Der heutige Tag ist nach teils zäher Nebelauflösung vielfach sonnig, bevor zu den Nachmittagsstunden von Nordwesten die Bewölkung zunimmt, es bleibt aber weitergehend bei Temperaturen zwischen +10/+15 Grad trocken - nur direkt an der nordwestdeutschen Küste kann es leichten Regen geben. Am Freitag regnet es nördlich der Linie Saarbrücken - Berlin gelegentlich, sonst wechseln sich Wolken und Sonne ab. Ab den späten Nachmittagsstunden intensiviert sich im Westen der Regen und auch der Wind nimmt bei Temperaturen zwischen +7/+11 Grad im Norden und +10/+15 Grad im Süden zu. Das Niederschlagsband und das Windfeld überqueren in der Nacht auf Samstag Deutschland von West nach Ost. Die zu erwartenden Windgeschwindigkeiten liegen zwischen 30-70 km/h und können in exponierten Lagen auch bis 90 km/h erreichen. Am Samstag beruhigt sich von Westen das Wetter, es muss jedoch bei Temperaturen zwischen +10/+15 Grad weiterhin mit Schauern gerechnet werden. Zum heutigen Stand ist die ruhige Wetterphase am Samstag nur von kurzer Dauer, denn bereits zu den Abendstunden intensiviert sich der Niederschlag von Westen und der Wind wird zunehmend kräftiger. Das neuerliche Windfeld gehört zu einer Tiefdruckwelle, die sich in den Simulationen der Wettermodelle noch unterschiedlich entwickelt, so dass dessen Entwicklung im Detail noch abgewartet werden muss. Neuerlicher Sturm, an der Küste auch Orkan mit Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h sind jedoch äußerst wahrscheinlich. Das Wetter am Sonntag und Montag zeigt sich mit wechselhaften Wetter und stürmischen Böen weiterhin ungemütlich und die Temperaturen sinken mit +5/+10 Grad allmählich auf spät herbstliches Niveau ab. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 12:30 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Herbst/Winter 2013/14.

Anzeige

 

Erzählen Sie es Ihren Freunden, wenn Ihnen unsere Wetterprognosen gefallen

 

An Spannung beim Wetter soll es in den ersten Tagen im November nicht mangeln. Der sog. Westdrift sorgt dafür, dass Mitteleuropa in raschen Abständen von atlantischen Tiefdrucksystemen erfasst wird. So beginnt der 1. November im Nordwesten wechselhaft mit zeitweiligem Regen, während mit jedem Kilometer in Richtung Südosten die Wolkendecke auflockert und die Sonne sich des Öfteren blicken lassen wird. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Temperaturen mit +8/+11 Grad im Norden und +10/+15 Grad im Süden unterschiedlich verteilt sind. Zudem nimmt der Wind im Tagesverlauf zu und erreicht bis zum Abend Windgeschwindigkeiten zwischen 30-60 km/h. Am Samstag und Sonntag bleibt es wechselhaft mit zahlreichen Schauern, die zum Sonntag südlich der Mittelgebirge intensiver und länger anhaltend sein können. Der Wind bleibt mit Windgeschwindigkeiten zwischen 30-70 km/h stark, in exponierten Lagen mit bis zu 80 km/h auch stürmisch und nimmt im Laufe des Sonntags entlang der norddeutschen Küste mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h weiter zu, während der Wind im Süden nachlassen wird. Dieses windige Wechselspiel wird auch in der kommenden Woche dominierend bleiben. Der Grund ist die atlantische Frontalzone, welche sich mit einer Reihe an Tiefdrucksystemen über Mitteleuropa manifestieren wird. Das Zentraltief liegt zwischen dem 2./6. November über Skandinavien, so dass die Windströmung über Deutschland abwechselnd aus südwestlichen und nordwestlichen Richtungen kommen wird. Die Folge daraus sind schwankende Tagestemperaturen zwischen +5/+10 Grad und +9/+14 Grad. Die Gefahr eines neuerlichen Schnellläufers ist besonders zwischen dem 3. und 4. November gegeben, im Detail muss dieses Szenario noch abgewartet werden. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wetetrtrend zum Wetter im Herbst/Winter.
Das Wetter ist am 1. November in der Nordhälfte bereits regnerisch, während in Richtung Alpen noch vielfach die Sonne zum Vorschein kommen kann. Entsprechend unterschiedlich sind auch die Temperaturen mit +7/+12 Grad im Norden und bis +18 Grad im Süden verteilt. Im Tagesverlauf, bzw. in der Nacht auf Samstag nimmt der Wind mit Windgeschwindigkeiten zwischen 40-70 km/h erneut zu. Das kann als Beginn einer äußerst turbulenten und wechselhaften Wetterphase bezeichnet werden, welche zum heutigen Stand bis zum 6./8. November mit höherer Wahrscheinlichkeit anhalten wird. Geht es nach dem amerikanischen Wettermodell so kommt es im Zeitraum zwischen dem 2. und 8. November fast täglich zu Starkwindereignissen. Der Grund ist der Tiefdruckkern, welcher sich über Skandinavien positioniert. Deutschland wird von den dazugehörigen Randtiefsystemen rasch überquert, wobei Schnellläufersysteme mit Sturm, bzw. Orkan nicht ausgeschlossen sind. Etwas moderater simuliert es das europäische Wettermodell. Demnach baut sich von Südwesten phasenweise eine Hochdruckbrücke auf, was zumindest in den Gebieten südlich der Mittelgebirge nicht ganz so stürmisches und wechselhaftes Wetter zur Folge hat. Die Kontrollläufe bestätigen die zunehmende Wetterdynamik im Zeitraum zwischen dem 2./7. November mehrheitlich. Erst darüber hinaus zeigt sich eine Wetterberuhigung und auch eine langsam ansteigende Wahrscheinlichkeit für einen kälteren Witterungsabschnitt im zweiten November-Drittel. Mehr dazu gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Herbst/Winter.
Die Wetterentwicklung bleibt auch im November dynamisch und damit wechselhaft bis turbulent - soweit sind sich die Wettermodelle über die Großwetterlage einig. Das gegensteuernde Hoch über dem östlichen Europa wurde in den vergangenen Tagen schwächer simuliert - maßgebend bestimmt es das Geschehen noch am 1./2. November mit +10/+15 Grad und weitgehend trockenem Wetter. Bereits im Tagesverlauf des 2. November setzt von Westen neuerliche Niederschlag ein und zum 3. November wird das nächste Sturmtief in Aussicht gestellt. Anders ausgedrückt Startet der November ruhig, trocken und relativ warm, wird aber bis zum 5. November zunehmend windiger und wechselhafter. Das Grundströmungsmuster bleibt über Deutschland auf eine südwestliche Richtung eingestellt, so das die Temperaturen mit +9/+15 Grad weiterhin für die Jahreszeit zu mild sind. Interessant bleibt die Tatsache, dass der Jetstream zum 3./5. November auf dem Atlantik ein Maximum der Windgeschwindigkeiten von bis zu 310 km/h erreicht. Das zeigt welche Dynamik in der Höhe auf dem Atlantik vorherrschend ist - ob diese Dynamik eine neuerliche Wellenbewegung in Gang setzen kann und ob sich daraus winterliche Optionen ergeben, klären wir gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Wetter im Herbst/Winter.
Auch heute zeigen die Simulationen der Wettermodelle für die ersten November-Tage einen Zwischenhocheinfluss über Deutschland. Das Wetter gestaltet sich zwischen dem 1./3. November nach Nebelauflösung vielfach freundlich und mit Temperaturen zwischen +10/+15 Grad auch weiterhin warm, mit länger andauerndem Sonnenschein sind auch bis +17 Grad möglich. Zwischen dem 2./3. November kann sich auf dem Atlantik ein neuerliches Sturmtief zwischen Island, England und Skandinavien entwickeln, wobei dessen Kerndruck in den Simulationen mit bis zu 945 hPa erstaunlich niedrig ist. Verantwortlich für solch eine Tiefdruckentwicklung ist der relativ warme Atlantik und der gut ausgeprägte Kältepol zwischen Kanada, Grönland und dem nördlichen Skandinavien. Wie an einer Perlenschnur aufgezogen "rasen" die Tiefdrucksysteme entlang der Linie Neufundland, Island und Skandinavien auf Mitteleuropa zu. Ob sich der sog. Westdrift im ersten November-Drittel mit Sturm und Regen bis nach Mitteleuropa durchsetzen kann, klären wir gegen 15:00 Uhr in einem neuen Wettertrend zum Herbst/Winter.