Wetter November 2015 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter November 2015 - Wetterprognose vom 28. Oktober

Es bleibt dabei: hoher Luftdruck über dem nordöstlichen Europa sorgt in den kommenden Tagen kaum für Abwechslung und die spannendste Frage wird sein, wo sich der Nebel auflösen und somit den Weg frei für Sonnenschein machen kann, oder ob es den ganzen Tag über neblig-trüb sein wird. Am wahrscheinlichsten sind sonnige Abschnitte über den Lagen von etwa 500-700 Meter, während darunter sich der Nebel - insbesondere über Flusstälern und in Seenähe - bis in die Nachmittagsstunden halten kann. Zwar führt der auf Süden drehende Wind am Wochenende wärmere Luftmassen nach Deutschland, so dass mit Sonnenschein +14/+19 Grad erreicht werden können - mit Nebel sind jedoch "nur" +6/+12 Grad zu erwarten. Daran ändert sich auch zum Start in den November nichts. Nach den gängigsten Varianten der Wettermodelle dominiert das Hochdrucksystem bis zum 5. November weiterhin das Wettergeschehen über Deutschland und verlagert seine Position vom nordöstlichen Europa allmählich bis über das östliche, bzw. südöstliche Europa. Deutschland verbleibt in Folge daraus auf der westlichen Seite des Hochdruckgradienten, so dass im Verbund mit tiefem Luftdruck auf dem Atlantik weiterhin warme Luftmassen aus Süden über die Alpen nach Deutschland geführt werden können. Wie warm wird es? Je nach Nebelauflösung sind +4/+10 Grad, bzw. +12/+17 Grad zu erwarten, wobei Niederschlag - mal abgesehen von Nebelnässe - wenig wahrscheinlich ist. Interessant ist jedoch zu beobachten, wie sich die Tiefdrucksysteme über dem europäischen Nordmeer in "Stellung" bringen und sich bis zum 5. November über dem nördlichen Bereich von Skandinavien positionieren können. Ob es im weiteren Verlauf beim "Dauerhochdruck" bleiben wird, oder ob es der atlantischen Frontalzone gelingen mag sich weiter nach Süden durchzusetzen, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend Herbst Winter 2015/16.
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Wetter November 2015 - Wetterprognose vom 27. Oktober

Hoher Luftdruck setzt sich in den kommenden Tagen über Deutschland durch und festigt seine Position für Anfang November über dem östlichen Europa, so dass Deutschland in der südlichen und damit warmen Anströmung der Luftmassen verbleiben kann. In Folge daraus bilden sich in den Nächten vor allem in den Flusstälern, in Seenähe und entlang der Küste teils dichte Nebelfelder aus, welche sich tagsüber nur zögerlich auflösen können. Wenn das aber der Fall ist, scheint die Sonne von einem vielfach blauen Himmel und die Temperaturen steigen auf +14/+18 Grad, örtlich auch auf bis +20 Grad, während in Nebelgebieten die Werte mit +9/+14 Grad etwas frischer ausfallen können. Das Hochdrucksystem verändert im Zeitraum zwischen dem 1./3. November seine Position etwas und verlagert sein Kerngebiet direkt über Deutschland, so dass sich bis zum 3. November kaum etwas verändert - es bleibt bei einem Mix aus Sonne, Nebel und hochnebelartiger Bewölkung weitgehend trocken (Nebelnässe nicht ausgeschlossen). Und auch die Temperaturen verändern sich mit +13/+19 Grad, bzw. +8/+13 Grad kaum. Blickt man etwas weiter nach Norden, so sieht man in den Simulationen der Wettermodelle ein Tiefdrucksystem über dem europäischen Nordmeer, welches auf seiner Rückseite kalte Luftmassen nach Süden in Richtung Island/nördl. Skandinavien führt. In Folge daraus entstehen am südlichen Gradienten sog. Randtiefdrucksysteme, welche im Zeitraum zwischen dem 3./5. November vermehrt "Druck" aus das Hochdrucksystem ausüben können. So verlagert sich die Tiefdruckrinne langsam nach Süden, so dass das Hochdrucksystem sein Kerndruckgebiet etwas abschwächt, jedoch bis zum 5. November weitgehend das Wettergeschehen über Deutschland, Österreich und der Schweiz dominieren kann. So bleibt es voraussichtlich bei einem Wechselspiel aus Sonne, Nebel und Hochnebel weitgehend trocken und die Temperaturen befinden sich - je nach Sonnenscheindauer - mit Werten zwischen +7/+13 Grad, bzw. +14/+19 Grad im für die Jahreszeit zu warmen Bereich. Erst darüber hinaus kann die Tiefdruckaktivität über dem Norden höheren Einfluss auf das Wetter über Deutschland haben - welche Wetterentwicklungen möglich sind, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter Herbst Winter 2015/16.

Wetter November 2015 - Wetterprognose vom 26. Oktober

Ein Hochdrucksystem über dem östlichen Europa sorgt noch in den letzten Oktober Tagen im Verbund mit einem Tiefdrucksystem über dem Atlantik für einen kräftigen Warmluftschub aus südlichen Richtungen über die Alpen nach Deutschland, so dass die Temperaturen sich über dem Süden der +20 Grad Marke nähern, bzw. örtlich auch überschreiten können, während es über dem Nordosten und Norden mit +10/+15 Grad mit teils zähem Nebel entsprechend kühler bleiben kann. Im Detail wird es in der Temperaturentwicklung darauf ankommen, wie sich der frühmorgendliche Nebel auflösen wird, oder ob dieser sich in den bekannten Gebieten länger behaupten kann. Für Anfang November bleibt dieses Hochdrucksystem zunächst stationär über dem östlichen Europa erhalten, so dass sich beim Wetter zunächst wenig ändern wird. Geht es nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells, so verlagert sich das Hoch mit seinem Kerngebiet sogar noch weiter nach Westen und kann bis zum 5. November über Deutschland eine Hochdruckbrücke zum Azorenhoch aufbauen, während zeitgleich sich die Tiefdrucksysteme über dem skandinavischen Raum positionieren können. In Folge daraus bleibt es im Zeitraum zwischen dem 1./5. November weitgehend trocken und mit Tagestemperaturen - je nach Sonnenscheindauer - zwischen +9/+14 Grad, bzw. +15/+19 Grad für die Jahreszeit zu warm. Geht es nach der Simulation des europäischen Wettermodells, so ist dessen Berechnung der des amerikanischen Wettermodells sehr ähnlich, was im Zeitraum zwischen dem 1./5. November ebenfalls relativ trockenes und warmes Wetter zur Folge haben kann. Die Kontrollläufe stützen die Simulationen der Wettermodelle mehrheitlich, so dass ein warmer und trockener Start in den November - zum heutigen Stand - als sehr wahrscheinlich gilt. Erst im Zeitraum darüber hinaus können die Tiefdrucksysteme über dem skandinavischen Raum ihren Einfluss auf Deutschland ausweiten. Welche Konsequenzen das haben kann, klären wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter Herbst Winter 2015/16.

Wetter November 2015 - Wettertrend vom 25. Oktober

Mit einem Tiefdrucksystem vor Mitteleuropa und einem Hochdrucksystem über dem östlichen Europa dreht in den letzten Tagen des Oktobers nach der aktuellen Wettervorhersage die Grundströmung auf südliche Richtungen und sorgt nicht nur für weitgehend trockenes Wetter, sondern auch für Temperaturen, welche mit Werten zwischen +14/+19 Grad im "frühlingshaften" Bereich liegen können und so gar nicht der Jahreszeit-typischen Erwartung entsprechen. Betrachtet man die Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert, so liegt diese Ende Oktober in etwa zwischen +2/+5 Grad zu hoch. Bleibt das auch in den ersten November-Tagen noch so? Geht es nach der Simulation des amerikanischen Wettermodells, so ist die Frage mit einem klaren ja zu beantworten. Demnach drückt die atlantische Frontalzone das Hochdrucksystem weiter über das östliche Europa, so dass die Grundströmung nur sehr langsam von Süd auf Südwest drehen kann, was jedoch weiterhin den Zustrom warmer, bzw. milder Luftmassen nach Deutschland ermöglicht. Die Niederschlagsneigung ist nach dem amerikanischen Wettermodell weitgehend schwach ausgeprägt, kann jedoch - Aufgrund der möglichen Südwestwetterlage - über dem Westen und Nordwesten etwas höher ausfallen. Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so baut sich im Zeitraum zwischen dem 1./4. November eine Hochdruckbrücke zwischen dem Azoren- und Kontinentalhoch über dem westl. Russland auf, so dass nach dieser Simulation der Wettercharakter auch über dem Westen und Nordwesten von Deutschland weitgehend trocken ausfallen sollte und auch die Temperaturwerte im warmen Bereich verweilen können. Wie warm kann es werden? Die Kontrollläufe simulieren ein Temperaturspektrum, welches am 1. November zwischen +6/+18 Grad (Mittelwert: +15 Grad über dem Süden und Westen und +10/+11 Grad über dem Osten und Norden) und am 5. November zwischen +5/+16 Grad (Mittelwert: +10/+12 Grad) liegt. Die Abweichung gegenüber dem Jahreszeit-typischen Wert liegt trotz den allmählichen Temperaturrückgangs zum 5. November zwischen +2/+5 Grad. Nun sind Hochdrucksysteme im November nicht immer mit Sonnenschein gleichzusetzen, vielmehr können sich teils zähe Nebel- und Hochnebelfelder ausbilden, was die Temperaturen in den Nebelgebieten mit +5/+10 Grad auch kühler ausfallen lassen kann. In den letzten Tagen wurden vermehrt auch kühlere Varianten für das erste November-Drittel simuliert, sind diese nun vom "Tisch"? Dieser Frage gehen wir gegen 17:00 Uhr in einem neuen Witterungstrend zum Wetter Herbst Winter 2015/16 nach.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten November

Trübe Wetterstimmung im November - herrscht Hochdruck, schafft es die Sonne selten, den Nebel aufzulösen. Bei Tiefdruck gibt es bei nasskalten Temperaturen zumeist Erkältungswetter. Und dennoch hat das Wetter im November statistische Auffälligkeiten:

  • Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es zwischen dem 1. und 7. November Hochdruck
  • Zwischen dem 8. und 11. November hat sich schon des Öfteren der Winter gezeigt
  • Im zweiten Novemberdrittel beruhigt sich das Wetter zunehmend und Nebelwetter macht sich breit/div>
  • Das letzte Novemberdrittel ist häufig von Tiefdruck, kräftigen Winden und relativ milden Temperaturen geprägt

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