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Wettervorhersage: Sommerhoch schwächelt nach Pfingsten - Temperaturrückgang zur Wochenmitte

| M. Hoffmann

Das Sommerhoch kippt nach Pfingsten etwas nach Westen ab und bringt Deutschland in den Einflussbereich des östlichen Hochdruckgradienten. Die Grundströmung dreht auf nördliche Richtungen, was einen Luftmassenaustausch zur Folge hat und die Temperaturen vom hochsommerlichen Bereich in den frühlingshaften Bereich zurückgehen lassen kann. Zum Ende der Woche aber dehnt sich das Hoch wieder nach Osten aus und bringt den Sommer zurück nach Deutschland.

Ein Luftmassenaustausch lässt die Temperaturen nach Pfingsten spürbar zurückgehen
Ein Luftmassenaustausch lässt die Temperaturen nach Pfingsten spürbar zurückgehen

Eine kleinräumige Störung zieht heute über Deutschland hinweg und bringt östlich einer Linie zwischen Münster und Nürnberg starke Bewölkung, welche den Sonnenschein phasenweise eintrüben kann. Mit Niederschlag ist jedoch nicht zu rechnen. Über dem Rest von Deutschland überwiegt bei aufgelockerter Bewölkung der Sonnenschein. Der Wind kommt schwach und über dem Nordosten phasenweise böig aus nördlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen nördlich einer Linie zwischen Münster und Berlin +20 bis +24 Grad und weiter nach Süden können sommerliche +24 bis +28 Grad und entlang des Rheingrabens bis +32 Grad zu erwarten sein.

Das Wetter am Pfingstmontag: viel Sonnenschein und sommerliche Temperaturen

Die kleine Störung zieht sich in der Nacht auf Pfingstmontag (25. Mai) weiter nach Süden zurück und löst sich im Tagesverlauf allmählich auf. Das lässt über dem Schwarzwald und der Schwäbischen Alb zum Nachmittag ein paar Quellwolken hochsteigen, doch ist nicht mit Niederschlag zu rechnen. Über dem Rest von Deutschland überwiegt die maximal mögliche Sonnenscheindauer, was die Temperaturen bei schwachen Windbewegungen aus nördlichen Richtungen über Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern auf +22 bis +26 Grad und weiter nach Süden auf bis +28 Grad und über dem Rheingraben und dem Südwesten örtlich auf bis +32 Grad ansteigen lassen kann.

26. Mai: Ein weiterer Sommertag

Das Sommerhoch bringt auch am 26. Mai (Dienstag) bei strahlend blauem Himmel vielerorts die maximal mögliche Sonnenscheindauer, die sich zum Nachmittag ganz über dem Norden sowie über dem Schwarzwald, der Schwäbischen Alb und dem Bayerischen Wald durch Quellwolken etwas eintrüben lässt. Der Wind kommt meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen und frischt zum Nachmittag über dem Norden böig aus nordwestlichen Richtungen kommend auf. Die Temperaturen erreichen +24 bis +28 Grad und örtlich bis +31 Grad. Zu den späten Nachmittagsstunden lassen sich durch Hebungsvorgänge über dem Südwesten - rund um den Schwarzwald - sowie über dem Alpenvorland ein paar Gewitter nicht ausschließen.

Luftmassenaustausch im Mai - Kühle Winde lassen die Temperaturen sinken

Das Sommerhoch verlagert sich im Zeitraum vom 27. Mai bis 29. Mai (Mi.-Fr.) von Mitteleuropa weiter in Richtung England, während am östlichen Gradienten des Hochdruckgebiets ein Tiefdrucksystem über Osteuropa nach Süden austrogen kann. Deutschland liegt zwischen den Fronten dieser beiden Wettersysteme, sodass der auffrischende Wind auf nördliche Richtungen dreht und die Temperaturen am Mittwoch nördlich einer Linie zwischen Köln und Nürnberg auf +17 bis +23 Grad absinken lassen kann. Weiter nach Süden können mit +24 bis +28 Grad und entlang des Rheingrabens mit über +30 Grad sommerliche Werte erreicht werden.

Am Donnerstag führt der böige Nordwind die kühleren Luftmassen auch nach Süden, was die Temperaturen über dem Norden auf +17 bis +23 Grad und über dem Süden auf bis +25 Grad zurückgehen lassen kann.

Am Freitag können mit +22 bis +26 Grad vielerorts wieder frühsommerliche bis sommerliche Temperaturen möglich werden.

Da das Hochdruckgebiet weiterhin in der Nähe von Deutschland liegt, ist bei aufgelockerter Bewölkung mit viel Sonnenschein zu rechnen und nennenswerter Niederschlag ist nicht zu erwarten.

Das Hoch verlagert sich nach Westen, was über Deutschland einen Luftmassenaustausch zur Folge hat
Das Hoch verlagert sich nach Westen, was über Deutschland einen Luftmassenaustausch zur Folge hat © www.meteociel.fr || wxcharts.com
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Wetter Deutschland – aktuell

Stand: 12.06.2026 14:00 Uhr
(Darstellung: akt. Tag von 00:00 bis 23:59 Uhr)

Max. Temp. 22,2 °C Kreuznach, Bad (Rheinland-Pfalz)
Min. Temp. -4,7 °C Zugspitze (Bayern)
Max. Böe 82,4 km/h Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg)
Max. Niederschlag 33,7 mm Seebach (Nationalpark Schwarzwald) (Baden-Württemberg)
Sonne (Ø) 0,5 h
Ø Temp. 12,7 °C
Wind (Ø) 15,0 km/h
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Luftdruck (Ø) 1.018,9 hPa

Top-5 Wetterwerte

  • Temperatur (°C) Station
    22,2 Kreuznach, Bad (Rheinland-Pfalz)
    22,1 Geisenheim (Hessen)
    21,0 Tönisvorst (Nordrhein-Westfalen)
    20,8 Trier-Zewen (Rheinland-Pfalz)
    20,7 Duisburg-Baerl (Nordrhein-Westfalen)
  • Temperatur (°C) Station
    -4,7 Zugspitze (Bayern)
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    3,4 Großer Arber (Bayern)
    4,1 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg)
    4,1 Fichtelberg (Sachsen)
  • Niederschlag (mm) Station
    33,7 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) (Baden-Württemberg)
    30,2 Neckargemünd-Kleingemünd (Baden-Württemberg)
    30,1 Vilsheim-Münchsdorf (Bayern)
    25,7 Heinrichsthal (Bayern)
    25,2 Baiersbronn-Mitteltal (Baden-Württemberg)
  • Windböe (km/h) Station
    82,4 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg)
    77,8 Weinbiet (Rheinland-Pfalz)
    77,8 Zugspitze (Bayern)
    75,6 Hohenpeißenberg (Bayern)
    72,0 Brocken (Sachsen-Anhalt)
  • Sonnenschein (h) Station
    7,1 Ueckermünde (Mecklenburg-Vorpommern)
    6,7 Arkona (Mecklenburg-Vorpommern)
    3,6 Görlitz (Sachsen)
    3,2 Rostock-Warnemünde (Mecklenburg-Vorpommern)
    1,8 Lindenberg (Brandenburg)

Daten: Deutscher Wetterdienst

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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