Der Wind aus nördlichen Richtungen drückt am heutigen Montag die Niederschlagsfelder gegen die Alpen, so dass über den Gebieten südlich der Donau mit kräftigen und länger andauernden Regenfällen gerechnet werden kann (Regenradar). Weiter nach Norden lässt die Niederschlagsintensität nach, wobei auch hier noch gelegentliche, aber meist leichte Schauer zu erwarten sind. Zum Nachmittag sind etwa nördlich der Linie Köln - Berlin auch sonnige Auflockerungen möglich, sonst bleibt es die meiste Zeit über stark bewölkt. Die Temperaturen sind mit +7 bis +12 Grad für die Jahreszeit deutlich zu kühl.

Frostgefahr in der Nacht auf Dienstag

Bedingt durch die Wolkenauflockerungen steigt über dem Gebieten nördlich der Mittelgebirge in der Nacht auf den 9. Mai die Gefahr von Nachtfrost an (+3 bis -2 Grad). Weiter südlich verhindert die starke Bewölkung den Frost, aber auch dort erreichen die Werte kalte +5 bis +1 Grad (örtlicher Bodenfrost nicht ausgeschlossen). Tagsüber bleibt es bei einem Wechselspiel aus Sonne und Wolken die meiste Zeit über trocken, wobei hier und da ein kurzer Schauer nicht ausgeschlossen werden kann. Der Wind kommt weiterhin aus nördlichen Richtungen und lässt die Temperaturen mit +7 bis +13 Grad im zu kalten Bereich.

Nachtfrostgefahr noch in der Nacht auf Mittwoch - tagsüber spürbar wärmer

In der Nacht auf den 10. Mai steigt über Süddeutschland die Gefahr von örtlichem Nachtfrost an, was dort zu Tiefstwerten zwischen +3 bis -3 Grad führen kann. Tagsüber liegt Deutschland zwischen den Fronten eines nach Nordosten abziehenden Tiefdrucksystems, einem Hochdruckkeil und einem neuen Tiefdrucksystem, welches sich vom Atlantik her Deutschland nähert. Entsprechend ist über dem Norden und Nordosten mit starker Bewölkung zu rechnen, während es südlich von Bremen und Dresden auch für längere Zeit sonnig bleiben kann. Etwas Niederschlag ist möglich, dieser beschränkt sich jedoch auf die Gebiete über dem Norden und Nordosten, sonst bleibt es trocken. Der Norden und Nordosten wird mit Tageshöchstwerten zwischen +8 bis +12 Grad noch von den kühlen Luftmassen beeinflusst, während von Süden die Temperaturen mit +14 bis +18 Grad, örtlich bis +20 Grad spürbar ansteigen können.

Ein Tiefdrucksystem setzt sich am Donnerstag durch

Das Tief, welches auf seiner Vorderseite am Mittwoch für ansteigende Temperaturen sorgt, kommt am 11. Mai weiter nach Osten voran und sorgt verbreitet für starke Bewölkung. Da der Wind auf östliche bis südöstliche Richtungen dreht, können die Temperaturen über Süddeutschland auf +16 bis +21 Grad und über dem Norden auf +13 bis +17 Grad ansteigen. Mit den wärmeren Temperaturen werden auch feuchtere Luftmassen nach Deutschland geführt, was im Tagesverlauf die Neigung zu kräftigen Schauern und Gewittern ansteigen lässt. Der Schwerpunkt der Schauer und Gewitter liegt zum heutigen Stand etwa westlich der Linie Köln - München.

Am Freitag und Samstag überwiegt Tiefdruckeinfluss mit teils kräftigen Schauern und Gewittern

Die Tiefdruckausläufer der atlantischen Frontalzone dominieren auch am 12. und 13. Mai das Wetter über Deutschland. So kommt es bei meist starker Bewölkung immer wieder zu kräftigen Schauern und Gewittern, welche örtlich auch Unwetterpotential erreichen können. Der Wind dreht am Freitag auf südliche und am Samstag auf westliche Richtungen und lässt die Temperaturen verbreitet auf +15 bis +20 Grad ansteigen, wobei über Süddeutschland auch bis +22 Grad erreicht werden können. Ob die Wärme bleibt, oder ob es wieder kälter werden kann, klären wir gegen 13:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Sommer.

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