Wetter Mai: Nach Sommertag - Temperatursturz und unwetterartiger Regen
Das blockierende Hoch über Deutschland verlagert sich in den kommenden Stunden etwas weiter nach Osten und lässt einen Tiefdruckausläufer zwischen England und Frankreich näher an Deutschland heranrücken. So nimmt von Westen die Schauer- und Gewitteraktivität zu und dehnt sich zum Start in die neue Woche über ganz Deutschland aus. Insbesondere über dem Süden lassen sich mit einem quasistationärem verhalten unwetterartige Regensummen nicht ausschließen. Erreichen die Temperaturen anfangs noch sommerliche Werte so kommt es zum Beginn der neuen Woche zu einem regelrechten Temperatursturz.

Ein Tiefdruckausläufer zwischen England und Frankreich dehnt sich heute weiter in Richtung Deutschland aus und sorgt im Tagesverlauf für zunehmende Bewölkung. Zum Nachmittag sind über Teilen von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, dem westlichen Hessen sowie über Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen die ersten - lokalen - Schauer und Gewitter (Gewitterradar) möglich. Sonst bleibt es verbreitet trocken und etwa östlich einer Linie zwischen Ulm und Rostock auch sonnig. Der Wind kommt schwach aus südlichen Richtungen und kann über dem Norden phasenweise böig auffrischen. Mit + 22 bis + 26 Grad und örtlich mit bis + 28 Grad sind vielerorts sommerliche Temperaturen zu erwarten.
3. Mai: Gewitter breiten sich von Westen aus - Osten noch sommerlich warm
Der Tiefdruckausläufer verlagert sich am 3. Mai (Sonntag) weiter nach Deutschland und sorgt bis zum späten Nachmittag für eine fast vollständige Eintrübung des Sonnenscheins. Westlich einer Linie zwischen dem Schwarzwald und Rostock kommt es im Tagesverlauf immer wieder zu regionalen Schauern und Gewittern. Der Wind kommt schwach aus überwiegend unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen erreichen über dem Osten +24 bis +28 Grad örtlich sogar bis +29 Grad während mit den Schauern über dem Westen die Werte auf bis +18 Grad zurückgehen können.
4. bis 6. Mai: Unwettergefahr über Teilen Deutschlands - Temperatursturz auf unter 10 Grad
Zum Start in die neue Woche verlagert sich das Kerngebiet der kleinräumigen Störung direkt über Deutschland und dreht sich bis zur Wochenmitte direkt über Deutschland ein. So kommt der Wind schwach aus unterschiedlichen Richtungen und am Montag ist mit einer von West nach Ost voranschreitenden Schauer- und Gewitterlinie zu rechnen, die sich am Dienstag und Mittwoch südlich einer Linie zwischen Köln und Berlin quasi stationär verhält und zu teils unwetterartigen Regensummen führen kann. Weiter nach Norden klingt der Niederschlag ab und über Teilen von Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kann häufiger die Sonne zum Vorschein kommen. Die Temperaturen erreichen am Montag +20 bis +25 Grad und gehen bis zur Wochenmitte auf +10 bis +15 Grad zurück und können über Baden-Württemberg und Bayern mit länger andauerndem Niederschlag deutlich unter der +10 Grad Marke verweilen.
7. Mai: Auflockerungen, aber Temperaturen bleiben unterdurchschnittlich
Der kleinräumige Tiefdruckausläufer löst sich am 7. Mai (Donnerstag) über Deutschland allmählich auf. Die Wolkenlücken werden größer, und die Niederschläge klingen ab. So kommt es zu einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken und bei einem schwachen Wind aus unterschiedlichen Richtungen steigen die Temperaturen - je nach Sonnenscheindauer - auf +10 bis +15 Grad und örtlich auf bis +18 Grad an.

- 13:00 Uhr: Eisheilige oder Sommerwetter - Die Wetterentwicklung steht vor einem Scheideweg
Wetter Deutschland – aktuell
Top-5 Wetterwerte
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Temperatur (°C) Station 21,9 Potsdam (Brandenburg) 21,5 Langenlipsdorf (Brandenburg) 21,4 Manschnow (Brandenburg) 21,4 Klipphausen-Garsebach (Sachsen) 21,4 Coschen (Brandenburg) -
Temperatur (°C) Station -3,0 Zugspitze (Bayern) 3,9 Zwiesel (Bayern) 4,0 Bertsdorf-Hörnitz (Sachsen) 4,2 Sohland - Spree (Sachsen) 4,7 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg) -
Niederschlag (mm) Station 15,6 Reichshof-Eckenhagen (Nordrhein-Westfalen) 13,3 Leinefelde (Thüringen) 12,6 Liebenau-Haueda (Hessen) 12,4 Hilgenroth (Rheinland-Pfalz) 10,8 Borgentreich (Nordrhein-Westfalen) -
Windböe (km/h) Station 74,5 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg) 66,6 Weinbiet (Rheinland-Pfalz) 56,9 Zugspitze (Bayern) 55,1 Wasserkuppe (Hessen) 54,7 List auf Sylt (Schleswig-Holstein) -
Sonnenschein (h) Station 4,8 Görlitz (Sachsen) 2,8 Großer Arber (Bayern) 2,7 Waldmünchen (Bayern) 2,1 Freiburg (Baden-Württemberg) 2,0 Würzburg (Bayern)











