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Maiwetter bleibt turbulent: Gewitter und regional erhöhte Unwettergefahr

| M. Hoffmann

Turbulentes Maiwetter mit erhöhter Unwettergefahr. Auf dem Atlantik baut sich eine gigantische Hochdruckblase auf und reicht von den Azoren über Grönland bis zum Nordpol. Am östlichen Hochdruckgradienten werden polare Luftmassen über das europäische Nordmeer in Richtung England geschoben und initialisieren bis zum Wochenende ein Tiefdruckgebiet zwischen Island, England und Portugal. Die Tiefdruckaktivität liegt somit westlich von Mitteleuropa sodass Deutschland, Österreich und die Schweiz in den Einflussbereich einer instabilen Luftmassenanströmung aus südwestlichen Richtungen gelangen. Infolge daraus sind kräftige Schauer und Gewitter zu erwarten welche regional die Unwettergefahr ansteigen lassen können.

Instabile Luftmassen sorgen über Deutschland weiterhin für eine hohe Gewitteraktivität und Unwettergefahr © Martin Bloch
Instabile Luftmassen sorgen über Deutschland weiterhin für eine hohe Gewitteraktivität und Unwettergefahr © Martin Bloch

Die kräftigen Schauer und Gewitter der Nacht verlagern sich am Vormittag etwa nördlich einer Linie zwischen Köln und Berlin und lösen sich bis zu den Abendstunden allmählich auf. Weiter nach Süden beginnt der Tag bei wechselnder Bewölkung meist trocken und noch mit Sonnenschein doch ziehen von Süden rasch erneute - teils kräftige - Schauer und Gewitter auf die sich bis zum Abend südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Sachsen nach Norden ausdehnen können. Insbesondere entlang eines breiten Streifens zwischen dem Bodensee und dem Bayerischen Wald wird eine eine hohe Unwetteraktivität zu erwarten sein (Gewitterradar || Warnlagenbericht). Der Wind kommt über dem Norden schwach aus nördlichen und über dem Süden aus unterschiedlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen über dem Norden +10 bis +14 Grad und nach Süden können +17 bis +22 Grad erreicht werden. In Schauernähe kühlt es auf bis +10 Grad ab.

7. Mai: Gewitter ziehen ab - doch die Wetterlage bleibt labil

Der schwache Tiefdruckausläufer beginnt sich am 7. Mai (Donnerstag) über Deutschland aufzulösen. Die anfänglich noch hohe Schauer- und Gewitterneigung klingt ab den späten Nachmittagsstunden ab und spielt zum Abend keine Rolle mehr. Die anfänglich noch starke Bewölkung lockert im Tagesverlauf mehr und mehr auf und ermöglicht insbesondere über Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie etwas südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Nürnberg einige sonnige Momente. Der Wind kommt schwach aus überwiegend unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +14 bis +18 Grad und bei länger andauerndem Regen können +8 bis +12 Grad erwartet werden.

8. Mai: Kurze Wetterberuhigung - Sonne kehrt zurück

Die Reste des Tiefdruckgebietes sorgen am 8. Mai (Freitag) über Deutschland für wechselnde Bewölkung. Schauer sind möglich doch beschränken diese sich auf den äußersten Süden von Baden-Württemberg und Bayern. Verbreitet bleibt es sonnig und trocken. Der Wind kommt schwach aus überwiegend unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +15 bis +20 Grad und über dem Südwesten örtlich bis +22 Grad.

9. bis 11. Mai: Der Frühsommer über Deutschland mit kräftigen Schauern und Gewittern

Deutschland gelangt im Zeitraum vom 9. bis 11. Mai (Samstag, Sonntag und Montag) in eine südwestliche Anströmung labil geschichtete Luftmassen mit Gewitterpotenzial. So schieben sich immer wieder Wolkenfelder nach Deutschland und lösen zeitweilige Schauer und Gewitter aus welche regional kräftiger und insbesondere über dem Süden und Westen örtlich auch unwetterartig ausfallen können. Der Wind frischt phasenweise böig auf und die Temperaturen steigen auf +17 bis +23 Grad und können am Sonntag und Montag über den östlichen Landesteilen sommerliche +27 Grad möglich machen.

Die Temperaturen steigen zum Wochenende an, die teils unwetterartige Schauer- und Gewitteraktivität bleibt jedoch erhalten
Die Temperaturen steigen zum Wochenende an, die teils unwetterartige Schauer- und Gewitteraktivität bleibt jedoch erhalten © www.meteociel.fr || wxcharts.com
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Wetter Deutschland – aktuell

Stand: 20.05.2026 11:30 Uhr
(Darstellung: akt. Tag von 00:00 bis 23:59 Uhr)

Max. Temp. 21,2 °C Cottbus (Brandenburg)
Min. Temp. -3,0 °C Zugspitze (Bayern)
Max. Böe 74,5 km/h Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg)
Max. Niederschlag 15,3 mm Reichshof-Eckenhagen (Nordrhein-Westfalen)
Sonne (Ø) 0,8 h
Ø Temp. 12,9 °C
Wind (Ø) 11,9 km/h
Niederschlag (Ø) 1,92 mm
Luftdruck (Ø) 1.019,5 hPa

Top-5 Wetterwerte

  • Temperatur (°C) Station
    21,2 Cottbus (Brandenburg)
    21,2 Coschen (Brandenburg)
    21,1 Muskau, Bad (Sachsen)
    20,9 Klitzschen bei Torgau (Sachsen)
    20,6 Manschnow (Brandenburg)
  • Temperatur (°C) Station
    -3,0 Zugspitze (Bayern)
    3,9 Zwiesel (Bayern)
    4,0 Bertsdorf-Hörnitz (Sachsen)
    4,2 Sohland - Spree (Sachsen)
    4,7 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg)
  • Niederschlag (mm) Station
    15,3 Reichshof-Eckenhagen (Nordrhein-Westfalen)
    12,6 Liebenau-Haueda (Hessen)
    10,8 Borgentreich (Nordrhein-Westfalen)
    10,7 Hilgenroth (Rheinland-Pfalz)
    10,6 Wesertal-Lippoldsberg (Hessen)
  • Windböe (km/h) Station
    74,5 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg)
    66,6 Weinbiet (Rheinland-Pfalz)
    54,7 List auf Sylt (Schleswig-Holstein)
    54,7 Zugspitze (Bayern)
    52,9 Neuwied-Feldkirchen-Hüllenberg (Rheinland-Pfalz)
  • Sonnenschein (h) Station
    4,6 Görlitz (Sachsen)
    2,8 Großer Arber (Bayern)
    2,2 Waldmünchen (Bayern)
    2,0 Würzburg (Bayern)
    1,9 Freiburg (Baden-Württemberg)

Daten: Deutscher Wetterdienst

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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