Wetterwechsel im Mai: Unwetterpotenzial über Deutschland
Ein Wetterwechsel vollzieht sich im Verlauf der kommenden Woche. Der Grund ist ein Blockadehoch auf dem Atlantik, welches von den Azoren bis weit nach Grönland in den Polarwirbel hineinreicht und diesen an seinem östlichen Gradienten nach Süden ausströmen lässt. So gelangt die kalte Luft polaren Ursprungs bis zum 7. Mai auf den Atlantik und befeuert dort Tiefdrucksysteme welche immer wieder Deutschland erreichen und mit kräftigen Schauern und Gewittern für teils unwetterartige Wetterereignisse sorgen können.

Über Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Sachsen und Thüringen sind heute noch längere sonnige Abschnitte zu erwarten. Über dem Rest von Deutschland verdichtet sich von Südwesten die Bewölkung und im Tagesverlauf gibt es immer wieder Schauer und Gewitter, deren Schwerpunkt zum Nachmittag und in den Abendstunden zwischen Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen sowie dem südlichen Niedersachsen liegen kann (Gewitterradar). Der Wind kommt schwach aus südwestlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen +20 bis +25 Grad und gehen in Schauernähe auf +15 bis +18 Grad zurück.
5. bis 7. Mai: Unwettergefahr - Kräftiger Schauer und Gewitter treffen auf Deutschland
Sonnige Momente sind im Zeitraum von Dienstag vom 5. bis 7. Mai (Dienstag, Mittwoch und Donnerstag) eher selten. Der Grund ist ein Tiefdruckgebiet, welches sich über Deutschland eindreht und mit einem quasistationären Verhalten für teils länger andauernden und ergiebigen Niederschlag sorgen kann. Der Schwerpunkt der Niederschläge ist am Dienstag und Mittwoch entlang eines breiten Streifens zwischen Nordrhein-Westfalen und Brandenburg und ab Mittwochabend und Donnerstag südlich einer Linie zwischen dem Saarland und Berlin zu erwarten. Regional lassen sich unwetterartige Regensummen nicht ausschließen nicht ausschließen. Der Wind kommt meist schwach aus unterschiedlichen Richtungen und erreichen die Temperaturen am Dienstag noch +17 bis +23 Grad, so sinken diese bis Donnerstag auf +10 bis +15 Grad ab und können mit Sonnenschein bis +17 Grad und bei Regen bis +7 Grad möglich machen.
8. Mai: Nach dem Tief - Frühlingswetter kehrt zurück - doch bliebt die Schauer- und Gewittergefahr erhalten
Das Tiefdruckgebiet zieht am 8. Mai (Freitag) nach Nordosten ab und Deutschland gelangt mit einem auffrischenden Wind aus nördlichen Richtungen in eine Rückseitenströmung. Bei auflockernder Bewölkung klingen die Niederschläge ab und die Temperaturen erreichen +17 bis +23 Grad. Im Tagesverlauf verdichtet sich die Bewölkung von Südwesten und über Teilen von Baden-Württemberg und Bayern sind zum späten Nachmittag und zum Abend Schauer und Gewitter möglich. Über den Rest von Deutschland bleibt es trocken.
9. Mai: Gewitterzellen über Süddeutschland
Deutschland liegt am 9. Mai zwischen den Fronten eines Tiefdrucksystems auf dem Atlantik und einer Hochdruckbrücke, die sich über Mitteleuropa aufbaut und eine Querverbindung in Richtung Island und Grönland anstrebt. In einem gradientenschwachen Wetterumfeld kommt es zu wechselnder Bewölkung, wobei die Temperaturen auf +17 bis +23 Grad ansteigen - entlang des Rheingrabens sowie über den westlich gelegenen Ballungsgebieten sind bis +25 Grad möglich. Im Tagesverlauf bilden sich vermehrt Quellwolken aus, die südlich einer Linie zwischen Köln und Nürnberg zu teils kräftigen Schauern und Gewittern führen können. Weiter nach Norden bleibt der Himmel zwar wechselnd bewölkt, doch bleibt es dort weitgehend trocken.

- 13:00 Uhr: Wetterprognose - Die Eisheilgen und der Frühsommer stehen sich zu Christi Himmelfahrt gegenüber.
Wetter Deutschland – aktuell
Top-5 Wetterwerte
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Temperatur (°C) Station 21,2 Cottbus (Brandenburg) 21,2 Coschen (Brandenburg) 21,1 Muskau, Bad (Sachsen) 20,9 Klitzschen bei Torgau (Sachsen) 20,6 Manschnow (Brandenburg) -
Temperatur (°C) Station -3,0 Zugspitze (Bayern) 3,9 Zwiesel (Bayern) 4,0 Bertsdorf-Hörnitz (Sachsen) 4,2 Sohland - Spree (Sachsen) 4,7 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg) -
Niederschlag (mm) Station 15,3 Reichshof-Eckenhagen (Nordrhein-Westfalen) 12,6 Liebenau-Haueda (Hessen) 10,8 Borgentreich (Nordrhein-Westfalen) 10,7 Hilgenroth (Rheinland-Pfalz) 10,6 Wesertal-Lippoldsberg (Hessen) -
Windböe (km/h) Station 74,5 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg) 66,6 Weinbiet (Rheinland-Pfalz) 54,7 List auf Sylt (Schleswig-Holstein) 54,7 Zugspitze (Bayern) 52,9 Neuwied-Feldkirchen-Hüllenberg (Rheinland-Pfalz) -
Sonnenschein (h) Station 4,6 Görlitz (Sachsen) 2,8 Großer Arber (Bayern) 2,2 Waldmünchen (Bayern) 2,0 Würzburg (Bayern) 1,9 Freiburg (Baden-Württemberg)











