Wetter Mai 2016 - Wetterprognose und Wettervorhersage

Wetter Mai 2016 - Wetterprognose vom 13. Mai

Aktuell zieht der Tiefdruckkern des vormaligen Mittelmeertiefs nach Osten ab und Deutschland, Österreich und die Schweiz gelangen langsam auf die Rückseitige Anströmung der Luftmassen, was die Temperaturen bis einschließlich Pfingstmontag auf ein kühles Niveau und die Schneefallgrenze auf 1.000 bis 1.400 Meter absinken lässt. Hinzu kommen noch Niederschläge, welche von Samstag an zunehmend in eine leichte Schauerneigung übergehen, wie es bei "Rückseitenwetter" des Öfteren zu beobachten ist (Details s. Wetter Pfingsten).

Betrachtet man die Simulation des amerikanischen Wettermodells, so kann sich dir nördliche Grundströmung nicht lange halten, da von Westen her sich die nächsten Tiefdrucksysteme Mitteleuropa nähern und der hohe Luftdruck auf dem Atlantik weiter abgebaut werden kann. Das Azorenhoch liegt zum 18. Mai in einer von West nach Ost verlaufenden Hochdruckachse flach über den Azoren, was der atlantischen Tiefdruckrinne mehr Spielraum gibt, sich im Bereich zwischen Neufundland, Island und England zu positionieren. Daraus können zwei Wetterentwicklungen folgen. In der ersten Variante liegt über dem östlichen Europa hoher Luftdruck und blockiert die atlantische Frontalzone im Bereich zwischen Island/England, so dass Deutschland, Österreich und die Schweiz im Zeitraum 18./21. Mai in eine feucht-warme Anströmung der Luftmassen gelangen kann. In der zweiten Variante kann sich die atlantische Frontalzone bis England/Deutschland durchsetzen, so dass die Temperaturen zwar einen leicht positiven Verlauf gegenüber Pfingsten haben können, der Wettercharakter aber im Zeitraum 18./21. Mai als unbeständig zu bezeichnen wäre. Die zweite Variante ist zum aktuellen Stand die wahrscheinlichere Variante. Im Zeitraum zwischen dem 22./24. Mai könnte sich ein Hochdruckkeil des Azorenhochs über die Mittelmeerregion bis nach Deutschland ausweiten um zum 24./28. Mai ein autarkes Hochdrucksystem über Deutschland/Island zu initialisieren.

So bestätigt sich auch heute erneut die Variante von einer möglichen Hochdruckdominanz im letzten Mai-Drittel, wenngleich diese zum heutigen Stand noch in Frage gestellt werden kann. Warum? So ein Kaltlufteinschub bedeutet immer eine Störung des Zirkulationsmusters, welches Zeit braucht, um den "normalen" Zustand wieder herzustellen. Nicht selten kommt es vor, dass sich auch ein Wiederholungsmuster einstellt und betrachtet man die Simulation des europäischen Wettermodells, so wäre das auch nicht ganz abwegig.

Die Kontrollläufe bestätigen den Tiefpunkt der Temperaturen im Zeitraum zwischen dem 16./17. Mai, welcher mit einer Abweichung von 4/8 Grad unter dem Jahreszeit-typischen Wert liegen kann. Im Zeitraum 18./20. Mai ist ein Anstieg der Temperaturwerte auf ein Jahreszeit-typisches Niveau zu beobachten und im Zeitraum vom 20./28. Mai liegt der Durchschnittswert sogar leicht über dem langjährigen Mittelwert. So bestätigt sich auch hier der Trend der letzten Tage zu einem sich normalisierenden Temperaturniveau im letzten Mai-Drittel. Betrachtet man die Niederschlagserwartung, so ist diese im Zeitraum 20./25. Mai mäßig ausgeprägt - im Zusammenspiel mit der ansteigenden Temperaturtendenz spricht das mehrheitlich für die Variante eines Tiefdrucksystems vor Mitteleuropa (feucht-milde Luftmassen). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Witterungstrend zum Wetter Sommer.
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Wetter Mai 2016 - Wetterprognose vom 12. Mai

Ein Tiefdrucksystem zieht in den kommenden Stunden von der Mittelmeerregion über Deutschland hinweg und verbindet sich mit einem weiteren Tiefdrucksystem über Skandinavien, während sich zeitgleich auf dem Atlantik zwischen den Azoren und Island ein Hochdruckkeil ausbilden kann. Im Verbund der Systeme dreht die Grundströmung auf nördliche Richtungen und sorgt somit für ein Rückgang der Temperaturen um 10 bis 15 Grad gegenüber den letzten Tagen und die Schneefallgrenze kann über Pfingsten auf 1.000-1.300 Meter absinken. Ein Tiefdrucksystem, welches von der Mittelmeerregion her nach Deutschland zieht, führt auch meist viel Niederschlag mit sich. Deutlicher zeigt sich das in den Niederschlagssimulationen bis einschließlich Pfingstmontag , wo etwa südlich einer Linie Mannheim - Nürnberg 20-40 l/m², über Staulagen auch bis 40-70 l/m² an Niederschlag zu erwarten ist. Nördlich der Linie ist mit 5-15 l/m² deutlich weniger an Niederschlag zu erwarten.

Geht es nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells, so gelingt im Zeitraum vom 17./22. Mai der Aufbau von hohem Luftdruck im Bereich zwischen England, Skandinavien und Deutschland, was das Temperaturniveau wieder ansteigen lassen kann. Je nachdem, wie sich die Hochdruckachse positionieren wird, könnten die Temperaturen auch schneller, bzw. langsamer ansteigen. Im Zeitraum vom 21./27. Mai stabilisiert sich der hohe Luftdruck, so dass die Temperaturwerte meist im früh sommerlichen Bereich liegen können.

Geht es nach dem europäischen Wettermodell, so ist eine ähnliche Entwicklung der Großwetterlage zu beobachten, bei der die atlantische Tiefdruckrinne zum 19./20. Mai einen Hochdruckkeil des Azorenhochs in Richtung Mitteleuropa ermöglicht, welches sich zum 20./21. Mai zu einem eigenständigen Hochdrucksystem im Bereich zwischen England, Frankreich und Deutschland weiter entwickeln könnte.

Die Tendenz der Wettermodelle geht auch heute im letzten Mai-Drittel in Richtung hohem Luftdruck, wie wahrscheinlich ist das und steigen dabei auch die Temperaturen an? Die Kontrollläufe simulieren mehrheitlich eine schwache bis mäßige Niederschlagsneigung im Zeitraum vom 17./26. Mai, was zwar eine stabile Hochdruckwetterlage nicht ausschließt, aber eben auch noch nicht bestätigt. Das Temperaturspektrum der Kontrollläufe liegt am 20. Mai zwischen +10/+21 Grad (Mittelwert: +16/+17 Grad) und am 27. Mai zwischen +13/+26 Grad (Mittelwert: +18/+19 Grad) - insbesondere der Mittelwert bewegt sich im durchaus Jahreszeit-typischen Bereich. Anders formuliert bestätigen die Kontrollläufe den sich normalisierenden Temperaturtrend im letzten Mai-Drittel mit Optionen auch auf wärmere Temperaturwerte. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+15) / normal (+16/+21) / zu warm (>+21), liegen am 22. Mai bei 10/45/45 und am 27. Mai bei 35/35/30 und weisen im Verlauf des letzten Mai-Drittels eine Neutralität aus, so dass die Tendenz für Ende Mai zum heutigen Stand nicht klar ist und die Wetterentwicklung noch in unterschiedlichste Richtungen gehen kann.

Wetter Mai 2016 - Wetterprognose vom 11. Mai

Pfingsten 2016 wird mit hoher Wahrscheinlichkeit gegenüber dem langjährigen Mittelwert zu kalt ausfallen. So liegt der Mittelwert der Höhentemperaturen in knapp 1.500 Meter Höhe bei -2/-5 Grad. Das kann unter Umständen die eine oder andere Schneeflocke bis in die mittlere Lagen hinab (600-800 Meter) bringen. Die simulierte Schneefallgrenze der Wettermodelle schwankt aber zwischen 1.000-1.300 Meter (s. Wetter Pfingsten).

Der Temperaturtrend der Wettermodelle war in den letzten Tagen für den Zeitraum vom 17./24. Mai durchaus positiv zu bewerten, bleibt das auch heute so? Das amerikanische Wettermodell simuliert zum 17. Mai den raschen Abbau des Hochdruckkeils auf dem Atlantik, was auch den Kaltluftzustrom in Richtung Süden unterbinden kann. Gleichzeitig rückt die atlantische Frontalzone zum 18. Mai mit einem Tief über England näher an Mitteleuropa heran und sorgt mit einer Südwestanströmung der Luftmassen für ansteigende Temperaturwerte in den für die Jahreszeit-typischen Bereich. Im Zeitraum zwischen dem 18./21. Mai verliert das Tief an Dynamik und driftet nach Skandinavien ab, kann dabei aber weite Teile von Deutschland überqueren und somit beeinflussen, was mäßig mildes und unbeständiges Wetter zur Folge haben kann. Erst im Zeitraum vom 21./26. Mai zeigt sich eine signifikante Veränderung der Großwetterlage, bei der sich im Bereich zwischen dem Mittelmeer und Skandinavien hoher Luftdruck aufbauen kann und für eine abnehmende Niederschlagsneigung und weiter ansteigende Temperaturen verantwortlich sein kann.

Das europäische Wettermodell simuliert bis zum 20. Mai einen etwas anderen Aufbau der Großwetterlage, bei der über dem östlichen Europa hoher Luftdruck dominiert, während die atlantische Frontalzone mit kräftigen Tiefdrucksystemen dagegen "anrennt". So entsteht zwischen beiden Wettersystemen eine südliche Grundströmung, welche warme, aber auch feuchte Luftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz führen kann.

Es gibt also Unterschiede - wahrend das amerikanische Wettermodell eine stabile Hochdruckwetterlage für das letzte Mai-Drittel simuliert, berechnet das europäische Wettermodell eine unbeständigere Wetterlage. Was ist wahrscheinlicher? Die Kontrollläufe simulieren im Zeitraum vom 17./23. Mai eine höhere Niederschlagserwartung, was durchaus auf das oben beschriebene Tiefdrucksystem hindeutet. Im Zeitraum vom 23./26. Mai zeigt sich eine abnehmende Niederschlagstendenz, was eine höhere Wahrscheinlichkeit für den Aufbau von hohem Luftdruck bedeutet. Das Temperaturspektrum liegt am 17. Mai zwischen +8/+16 Grad (Mittelwert: +12/+14 Grad), am 22. Mai zwischen +14/+27 Grad (Mittelwert: +18/+19 Grad) und am 26. Mai zwischen +12/+27 Grad (Mittelwert: +18/+20 Grad). Insbesondere der Mittelwert liegt im durchaus Jahreszeit-typischen Bereich. Die Verhältnisse der Kontrollläufe von zu kalt (<+15) / normal (+16/+21) / zu warm (>+21), liegen am 21. Mai bei 25/40/35 und am 26. Mai bei 25/35/40 im weitgehend ausgeglichenen Verhältnis mit der Tendenz normal bis leicht zu warm auszufallen. Das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass kühlere Varianten mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent durchaus möglich sind.

Das Langfristmodell simuliert weiterhin eine Temperaturabweichung gegenüber dem langjährigen Mittelwert von +0,5/+2 Grad im leicht zu milden bis zu warmen Bereich. Letztlich stützt das die angedeutete Entwicklung der Kontrollläufe eines normalen bis leicht zu warmen Temperaturspektrums im letzten Mai-Drittel. In der Niederschlagserwartung wird der Mai hingegen deutlich negativ gegenüber seinem Sollwert berechnet (zu trocken).

Wetter Mai 2016 - Wetterprognose vom 10. Mai

Eein Tiefdrucksystem zieht in den kommenden Stunden und Tage von Portugal über Spanien/Frankreich nach Deutschland um sich letztlich vor Pfingsten über Skandinavien positionieren zu können. Gleichzeitig baut sich ein Hochdruckkeil auf dem Atlantik des Azorenhochs in Richtung Island/Grönland auf, so dass im Verbund der beiden Systeme ein meridional ausgerichtetes Strömungsmuster entstehen kann (Nord-Süd, Süd-Nord). Deutschland gelangt über Pfingsten auf die kühle und unbeständige Nord-Süd Strömungskomponente, was die Temperaturen auf +8/+13 Grad, örtlich bis +15 Grad zurückgehen lassen kann. Angesichts der aktuellen Temperaturen entspräche dies einem Temperaturrückgang von 10 bis 15 Grad (s. Wetter Pfingsten).

Wie lange wird sich das kühle Strömungsmuster halten können? Geht es nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells steigt die Tiefdruckaktivität im Bereich Neufundland zum 15./16. Mai an und schwächt den Hochdruckkeil zum 17./18. Mai weiter ab. In Folge dessen ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich über Island/England ein Tiefdrucksystem positionieren kann - aktuell wird dies zum 18. Mai simuliert.

Anders ausgedrückt normalisiert sich das Zirkulationmuster nach Pfingsten rasch, wobei sich drei Varianten entwickeln können. In der ersten Variante ist die Tiefdruckaktivität so stark, dass sich die atlantische Frontalzone bis über Skandinavien durchsetzen kann. In Folge daraus wäre mit einem unbeständigen, windigen und milden bis mäßig milden Westwindwetter zu rechnen.

In der zweiten Variante kann das "abgeflachte" Azorenhoch einen Hochdruckkeil über die Mittelmeerregion aufbauen, was die Tiefdrucksysteme auf eine von Südwest nach Nordwest verlaufenden Bahn ablenken kann. Die daraus resultierende Wetterlage entspräche einer Südwestwetterlage, bei der milde bis warme Luftmassen nach Deutschland, Österreich und die Schweiz transportiert werden können. Generell ist bei einer Südwestwetterlage über dem Westen und Nordwesten mit einer höheren Niederschlagserwartung zu rechnen, als über den südöstlichen Regionen.

Die dritte Variante zeigt sich in in der Ausbildung eines Mittelmeerhoch, dessen Achse steil über das östliche Europa nach Norden strebt. So können die Tiefdrucksysteme vor Mitteleuropa blockiert werden, was zu einem von Süd nach Nord verlaufenden Strömungsmuster führen kann. Das Ergebnis hieraus wären warme Temperaturen bei einer ansteigenden Schauer- und Gewitterneigung.

Kühlere Varianten sind zum heutigen Stand im Zeitraum vom 17./25. Mai weniger wahrscheinlich geworden, wenngleich diese nicht auszuschließen sind. So liegt der Mittelwert des Temperaturspektrums der Kontrollläufe am 16. Mai zwischen +9/+11 Grad, am 20. Mai zwischen +17/+18 Grad und am 25. Mai zwischen +18/+20 Grad. In der Tendenz simulieren die Kontrollläufe mehrheitlich einen sich normalisierenden und darüber hinaus leicht positiven Temperaturtrend gegenüber dem langjährigen Mittelwert.

Das Langfristmodell simuliert für den Mai 2016 eine Abweichung der Temperaturen gegenüber dem langjährigen Mittelwert mit +0,5/+2 Grad im leicht zu milden bis zu milden Bereich - auch das stützt die heutige Annahme eines normalen bis leicht positiven Temperaturverlaufs im letzten Mai-Drittel. In der Niederschlagsprognose simuliert das Langfristmodell für Mai eine negative Abweichung gegenüber dem Sollwert (zu trocken), was eine weitere Hochdruckperiode stützen würde. Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einem weiteren Gedankengang zum Wetter Sommer 2016.

Das Wetter-Jahr 2021 in Zahlen

Monat Tem­peratur Abwei­chung 1961-1990 in Grad Abwei­chung 1991-2020 in Grad Nieder­schlag
Januar 2021 +0,6 +1,1 -0,3 78 l/m² - zu nass
Februar 2021 +1,8 +1,4 +0,3 48 l/m² - leicht zu trocken
März 2021 +4,8 +1,3 +0,2 46 l/m² - zu trocken
April 2021 +6,1 -1,3 -2,9 33 l/m² - zu trocken
Mai 2021 +10,4 -1,4 -2,4 96 l/m² - zu nass
Juni 2021 +18,6 +3,6 +2,6 94 l/m² - etwas zu nass
Juli 2021 +18,4 +1,4 +0,0 103 l/m² - zu nass
August 2021 +16,5 -0,06 -1,4 102 l/m² - zu nass
September 2021 +15,2 +1,8 +1,3 36 l/m² - zu trocken
Oktober 2020 +10,2 +1,2 +0,8 79 l/m² - zu nass
November 2020 +6,0 +2,0 +1,1 18,7 l/m² - zu trocken
Dezember 2020 +3,0 +2,2 +1,2 57 l/m² - zu trocken
Gesamtjahr 2021 +10,38 +0,87 -0,28 647 l/m² - normal
Temperaturabweichung Deutschland 24 Monate - Klimadiagramm

Wetterfakten im Mai

Statistische Wetterwerte für Mai

  • Das Wetter ist bekannt dafür, dass es wechselhaft ist und mit zunehmend warmen Temperaturen für Wachstumswetter sorgen kann.
  • Ruhiges Wetter zum Beginn des Monats
  • Sehr häufig wechselhaftes und kühles Wetter im Zeitraum zwischen dem 8. und 18. Mai (Eisheilige)
  • Warmes Hochdruckwetter zumeist zwischen dem 18. und 28. Mai
  • Erste Sommertage sind in der letzten Dekade häufiger

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