Mit dem Durchzug einer markanten Kaltfront gelingt es dem Zirkulationsmuster im eine kühlere Wetterphase über Deutschland einzuleiten. Insbesondere in der Verlauf der Wocheheutigen Übergangsphase zwischen warm und kalt kann es zu Schauern, Gewittern, welche örtlich auch Unwetterpotential mit Starkregen und Hagel erreichen können. Die Tiefdruckrinne verlagert sich im Wochenverlauf weiter nach Süden und verläuft bis zum 1. Mai zwischen Neufundland, Azoren, Spanien, Deutschland bis über das nordöstliche Skandinavien. In Folge daraus bleibt der Wettercharakter am 1. Mai voraussichtlich wechselhaft, wobei über dem Süden in der Höhe auch "wärmere" Luftmassen geführt werden können, so dass die Tagestemperaturen am Freitag bei einer regen Schaueraktivität allgemein auf +9/+14 Grad ansteigen können. Im Detail bleibt noch Spielraum, wie weit sich die milden Luftmassen nach Norden durchsetzen können: geht es nach dem europäischen Wettermodell, so erreichen diese gerade einmal die Alpen, während nach dem amerikanischen Wettermodell diese sich bis an die Mittelgebirge durchsetzen können. Am 2. Mai simuliert das amerikanische Wettermodell ein kurzweiliges Zwischenhoch, so dass bei einem Mix aus Sonne und Wolken es zu gelegentlichen Schauern kommen und die Temperaturen auf +13/+17 Grad ansteigen können. Das europäische Wettermodell simuliert einen schwachgradientigen Tiefdruckausläufer am 2. Mai über Deutschland, so dass die Niederschlagsneigung bei kühleren Temperaturen höher einzustufen ist. Am Sonntag simulieren beide Wettermodelle einen Anstieg des hohen Luftdrucks über Mitteleuropa; das amerikanische Wettermodell etwas weiter im Osten, das europäische Wettermodell weiter im Westen. Im Detail kann das gegenteilige Auswirkungen haben. Warum? Der Grund für den Anstieg des hohen Luftdruckpotentials über Mitteleuropa ist die auf dem Atlantik weit nach Süden verlagerte atlantische Frontalzone - liegt das Hoch nun weiter im Osten, kann die Frontalzone bereits zum Sonntag das Wetter über Deutschland mit neuerlichen Niederschlägen beeinflussen. Liegt das Hoch hingegen weiter im Westen, so können bei relativ ruhigen und trockenem Wetter die Temperaturen am Sonntag auf +15/+19 Grad ansteigen. Zusammenfassend etabliert sich im Wochenverlauf das kühle Zirkulationsmuster über Mitteleuropa und erfährt voraussichtlich zum kommenden Wochenende eine erneute Veränderung, was eine Detailprognose zum heutigen Stand noch ungenau macht. Die Kontrollläufe sind sich hingegen überwiegend einig. Bei einer noch regen Niederschlagsneigung am 1. Mai zeigt sich im Süden und Osten bis zum 3. Mai eine nachlassende Niederschlagstendenz, welche im Norden und Westen am 2./3. Mai weiterhin ausgeprägt sein kann. Das Temperaturspektrum liegt am 1. Mai zwischen +5/+15 Grad (Mittelwert: +10/+11 Grad) und am 3. Mai zwischen +8/+21 Grad (Mittelwert: +12/+14 Grad). Die nächste Aktualisierung erfolgt gegen 17:00 Uhr in einer neuen Wetterprognose zum Wetter im Frühling.

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