Etwa westlich der Linie von Hamburg und Stuttgart kommt am heutigen Muttertag (schöne liebe Grüße an dieser Stelle an alle Mütter!) häufiger die Sonne zum Vorschein, während östlich davon es häufiger auch stark bewölkt bleiben kann. Im Tagesverlauf kommt es erneut zu teils kräftigen Schauern und Gewittern, welche insbesondere südlich der Linie von Saarbrücken und Usedom auch das Potential für Unwetter erreichen können. Es empfiehlt sich heute erneut, entsprechende Hinweise bei Tätigkeiten im Freien zu beachten: Gewitterradar | Unwetterwarnungen | Warnlagenbericht. Nördlich der Linie nimmt die Neigung und vor allem aber die Intensität der Schauer und Gewitter ab. Die Temperaturen erreichen verbreitet +16 bis +21 Grad und können örtlich auf bis +23 Grad ansteigen.

Am Montag macht sich ein Zwischenhoch bemerkbar

Deutschland liegt am 15. Mai zwischen den Fronten eines nach Osten abziehenden Gewittertiefs und einem neuerlichen Tiefdrucksystem, welches sich von Westen her nähern kann. Zwischendurch setzt sich aber über Deutschland hoher Luftdruck durch, was die Schauer und Gewitterneigung abklingen und häufiger die Sonne zum Vorschein kommen lassen kann. So ist am Montag vor allem noch östlich der Linie Hamburg - Stuttgart mit etwas Niederschlag zu rechnen, welcher im Verlauf des Nachmittags aber nach Osten abziehen kann - nachfolgend bleibt es weitgehend trocken. Der Wind kommt schwach aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen und die Temperaturen können auf +17 bis +23 Grad ansteigen.

Der Sommer kommt am Dienstag und Mittwoch

Das Tiefdrucksystem auf dem Atlantik nähert sich bis zur Wochenmitte Deutschland und führt auf seiner Vorderseite am 16. und 17. Mai sommerlich warme Luftmassen nach Deutschland, was die Temperaturen rasch auf +20 bis +25 Grad, örtlich sogar bis auf +28 Grad ansteigen lassen kann. So ist vielerorts mit einem, bzw. dem ersten Sommertag im Jahr 2017 zu rechnen. Dichtere Wolkenfelder ziehen vor allem über dem Norden von Deutschland hinweg und sorgen für geringfügigen Niederschlag, welcher über den Küstenregionen von Nord- und Ostsee auch kräftiger ausfallen kann. Nach Süden lockern die Wolken mehr und mehr auf, was etwa südlich der Linie Köln - Dresden häufiger die Sonne zum Vorschein bringen kann, dort bleibt es dann auch weitgehend trocken.

Wetterwechsel am Donnerstag und Freitag mit Unwetterpotential

Nein, die sommerliche Wetterperiode hält sich nicht lange und das Tiefdrucksystem kommt am 18. und 19. Mai weiter nach Osten voran und positioniert sich zum Freitag über Skandinavien. Gleichzeitig können von Norden her etwas kühlere Luftmassen nach Deutschland geführt werden, was über dem Norden die Werte bis zum Freitag auf +13 bis +18 Grad zurückgehen lassen kann. Anders die Situation weiter über dem Süden, wo die Temperaturen an beiden Tagen auf sommerliche Werte zwischen +20 bis +25 Grad und örtlich bis +28 Grad ansteigen können. Da das Wetter von Tiefdruckgebieten dominiert ist und es zu entsprechenden Temperaturgegensätzen kommen kann, steigt an beiden Tagen das Potential für Unwetter in Form von kräftigen Schauern und Gewittern an. Im Detail gibt es aber über den Ablauf noch Unsicherheiten, wie der Wetterwechsel tatsächlich ablaufen kann - Veränderungen sind also noch möglich. Die nächsten Aktualisierungen erfolgen gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Sommer und gegen 17:00 Uhr erfolgt ein weiterer Ausblick auf das Wetter im Juni.

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