Wetter Mai - Blitz und Donner beenden das Sommerwetter
Sommerliche Temperaturen Anfang Mai - dann kippt das Wetter. Eine Omegastruktur lässt die Temperaturen bis zum 3. Mai mit bis zu +28 Grad mancherorts in den sommerlichen Bereich ansteigen. Doch was zunächst noch mit einer maximal möglichen Sonnenscheindauer beginnt, trübt sich im weiteren Verlauf ein. Der Grund ist das abkippen des Hochdrucksystems nach Osten und während zur gleichen Zeit Polarluft auf den Atlantik ausströmt, greift ein Tiefdrucksystem über England mit seinen Ausläufern auf Deutschland über - die Folge: kräftige Schauer und Gewitter mit einem Rückgang der Temperaturen.

Das Hoch liegt heute direkt über Deutschland und ermöglicht so ungestörter Sonnenschein. Der böige Ostwind schwächt sich ab und dreht im Tagesverlauf auf südöstliche Richtungen. Die Luftmasse ruht und die Temperaturen steigen verbreitet auf +20 bis +25 Grad an. Zum Nachmittag spenden ein paar hohe Schichtwolken über dem äußersten Nordosten etwas Schatten. Mit Niederschlag ist nicht zu rechnen.
2. Mai: Im Westen erste Gewitter - im Osten noch Sommerwärme
Das Hochdruckgebiet verlagert seinen Schwerpunkt am Samstag (2. Mai) weiter nach Osten und macht den Weg frei für einen Tiefdruckausläufer, der sich über England eindreht und auf seiner Vorderseite mit einer südlichen Anströmung der Luftmassen zunehmend feuchte und warme Luftmassen nach Deutschland führt. So nimmt die Bewölkung im Tagesverlauf etwa westlich einer Linie zwischen dem Bodensee und Berlin zu und zu den Nachmittagsstunden sind über Teilen von Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein die ersten Schauer und Gewitter zu erwarten. Weiter nach Osten bleibt es noch verbreitet sonnig und trocken. Die Werte erreichen +20 bis +25 Grad und örtlich sind mit bis +28 Grad sommerliche Temperaturen zu erwarten.
3 Mai - Das Tief erreicht Deutschland - Gewitter und Temperatursturz auf bis +14 Grad
Das kleinräumige Tiefdruckgebiet verlagert sich am 3. Mai (Sonntag) von England in Richtung Deutschland und dreht sich zu den Nachmittagsstunden im Bereich zwischen Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen ein. So zeigt sich der Himmel überwiegend stark bewölkt und von Westen ziehen teils kräftige Schauer und Gewitter auf, welche bis zu den Abendstunden auch die östlichen Landesteile erreichen können. Der Wind frischt böig aus südwestlichen Richtungen kommend auf und lässt die Temperaturen über Brandenburg, Berlin, Sachsen sowie dem östlichen Bayern auf sommerliche +28 Grad ansteigen. Weiter nach Westen pendeln sich die Werte auf +20 bis +25 Grad ein und gehen über den Westen in Schauernähe auf +14 bis +18 Grad zurück.
4. bis 6. Mai: Vom Sommer zurück in den Frühling - Dauerregen möglich
Das Tiefdruckgebiet wird vom Hochdruckblock über Osteuropa blockiert und dreht über Deutschland seine Runden. So kommt es im Zeitraum vom 4. bis 6. Mai (Montag, Dienstag und Mittwoch) bei überwiegend starker bis wechselnder Bewölkung zu zeitweiligem Niederschlag, welcher regional schauerartig verstärkt und von Gewittern begleitet werden kann. Kräftiger fällt der Niederschlag am Dienstag und Mittwoch über Teilen von Baden-Württemberg und Bayern aus. Der Wind kommt überwiegend schwach aus unterschiedlichen Richtungen und die Temperaturen gehen von Montag mit +15 bis +20 Grad bis zur Wochenmitte auf +14 bis +18 Grad zurück. Bei länger andauerndem Regen orientieren sich die Temperaturen mehr an der +10-Grad-Marke, während in den kurzen sonnigen Momenten durchaus bis +20 Grad möglich sein können.
Nächste Aktualisierung der Wetterprognose- 13:00 Uhr: Der mögliche Super-El-Niño und die Folgen für das Wetter im Sommer und Winter
Wetter Deutschland – aktuell
Top-5 Wetterwerte
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Temperatur (°C) Station 22,2 Manschnow (Brandenburg) 21,9 Potsdam (Brandenburg) 21,8 Geisenheim (Hessen) 21,8 Muskau, Bad (Sachsen) 21,5 Berlin-Tempelhof (Berlin) -
Temperatur (°C) Station -3,0 Zugspitze (Bayern) 3,9 Zwiesel (Bayern) 4,0 Bertsdorf-Hörnitz (Sachsen) 4,2 Sohland - Spree (Sachsen) 4,7 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg) -
Niederschlag (mm) Station 15,6 Gülzow-Prüzen (Mecklenburg-Vorpommern) 15,6 Reichshof-Eckenhagen (Nordrhein-Westfalen) 14,5 Leinefelde (Thüringen) 13,7 Alsfeld-Eifa (Hessen) 13,5 Hilgenroth (Rheinland-Pfalz) -
Windböe (km/h) Station 74,5 Feldberg - Schwarzwald (Baden-Württemberg) 72,0 Bremerhaven (Bremen) 67,7 Weinbiet (Rheinland-Pfalz) 57,2 Xanten (Wasserwerk) (Nordrhein-Westfalen) 56,9 Zugspitze (Bayern) -
Sonnenschein (h) Station 5,1 Görlitz (Sachsen) 2,8 Großer Arber (Bayern) 2,7 Waldmünchen (Bayern) 2,6 Bremen (Bremen) 2,4 Würzburg (Bayern)












