist weitgehend als trocken einzustufen, wobei Anfang November bei hohem Luftdruck auch oftmals neblig-trübes Wetter mit gelegentlichen Sprühregen dominieren kann. Das europäische Wettermodell simuliert einen ganz ähnlichen Ansatz, dessen Eintreffen am 31. Oktober/2. November jedoch deutlich früher simuliert wird. Die Kaltluftadvehierung über dem östlichen Europa findet nach dem europäischen Wettermodell bereits Ende Oktober und mit Höhentemperaturen von -10/-15 Grad auch intensiver als nach dem amerikanischen Wettermodell (+5/-5 Grad) statt. Damit man die Zusammenhänge der Simulation des europäischen Wettermodells besser verstanden werden können, blickt man auf die gesamte nördliche Hemisphäre und hier sieht man, dass das sibirische Kontinentalhoch durch ein schwachgradientiges Tiefdrucksystem unterbunden wird - ein Teil des Hochdrucksystems liegt über dem skandinavischen Raum, der zweite Teil liegt weit nach Süden verlagert und positioniert sich über dem mongolischen/chinesischen Raum. Anders formuliert zeigt sich in dieser Konstellation durchaus eine Möglichkeit für die Advehierung dieser kühlen Luftmassen nach Deutschland durch das Hoch über dem skandinavischen Raum. Was wäre die Folge? Neblig-trübes Wetter mit einer erhöhten Neigung zu Nachtfrost und Tagestemperaturen, welche um die +5 Grad Marke herum schwanken könnten. Blickt man auf die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+7) / normal (+8/+14) / zu warm (>+15), so liegen diese am 1. November bei 25/55/20 (gestern: 40/35/25) und am 6. November bei 30/60/10. Betrachtet man die Varianten, welche unter der +5 Grad Marke liegen (nasskalte Varianten), so liegt die Wahrscheinlichkeit hierfür in den ersten November-Tagen weiterhin bei rund 20 Prozent. Und Nachtfrost? Die Wahrscheinlichkeit für Nachtfrost liegt bei rund 40 Prozent - für alle die also noch keine Winterreifen auf das Auto montiert haben sollten, bietet sich bei fast frühsommerlichen Temperaturen am kommenden Samstag die optimale Gelegenheit hierfür...

Wetter November 2015 - Wettertrend vom 21. Oktober

Für die letzten Tage im Oktober zeigt sich in der aktuellen Wetterprognose eine zunehmende Tiefdruckdynamik auf dem Atlantik, welche durch eine Kaltluftansammlung über dem grönländischen Bereich hervorgerufen wird. Somit entsteht eine höhere Wahrscheinlichkeit ein Zirkulationsmuster, welches über Deutschland südwestlich bis südlich ausgeprägt sein kann (Vorderseitenwetter). Das "Problem" der Tiefdrucksysteme wird bei einem Eintreffen dieser Variante sein, dass diese sich nicht von der Kaltluftansammlung "lösen" können und in ihrer Zugbahn von Neufundland über Island über dem europäischen Nordmeer enden können. Da Tiefdrucksysteme sich bei uns gegen den Uhrzeigersinn drehen, wird mit Position europäischen Nordmeer weiterhin polare Kaltluft in Richtung Grönland befördert, was zu einer Erhaltungsneigung der Tiefdruckrinne führen kann. Anders formuliert ist eine weiter anhaltende Südwestwetterlage über Deutschland für Anfang November nicht auszuschließen. Eine weitere Variante besteht darin, als dass sich über Island/Skandinavien ein Zentraltief ausbilden kann, auf dessen südlichen Gradienten weitere Randtiefsysteme entstehen und somit eine Ostwärtsverlagerung des gesamten Tiefdruckkomplexes ermöglicht. Sollte sich solch eine Variante durchsetzen, wäre mit unbeständigem und windigen Wetter bei eher kühleren Temperaturwerten zu erwarten. Blickt man auf die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+7) / normal (+8/+14) / zu warm (>+15), so liegen diese am 1. November bei 40/35/25 und am 4. November bei 25/55/20. Betrachtet man die Varianten, welche unter der +5 Grad Marke liegen (nasskalte Varianten), so liegt die Wahrscheinlichkeit hierfür in den ersten November-Tagen bei rund 20 Prozent. Und wie wahrscheinlich ist Nachtfrost? Die Wahrscheinlichkeit liegt zum heutigen Stand bei rund 45 Prozent.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten November

Trübe Wetterstimmung im November - herrscht Hochdruck, schafft es die Sonne selten, den Nebel aufzulösen. Bei Tiefdruck gibt es bei nasskalten Temperaturen zumeist Erkältungswetter. Und dennoch hat das Wetter im November statistische Auffälligkeiten:

  • Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es zwischen dem 1. und 7. November Hochdruck
  • Zwischen dem 8. und 11. November hat sich schon des Öfteren der Winter gezeigt
  • Im zweiten Novemberdrittel beruhigt sich das Wetter zunehmend und Nebelwetter macht sich breit/div>
  • Das letzte Novemberdrittel ist häufig von Tiefdruck, kräftigen Winden und relativ milden Temperaturen geprägt

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