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Das Wetter im Mai - Zwischen Vollfrühling und Eisheilige

| M. Hoffmann

Kräftige Schauer und Gewitter ziehen heute nach Osten und lassen das lokale Unwetterpotenzial ansteigen. Die Schauer und Gewitter ziehen zum Abend nach Osten ab, kehren jedoch zum Start in die neue Woche über den Nordosten nach Deutschland zurück und lösen sich am Montagabend über den Mittelgebirgen auf. Nachfolgend setzt sich ein Hochdrucksystem über Deutschland durch - die Niederschläge klingen ab, die Sonnenstunden nehmen zu und die Temperaturen steigen zum Ende der Woche in den frühlingshaften Bereich an. Ist das der Durchbruch für den Frühsommer im Mai, oder droht mit einem Durchbruch polarer Luftmassen ein weiterer Wettersturz mit verfrühten Eisheiligen?

Kühles und regnerisches Maiwetter oder der Durchbruch des Vollfrühlings mit frühsommerlichen Temperauture?
Kühles und regnerisches Maiwetter oder der Durchbruch des Vollfrühlings mit frühsommerlichen Temperauture?

Kräftige Schauer und Gewitter ziehen heute von West nach Ost, was insbesondere über Teilen von Hessen, dem südlichen Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, dem nördlichen Bayern sowie Sachsen, Brandenburg, Berlin und zum Abend auch über Mecklenburg-Vorpommern zu teils unwetterartigen Niederschlagsereignissen führen kann (Warnlagenbericht || Gewitterradar). Ist die Gewitterfront durch, lockert die Bewölkung auf, die Schauer fallen in sich zusammen und die Sonne kommt häufiger zum Vorschein. Die Temperaturen erreichen vor der Front noch bis +18 Grad und sinken nachfolgend auf +11 bis +15 Grad ab. In Schauernähe können die Werte unter die +10 Grad-Marke abfallen.

Trotz Nordwind - Frühlingshafte Temperaturen möglich

Zum Start in die neue Woche zieht der Niederschlagscluster über Mecklenburg-Vorpommern weiter nach Süden und sorgt bis zum Nachmittag nördlich der Linie zwischen Köln und Dresden für zeitweiligen Niederschlag, welcher sich im Tagesverlauf abschwächt und zum Abend auflöst. Weiter nach Süden trocknet es ab, doch sind südlich der Donau staubedingte Niederschläge an den Alpen zu erwarten. Zeigt sich der Himmel entlang eines breiten Streifens zwischen Münster und Berlin überwiegend stark bewölkt, mehren sich weiter nach Norden und Süden die sonnigen Momente. Im weiteren Verlauf der Woche setzt sich mit viel Sonnenschein ein Hochdrucksystem über Deutschland durch. Der Hochdruckkern liegt jedoch westlich von Deutschland, sodass mit einem unangenehm böigen Wind aus nördlichen Richtungen zu rechnen ist. Durch die zunehmende Sonnenscheindauer steigen die Temperaturen über der Südhälfte im Wochenverlauf auf +15 bis +20 Grad an und machen über dem Südwesten frühsommerliche +23 Grad möglich. Etwas frischer bleibt es über der Nordhälfte. Wer es genauer wissen möchte: Wetter April 2026.

Ein Hochdruckkeil strebt westlich von Deutschland weit nach Norden auf und meridionalisiert das Strömungsmuster
Ein Hochdruckkeil strebt westlich von Deutschland weit nach Norden auf und meridionalisiert das Strömungsmuster © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Im Mai - Zwischen den Eisheiligen und dem Frühsommer

Der Polarwirbel ist im Mai zwar stark gestört und befindet sich im Auflösungsprozess, doch führt dieser Zustand häufiger zu Polarluftvorstößen in Richtung Mitteleuropa, welche gemeinhin als Eisheilige bekannt sind. Bei genauerer Betrachtung sind die Eisheiligen jedoch mehr ein Mythos als eine Singularität - sie sind zufällig. Doch die Zufälle haben ihren Ursprung in dem sich weiter zersetzenden Polarwirbel, welcher unter bestimmten Voraussetzungen noch für turbulentes Maiwetter sorgen kann.

Blockadehoch wirbelt die Wetterprognosen durcheinander

Wer bei uns schon eine Weile zu Gast ist, der kennt das seit Wochen omnipräsente Blockadehoch über den nördlichen Breiten, welches sich jetzt auf den Atlantik verlagert und sich bis zum Ende der Woche auf dem Atlantik aufbaut. Mit einem Durchbruch der atlantischen Frontalzone ist bis in den Mai hinein nicht zu rechnen. Stattdessen wird sich mit einer höheren Wahrscheinlichkeit das meridional verlaufende Strömungsmuster erhalten können und ob dabei kühles und nasses oder frühsommerlich warmes Maiwetter herausspringt, hängt von der Hochdruckposition ab.

Die absolut gestörte Zirkulation

Die Wetterprognose des europäischen Wettermodells berechnet einen Erhalt des Blockadehochs auf dem Atlantik mit einem weiteren Hochdruckcluster zwischen Kanada und Grönland - die absolut gestörte Zirkulation erhält sich bis in den Mai. Warum absolut gestört? Ganz einfach - von der Frontalzone ist nichts mehr übrig und sie kann sich im Bereich zwischen dem östlichen Kanada und Grönland auch nicht mehr regenerieren.

Die Folge daraus ist eine meridionale Grundströmung, die polare Luftmassen aus nördlichen Richtungen nach Europa austrogen lassen kann. Ob diese dann Deutschland auch erreichen können, bleibt abzuwarten, doch sind es genau solche Konstellationen, welche dem Frühsommer Anfang Mai mit +14 bis +18 Grad noch einen ordentlichen Dämpfer verpassen können.

Vollfrühling im Mai

Anders die Wettervorhersage des amerikanischen Wettermodells. Das Hoch zwischen Kanada und Grönland schiebt bis in den Mai polare Luftmassen über Grönland nach Süden und drückt das Blockadehoch auf dem Atlantik weiter nach Süden. Zeitgleich kommt der Cluster des Polarwirbels zwischen der Barentssee und Skandinavien nicht zustande, sodass sich das Hoch vom Atlantik weiter in Richtung Skandinavien entwickeln kann.

Das hat über Deutschland, die Schweiz und Österreich überwiegend sonniges und trockenes Wetter zur Folge, was die Temperaturen mit +16 bis +21 Grad und örtlich bis +24 Grad in den frühsommerlichen Bereich ansteigen lassen kann - der Vollfrühling im Mai.

Zu trockenes Wetter

Die gestörte Zirkulation aber berechnen beide Vorhersage-Modelle und so ist abseits der Niederschläge von heute und morgen bis in den Mai hinein kaum nennenswerter Regen mehr zu erwarten.

Zwischen Vollfrühling und drohendem Kaltluftvorstoß im Mai
Zwischen Vollfrühling und drohendem Kaltluftvorstoß im Mai © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Der Wettertrend Mai der KI-Modelle

KI-Modelle bewerten die Wetterentwicklung anders als die physikalisch numerischen Modelle. Sie berechnen die aktuelle Entwicklung und simulieren anhand vergangener Daten ähnlicher Wetterlagen in die Zukunft. Das hat in den vergangenen Monaten schon häufiger zu beeindruckenden Ergebnissen geführt, bei denen die KI des amerikanischen Wettermodells öfters mal daneben lag, die KI des europäischen Prognosemodells aber hervorragende Ergebnisse erzielen konnte.

Frühsommer und Eisheilige - Uneinigkeit auch in den KI-Prognosen

Die KI-Prognose des amerikanischen Wettermodells simuliert eine etwas eigenartige Formation, welche das Maiwetter im wahrsten Sinne ins Wasser fallen lassen kann. Ein Höhentief dreht sich über Mitteleuropa ein und kühlt die Temperaturen mit +4 bis +8 Grad in den nasskalten Bereich ab. Zeitweiliger Niederschlag komplettiert die wenig frühlingshafte Wetterlage und mit einer absinkenden Schneefallgrenze ist ab den höheren mittleren Lagen mit winterlichen Wetterbedingungen zu rechnen.

Die Europäer belassen die Hochdruckblase im Bereich zwischen England, Skandinavien und Deutschland. Das ruhige, sonnige und auch trockene Wetter erhält sich und kann im Mai mit Temperaturen von +17 bis +23 Grad zu frühsommerlichen Werten führen.

Unterschiede auch in den KI-Maiprognosen - Kaltlufttropfen oder Frühsommer
Unterschiede auch in den KI-Maiprognosen - Kaltlufttropfen oder Frühsommer © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Die Wettervorhersage auf den Punkt gebracht: Das Wetter im Mai steht auf der Kippe

Die Vorhersage-Modelle und auch die KI-Prognosen berechnen weiterhin unterschiedliche Maiprognosen. Abwarten ist also angesagt und vieles hängt davon ab, wie sich das Blockadehoch auf dem Atlantik in den kommenden Tagen entwickeln wird. Entfleucht es nach Kanada, so ist es um den Frühsommer Anfang Mai nicht gut bestellt. Verweilt das Blockadehoch auf dem Atlantik, besteht die Möglichkeit eines Hochdruckrückens in Richtung Mitteleuropa.

Welches Wetter wahrscheinlich ist

Die Clusteranalyse berechnet im Moment nur noch 3 mögliche Cluster für Anfang Mai - was ungewöhnlich ist. Ganze 100 Prozent dieser Cluster entfallen auf ein Blocking zwischen dem Atlantik und Grönland. Der Vollfrühling im Mai ist zwar nicht unmöglich, wird aber mit einer meridional verlaufenden Grundströmung einen schweren Stand haben.

Bemerkenswert ist die Clusteranalyse deshalb, da frühzeitig keine anderen großskaligen Ereignisse mehr in Betracht gezogen werden und auch andere Blockingereignisse - wie bspw. über den nördlichen Breiten - aus den Prognosen genommen wurden.

Welche Wetterentwicklung wahrscheinlich ist

Die Kontrollläufe bestätigen weder das eine noch das andere. Kein klassisches Blocking auf dem Atlantik, aber auch keine reaktive Frontalzone - vielmehr ein mannigfaltiger Sumpf aus den Möglichkeiten. Schaut man genauer hin, so hat sich in den vergangenen 24 Stunden eine Korrektur ergeben. Das Temperaturniveau steigt zwar im Verlauf der kommenden Woche wieder an, sackt jedoch zum Wochenende wieder ab und pendelt sich mit Temperaturen von +12 bis +14 Grad in einem für April typischen Bereich ein.

Bis Mai steigt das Temperaturniveau an, was mit Temperaturen von +15 bis +17 Grad eine Anomalie von +0,5 bis +1,5 Grad zur Folge haben kann. Zum Frühsommer fehlt aber noch ein ganzes Stück.

Die Regenprognose

Die Niederschlagssignale sind vom 21. bis 25. April nicht vorhanden. Darüber hinaus steigt die Niederschlagsaktivität in den schwach erhöhten Bereich an. Viel an Niederschlag - und das haben die Vorhersage- und KI-Modelle gemeinsam - wird vom 21. April bis Anfang Mai nicht zu erwarten sein.

Keine klare Struktur - bis in den Mai hinein ist noch vieles an Wetterentwicklungen möglich
Keine klare Struktur - bis in den Mai hinein ist noch vieles an Wetterentwicklungen möglich © www.meteociel.fr || wxcharts.com
Wettertrend: Temperaturprognose für Deutschland
Datum Temperaturspektrum Temperaturmittelwert
25. April 2026 +4 bis +19 Grad +11 bis +15 Grad
29. April 2026 +5 bis +24 Grad +12 bis +14 Grad
4. Mai 2026 +5 bis +25 Grad +15 bis +17 Grad
Diagramm Temperaturen Mai 2026
Die Wahrscheinlichkeiten der Kontrollläufe Mai 2026 von zu kalt, normal, zu warm im Vergleich zum vieljährigen Mittelwert (1961 bis 1990)

Unsere Einschätzung der kommenden Wetterentwicklung

Kurz zur Verifikation unserer These vom 13. April für das Wetter Anfang Mai. Die These lautete:

Das Blockadehoch ist omnipräsent und wird das Wetter unserer Erfahrung nach noch bis in den Mai hinein dominieren können. Das Muster ist prädestiniert für ein Omegahoch im Bereich zwischen England und Skandinavien, in dessen Einflussbereich Deutschland gelangen kann. Der Frühling ist unserer These nach deutlich wahrscheinlicher als beispielsweise ein Durchbruch der Frontalzone. These der Maiprognose vom 13. April 2026

Die Vorhersage-Modelle rücken von unserer These zu einer Omegastruktur wieder etwas ab, doch bleibt der Ansatz hierfür in der Wetterprognose des europäischen Wettermodells erhalten. Die Clusteranalyse aber zeigt, dass die Omegawetterlage zwar möglich ist, sich diese dann aber auf dem Atlantik befinden kann. Knapp daneben wäre in diesem Fall auch daneben. Schaun mer mal, was daraus in den kommenden Tagen wird.

Ende April - Anfang Mai: These eines Omegahochs
Ende April - Anfang Mai: These eines Omegahochs © www.meteociel.fr || wxcharts.com

Wetterdaten Mai 2026

Wetter- und Klimabilanz für Deutschland im Mai 2026.
Abweichung/Sollerfüllung zum vieljährigen Klimamittel:
1961/1990 1991/2020

Ø Temp. 11,3 °C -0,7 °C -1,8 °C
Sonne (Ø) 121,0 h 61 % 57 %
Niederschlag (Ø) 50,58 mm 69 % 70 %
Wind (Ø) 11,2 km/h
Max. Temp. 29,4 °C Cottbus
Min. Temp. -13,6 °C Zugspitze
Max. Böe 100,1 km/h Weinbiet
Max. 24h Niederschlag 70,4 mm Ochtrup (West)
Eistage 0.03 150 % 300 %
Frosttage 0.48 65 % 83 %
Bodenfrosttage 3.22 141 % 132 %
Schneetage 0.06 86 % 300 %
Sommertage 1.3 60 % 37 %

Top-10 Extremwerte Mai 2026

  • Wert Datum Station Bundesland
    29,4 03.05.2026 Coschen Brandenburg
    29,4 03.05.2026 Cottbus Brandenburg
    29,3 03.05.2026 Berlin-Marzahn Berlin
    29,3 03.05.2026 Potsdam Brandenburg
    29,1 03.05.2026 Berlin-Buch Berlin
    29,0 03.05.2026 Jena (Sternwarte) Thüringen
    29,0 03.05.2026 Kiefersfelden-Gach Bayern
    29,0 03.05.2026 Möckern-Drewitz Sachsen-Anhalt
    28,9 03.05.2026 Langenlipsdorf Brandenburg
    5,0 19.05.2026 20098
  • Wert Datum Station Bundesland
    -13,6 12.05.2026 Zugspitze Bayern
    -4,6 12.05.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    -3,5 12.05.2026 Großer Arber Bayern
    -3,3 01.05.2026 Piding Bayern
    -3,2 12.05.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    -3,1 08.05.2026 Barth Mecklenburg-Vorpommern
    -3,0 01.05.2026 Oberstdorf Bayern
    -2,9 01.05.2026 Schorndorf-Knöbling Bayern
    -2,8 17.05.2026 Meßstetten-Appental Baden-Württemberg
    -2,7 01.05.2026 Oberhaching-Laufzorn Bayern
  • Wert Datum Station Bundesland
    70,4 04.05.2026 Ochtrup (West) Nordrhein-Westfalen
    67,2 05.05.2026 Tonna-Gräfentonna Thüringen
    66,6 06.05.2026 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    64,7 10.05.2026 Höheischweiler Rheinland-Pfalz
    63,1 05.05.2026 Possen Thüringen
    63,0 05.05.2026 Hessisch Lichtenau-Velmeden Hessen
    60,0 05.05.2026 Langensalza, Bad-Großwelsbach Thüringen
    58,5 05.05.2026 Börde-Hakel-Hakeborn Sachsen-Anhalt
    56,2 10.05.2026 Pirmasens Rheinland-Pfalz
    55,1 05.05.2026 Sondershausen - Kyffhäuserkreis Thüringen
  • Wert Station Bundesland
    150,3 Seebach (Nationalpark Schwarzwald) Baden-Württemberg
    134,5 Langensalza, Bad-Großwelsbach Thüringen
    128,5 Willingen - Hochsauerland Hessen
    118,5 Brilon-Thülen Nordrhein-Westfalen
    117,2 Possen Thüringen
    116,5 Lauterberg,Bad-Bartolfelde Niedersachsen
    114,9 Ochtrup (West) Nordrhein-Westfalen
    114,2 Wünnenberg-Eilern Nordrhein-Westfalen
    111,7 Horn-Bad Meinberg - Leopoldstal Nordrhein-Westfalen
    111,6 Oppenau Oberes Renchtal Baden-Württemberg
  • Wert Station Bundesland
    0,0 Berka Niedersachsen
    0,0 Hahn Rheinland-Pfalz
    0,0 Möckmühl - Jagst Baden-Württemberg
    0,0 Oberstenfeld Baden-Württemberg
    0,8 Langenneufnach-Unterrothan Bayern
    2,7 Salzwedel-Tylsen Sachsen-Anhalt
    5,3 Roding-Neubäu Bayern
    6,9 Kelheim Bayern
    7,9 Haidmühle-Bischofsreut Bayern
    8,6 Deuerling-Heimberg Bayern
  • Wert Datum Station Bundesland
    100,1 13.05.2026 Weinbiet Rheinland-Pfalz
    99,4 11.05.2026 Feldberg - Schwarzwald Baden-Württemberg
    88,9 11.05.2026 Zugspitze Bayern
    85,3 06.05.2026 Lindau (SWN) Bayern
    85,3 11.05.2026 Friedrichshafen Baden-Württemberg
    83,9 12.05.2026 Fichtelberg Sachsen
    82,1 11.05.2026 Hohenpeißenberg Bayern
    82,1 11.05.2026 Hornisgrinde Baden-Württemberg
    81,4 13.05.2026 Brocken Sachsen-Anhalt
    81,0 13.05.2026 Leinefelde Thüringen
  • Wert Station Bundesland
    181,3 Fehmarn Schleswig-Holstein
    177,7 List auf Sylt Schleswig-Holstein
    175,2 UFS Deutsche Bucht Hamburg
    174,5 Arkona Mecklenburg-Vorpommern
    173,3 Leuchtturm Kiel Schleswig-Holstein
    172,8 Hallig Hooge Schleswig-Holstein
    169,2 Darßer Ort (SWN) Mecklenburg-Vorpommern
    169,1 Strucklahnungshörn Schleswig-Holstein
    169,1 Fürstenzell Bayern
    168,7 Aldersbach-Kramersepp Bayern
  • Wert Station Bundesland
    35,8 Marienberg, Bad Rheinland-Pfalz
    43,6 Kempten Bayern
    66,7 Roth bei Prüm Rheinland-Pfalz
    67,9 Schneifelforsthaus Rheinland-Pfalz
    73,9 Nürburg-Barweiler Rheinland-Pfalz
    75,3 Nideggen-Schmidt Nordrhein-Westfalen
    76,4 Manderscheid-Sonnenhof Rheinland-Pfalz
    77,2 Kall-Sistig Nordrhein-Westfalen
    77,6 Deuselbach Rheinland-Pfalz
    78,9 Baden-Baden-Geroldsau Baden-Württemberg

Die aktuelle Durchschnittstemperatur im Mai 2026 beträgt 11,3 °C. Die Temperaturanomalie beträgt im Vergleich zum vieljährigen Klimamittelwert von 1961/90 aktuell -0,7 °C (91/20 -1,8 °C). Am 03.05.2026 konnte mit 29,4 °C über Cottbus (Brandenburg) die höchste und am 12.05.2026 mit -13,6 °C über Zugspitze (Bayern) die tiefste Temperatur registriert werden. Das wärmste Bundesland ist mit einer durchschnittlichen Temperatur von 12,8 °C Berlin. Frischer ist der Mai 2026 mit einem Durchschnittswert von 10,9 °C bisweilen über Thüringen.

Im Mai 2026 konnte bis zum heutigen Tag eine Niederschlagssumme von 50,6 l/m² registriert werden. Der Sollwert zum Klimamittelwert von 1961/90 wurde zu 69 % erfüllt. Regentage mit mehr als 1 l/m² Regen gab es an 8 Tagen.

Die Sonnenscheindauer konnte mit rund 121,0 Stunden ihren Sollwert von 198,3 Stunden zu 61 % erfüllen. Den meisten Sonnenschein gab es mit 181,3 Stunden über der Fehmarn (Schleswig-Holstein). Vergleichsweise wenig Sonnenschein gab es mit 35,8 Stunden über der Marienberg, Bad (Rheinland-Pfalz).

Stand inkl.: 19.05.2026 || Aktualisiert: 20.05.2026 09:00 Uhr
Daten: Deutscher Wetterdienst

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© Deutscher Wetterdienst, Offenbach (DWD)

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